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Cartier

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Cartier - Von Uhren-Fanatikern für Uhren-Fanatiker


Im Jahr 1912 gelingt Louis Cartier ein besonderes Uhrwerk mit dem Namen “Les Pendules Mysterieuses” und Zeigern, die ohne sichtbare Bindung, wie auf einer Kristallscheibe auf dem Zifferblatt zu schweben scheinen. Diese Erfindung bringt später viele weitere Variationen hervor. So schaffte es Cartier, Designklassiker im höheren Preissegment zu kreieren, die vorübergehende Trends und Moden ohne Mühe überdauern und bis heute für jüngere und ältere Generationen zu Liebhaberstücken avancieren.


Krisenzeiten zerschlagen Cartier Mitte des 20. Jahrhunderts, das Unternehmen ist nach dem Tod von Pierre Cartier nicht mehr in Familienbesitz, es zerfällt in drei separate Geschäfte und wird von Investoren gekauft. Doch in den 70-er Jahren geht es mit neuen Produktentwicklungen und Uhren, wie der legendären ersten Armbanduhr “Santos de Cartier”, aufwärts – die Marke öffnete sich einer jüngeren Generation – alles unter der Leitung von Robert Hocq and Joseph Kanoui mit dem Namen “Cartier Monde”.


Früher war Cartier vor allem für Uhren mit Quarz-Uhrwerken bekannt, heute kommen aus dem schweizer Labor der Uhrmacher immer mehr auch aufwendige mechanische Uhrwerke, z.B. das in der “Ballon Bleu Tourbillon” verbaute. Die Marke Cartier zählt zu den größten und bekanntesten Juwelieren der Welt. Ihr Markenzeichen ist der Panther bzw. der gelb-weiße Leopard – eine Unterart des Panthers. Vorwiegend bei Schmuckkreationen spielt das Raubtier immer wieder eine Rolle, spiegelt sich aber auch in den Uhren, wie beispielsweise 1904 als die Fellzeichnung mit Diamanten und Onyxen erstmals auf Uhrengehäusen eingearbeitet wurde, wider. Auch bei den Accessoires und Cartier-Düften ist der Panther ein wiederkehrendes Merkmal.


Die markante quadratische Form des Uhr-Gehäuses, die oft verwendeten, charakteristischen Schlitzschrauben von Cartier, die Zweifarbigkeit von goldenen und stahlgrauen Armbändern und die unverkennbaren römischen Ziffern mit dem Cartier-Logo – meist zentral auf 12 Uhr geprägt – erhöhen den Wiedererkennungswert zusätzlich und steigern wohl dadurch bis heute die Beliebtheit Cartiers auf dem Uhrenmarkt.


Cartier Kollektionen

Panthére

Die Neuauflage der bekannten Damenuhr aus den 1980-er Jahren ist Armbanduhr und Schmuckstück in einem. Die typische quadratische, feminine Form und die römischen Ziffern sowie das Armband aus feinen Gliedern machen die Panthére für Cartier unverwechselbar. Die typische achteckige Aufzugskrone ist mit einem Saphir besetzt, so ist die Uhr genauso businesstauglich wie auch edles Accessoire für besondere Anlässe.


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Drive

Dieses neuere Modell für Männer besitzt ein kissenförmiges Gehäuse, natürlich die typischen römischen Ziffern und erscheint zwar bekannt klassisch, durch die für Cartier ungewöhnliche Silhouette aber moderner als andere Modelle. Besonders am männlichen Handgelenk kommt die Drive erst richtig zur Geltung, da sie sich durch ihre schlanke Form perfekt daran anzuschmiegen scheint.


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Calibre de Cartier

Dieses runde Modell für Männer ist nicht nur sportlicher als die anderen, es kommt sogar in einer Variante als Taucheruhr und einem Chronographen mit sichtbaren Schrauben an den Bandanstößen und verstecktem Cartier-Schriftzug bei 10 Uhr. Die Datumsanzeige und der Sekundenzeiger machen die Calibre dynamisch und chic zugleich.


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Santos

Die erste Armbanduhr überhaupt, die gleichzeitig auch eine Pilotenuhr war, ist benannt nach dem brasilianischen Piloten und Freund von Louis Cartier: Alberto Santos-Dumont. Die abgerundeten Ecken und sichtbaren Schrauben machen dieses Herren-Modell von Cartier aus dem Jahr 1904 unverkennbar.


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Clé de Cartier

Die Aufzugskrone in Form eines Schlüssels (Clé), die harmonischen Proportionen sowie die feinen Linien sind die Charakterzüge der Clé, die als Damen- und Herren-Modell erhältlich ist. Die runde, leicht gewölbte Silhouette sorgt zudem für hohen Komfort am Handgelenk.


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Rotonde

Dieser smarte Säulenradchronograph für Herren wirkt am Handgelenk sehr maskulin, hat dabei aber eine moderate Größe – die Wirkung wird durch das dickere Gehäuse und die breiten Bandanschlüsse erreicht. Smart ist die Uhr aufgrund ihrere innovativen Technik: Der klassische waagerechte Auslösemechanismus sitzt hier senkrecht und benötigt dadurch weniger Energie.


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Tortue

Für Damen und Herren ist diese Uhr vor allem durch ihr unkonventionelles Design bekannt geworden. Sie war ursprünglich die dritte Uhr aus dem Hause Cartier und entstand 1912 – ihr Look ist edel, klar und kompakt. Heute gibt es sie in zahlreichen Varianten mit Kalender, verschiedenen Zeitzonen in Roségold und mit Sekundenanzeige.


