Die Top 7 Modelle für den Neueinsteiger

Erste mechanische Uhr, aber welche?

Die Gründe für die erstmalige Anschaffung einer hochwertigen Uhr können vielfältig sein: Häufig dient ein Gehaltssprung oder der Beginn eines neuen Lebensabschnittes als Anlass, manchmal ist der Kaufentschluss einzig und allein einem neu entdeckten Interesse für Armbanduhren geschuldet. Doch welches Modell ist das richtige für den Einstieg in die Welt der mechanischen Zeitmessung?


Je weniger Uhren man besitzt, desto wichtiger ist es, ein Zeitmessgerät zu finden, welches den Kleidungsstil des Trägers gut repräsentiert und dabei möglichst viele Facetten der Persönlichkeit abdeckt. Schließlich verfügt man (noch) nicht über einen vollen Uhrenkoffer, der je nach Lust, Laune oder Dresscode das passende Modell bereitstellen kann. Gleichzeitig möchte man sich unter dem Gesichtspunkt der Vernunft richtig entscheiden, wobei vor allem Verarbeitungsqualität, Lebensdauer, Gangwerte und Preis die wichtigsten Entscheidungskriterien darstellen. Letztlich ist die erste Uhr immer etwas ganz Besonderes, weshalb der Kauf gut überlegt sein will. Als Orientierungshilfe für den Einstieg stellt MONTREDO sieben Modelle vor, die mit ihrem zeitlosem Design und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem für Neulinge auf dem Gebiet der Luxusuhren interessant sind.


Junghans Meister Classic Automatic

Nachdem Junghans in den letzten Jahren schon in der Versenkung verschwunden war, erhob sich der deutsche Traditionsbetrieb wie Phoenix aus der Asche und überzeugt wie in der Vergangenheit mit hochwertigen, aber stets leistbaren Uhren. Die Produktpalette umfasst neben sportlichen Zeitmessern auch zahlreiche elegante Modelle, die mit Eleganz und Understatement punkten. Beispiele hierfür sind die Meister-Kollektion sowie die vom Bauhausstil geprägten Zeitmesser, die unter dem Namen Max Bill verkauft werden. Aufgrund der angenehm moderaten Maße und der reduzierten Optik lässt sich die hier gezeigte Meister Automatic sehr angenehm tragen und passt nicht nur zur Freizeitkleidung, sondern auch hervorragend zu Anzug oder Smoking.


 



Nomos Tetra Lederblümchen

So viel Uhr fürs Geld bekommt man bei kaum einem anderen Hersteller. Die Manufaktur mit Sitz in Glashütte kommt alles andere als konventionell daher und bringt seit einigen Jahren frischen Wind in die Welt der Luxusuhren. Dabei verbindet Nomos spannende und doch zurückhaltende Designs aus Berlin mit großer Qualität und Fertigungstiefe Made in Glashütte. Bereits bei den Einstiegsmodellen werden ausschließlich selbst erzeugte Manufakturwerke verbaut - ein Umstand, der Nomos wesentlich von anderen Herstellern in dieser Preisklasse unterscheidet. Die Tetra-Modellreihe verkörpert perfekt den frischen Charme des Herstellers und zeigt dabei, dass eine Uhr nicht immer rund sein muss. Das hier gezeigte Modell hört auf den klingenden Namen Lederblümchen und bildet zusammen mit seinen Schwestermodellen Knabenkraut und Zartbitter eine quadratisch-praktische Uhrenkollektion.



 


Tissot Seastar Automatic

Der traditionsreiche Hersteller Tissot bietet vornehmlich sportlichere Zeitmesser mit hohem Kosten-Nutzen-Faktor an. So verfügen die mechanischen Uhren des Herstellers über die Standard-Ausführungen Schweizer ETA-Werke und sind schon ab ca. EUR 500,- erhältlich. Die neuen Seastar-Modelle passen zu Trägern, die sich gerne sportlich kleiden und dabei gerne ihre Uhr am Handgelenk spüren möchten. Vor allem der hier gezeigte Chronograph der bekannten Tissot-Taucheruhrenkollektion ist ein echter Eyecatcher und eignet sich nicht nur für Aktivitäten im Wasser, sondern für jedwedes sportliches Unterfangen. Trotz ihres überaus stattlichen Durchmessers von 48 Millimetern ist die Seastar angenehm zu tragen und fügt sich mit ihrem Kautschukarmband sehr gut dem Handgelenk ihres Trägers.



  


Meistersinger Einzeigeruhr No. 1


Mit nur einem Zeiger ist die Meistersinger Einzeigeruhr nur näherungsweise ablesbar (der Abstand zwischen zwei Subindizes entspricht genau 5 Minuten) - ein Konzept, mit dem der deutsche Hersteller in den letzten Jahren einen wahren Trend zur Entschleunigung im Bereich der Luxusuhren ausgelöst hat. Mittlerweile existieren unzählige Marken, die mit ihren Kollektionen - ganz nach dem Vorbild der Meistersinger Einzeigeruhr - das Beisein eines Minuten- und Sekundenzeigers für überflüssig befinden. Dies wirkt sich nicht nur positiv aufs Design aus, sondern bringt auch ein Statement zu mehr Langsamkeit in einer immer schneller werdenden Welt zum Ausdruck. Optisch sind die Uhren ganz Vintage und erinnern mit der vorgestellten Null bei allen einstelligen vollen Stunden an nautische Messinstrumente. Die hier gezeigte Einzeigeruhr No.1 beherbergt das Schweizer ETA 2801-1 und gefällt mit ihrer Patina-artigen Zifferblattfarbe und der sichtbaren orangefarbenen Naht, welche dem Lederband eine jugendliche Note verleiht.



 


Oris Big Crown Timer 

Der Hersteller überzeugt mit hochwertigen Uhren, in denen ausschließlich Swiss Made ETA-Kaliber verbaut werden. Die Oris Big Crown Timer ist mit einem Durchmesser von 44 Millimetern sehr präsent und passt am besten zu Trägern mit breiteren Handgelenken. Obwohl sie als Fliegeruhr für den Einsatz in großen Höhen bestimmt ist, vermittelt sie aufgrund des braunen Kalbslederarmbandes mit heller Naht einen gewissen erdigen Charme. Besonders gut eignet sich die Uhr für Freizeitoutfits bis hin zu Business Casual. Ausgestattet ist die Oris mit einem Sichtboden aus Saphirglas, durch den man dem Werk und dem für Oris typischen roten Rotor beim Arbeiten zusehen kann.



 

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Mit einem Preis von knapp über 3.000,- EUR betritt man hier die Liga der absoluten Uhren-Ikonen. Als „First Watch worn on the Moon“ ging die Omega Speedmaster Professional einst in die Geschichte ein und konnte zwei Weltraum-Missionen später nach einem Ausfall fast sämtlicher Bordinstrumente als Navigationsinstrument einspringen und die Besatzung von Apollo 13 vor einem schweren Unglück bewahren. Deshalb durfte die "Moonwatch" auch nicht fehlen in unserer Auflistung der Top 10 Uhren, mit denen Grenzen überschritten wurden. Heute wird das Modell in allen möglichen Varianten angeboten. Wir empfehlen das dem Original am getreuesten nachempfundene Modell mit Plexiglas, in dessen Lieferumfang seit dem Jahr 2014 unter aderem auch ein zweites Textilarmband im NATO-Stil, ein Buch zur Geschichte der Speedmaster Professional und Federstegbesteck zum Tauschen der beiden Armbänder enthalten ist. Das Plexiglas weist im Vergleich zum Saphirglas am Glasrand eine natürlichere Wölbung auf und ist zudem auch preislich deutlich attraktiver. Mehr interessante Fakten zur Omega Speedmaster Professional findet ihr außerdem in unseren Beiträgen 10 Mythen und Irrglauben rund um die Omega Speedmaster Professional und Das mysteriöse Verschwinden von Buzz Aldrins Omega Speedmaster.



 

Vintage Rolex Oyster Perpetual Datejust


Die Marke mit dem hohen Wiedererkennungswert ist nicht nur Statussymbol, sondern auch in Sachen Uhrentechnik mit das Beste, was am Markt zu haben ist. Vor allem als Hersteller von robusten und langlebigen Sportuhren weiß Rolex Fans und Fachwelt gleichermaßen zu überzeugen. Als erste Uhr mit Datumsanzeige ging die Oyster Perpetual Datejust in die Geschichte ein und vereint heute Rolex' wesentlichste technische Errungenschaften: So steht das Oyster im Namen für die Eigenschaft der Wasserdichtigkeit und das Perpetual für den automatischen Aufzug, der einst von Rolex mit der Erfindung des einseitig aufziehbaren Rotors entscheidend vorangetrieben wurde. Vintage-Exemplare dieser Ikone beginnen bei ca. EUR 2.000,-. Dabei sollte man nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht nur um einen wertstabilen Gegenstand, sondern in der Regel auch um einen lebenslangen Begleiter handelt.

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