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Tank

1917 entstand die Idee zum Modell Tank, das sich von seiner Anmutung kompakt und schmal zeigt. Für Damen präsentiert sie sich aus Edelstahl oder Rotgold in Verbindung mit Lederarmbändern und auch mit Diamanten besetzt. Mit einem Startpreis von ca. 2000 Euro ist die Tank eine der bekanntesten Uhren von Cartier, besonders für Herren. Louis Cartier entwarf dieses Modell und trug es selbst. Er brachte die Tank in zahlreichen Varianten hervor, so wie die Tank Solo, MC oder Anglaise.


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Ballon Bleu

Das Gehäuse ist rund wie ein Ballon und ausgestattet mit blauen Akzenten – ebenfalls für Herren und Damen erhältlich. Unterschiedlichste Varianz in den Armbändern und der Farbgestaltung sowie in den Materialien bieten Auswahlmöglichkeit und gleichzeitig Modernität. Ein weiteres Augenmerk ist die eingefasste Aufzugskrone, die der Uhr ihre eigenwillige Form zuspricht.


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Cartier Ronde

Klassisch und schlicht für Damen und auch Herren ist die “Ronde Kollektion”. Wie der Namen schon enthüllt ist das Gehäuse dieses Modells von Cartier rund, zudem schlichter und ausgewogener als beispielsweise bei der Ballon Bleu gehalten. Trotzdem finden sich auch hier die bekannten blauen Akzente und die römischen Ziffern wieder.


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Cartier Pasha

Maskulin mit rundem Gehäuse ist die Pasha ein populäres Männer-Modell von Cartier, charakteristisch mit der Krone, die durch einen auffälligen Kronenschutz veredelt ist. Dieser und die zusätzlichen Drücker für den Chronographen sind mit markanten Cabochons verziert. Auf dem Zifferblatt sind die Cartier-Markenzeichen – wie römische Ziffern, die schraffierte Umrandung und das Logo – aufgebracht. Teilweise sind Varianten der Pasha auch mit arabischen Ziffern erhältlich.


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Warum sich also für eine Uhr von Cartier entscheiden?

Cartier-Uhren sind Liebhaberstücke und kleine Kunstwerke sowie technisch ausgefeilt und innovativ mit hauseigenen Uhrwerken versehen, für alle, die sich etwas besonderes, charakterstarkes leisten möchten – ohne auf Tradition, Geschichte und seriöses Uhren-Handwerk verzichten zu wollen. Die Verschmelzung von durchdachtem Design sowie Ästhetik mit präziser Uhrmacherkunst ist niveauvoll praktiziert und nicht zuletzt, – auf den Punkt gebracht: Luxus für das Handgelenk, auf den man sicherlich ab und an angesprochen wird. Deshalb ist Cartier, die lange Zeit für außergewöhnlichen Schmuck bekannt waren, längst ganz groß auf dem Uhrenmarkt. Für Männer-Handgelenke mal maskulin modern mit der Cartier Drive oder auch klassisch-edel mit der Calibre – für Damen fein und charakterstark (wie die Panthére) oder als Paar-Uhr (wie der Tank) in gleichen Ausführungen und in unterschiedlichen Größen erhältlich. Wer sich für Cartier entscheidet, erwirbt eine Uhr, die man so schnell nicht wieder ablegen möchte und die Generationen, ohne Zweifel, überdauern kann.

 

Cartier in Zahlen


20

Nur 20 Uhren wurden von einer seltenen Cartier Tank in Platin mit skelettiertem Uhrwerk gebaut. Die Faltschließe am Alligatorband des Modells besteht aus 18-karätigem Weißgold.


1.000.000

1 Million Dollar - so viel soll die Perlenkette wert gewesen sein, für die Cartier 1917 im Tausch das Ladengeschäft auf der Fifth Avenue in New York erwarb.


69.42

Karat besaß ein Diamant, den Robert Kenmore, der Vorstand einer Tochterfirma Cartiers, 1969 erstand. Der Schmuckstein wurde an Richard Burton und Elizabeth Taylor verkauft.


1904

Die erste Armbanduhr für Herren entstand durch den Piloten Alberto Santos-Dumont, der sich bei Louis Cartier darüber beschwerte, dass eine Taschenuhr beim Fliegen unpraktisch sei.


27

Das ist die Anzahl der Tiaras, die König Edward VII im Jahr 1902 für seine Krönung bei Cartier bestellte.


Cartier – Eine Chronologie


1847: Louis-François Cartier legt den Grundstein des Unternehmens indem er die Juwelierwerkstatt seines Meisters, Adolphe Picard an der Rue Montorgueil in Paris übernimmt. Ein Jahr zuvor war er Meisterjuwelier geworden und hatte sein Markenzeichen, ein Herz zwischen den Initialen L und C, umgeben von einer Raute, eintragen lassen.

1853: Cartier ist für private Kunden an der Rue Neuve des Petits Champs, zugänglich.

1859: Cartier nimmt antike Taschenuhren in ihr Sortiment auf.

1872: Der Handel mit neuen Uhren wird systematisch ausgebaut. Neben Taschenuhren unter dem eigenen Namen werden auch die anderer Luxusfirmen (ab 1893 Vacheron & Constantin, nach 1900 Audemars Piguet) weiterverkauft.

1874: Alfred Cartier übernimmt die Leitung des Geschäfts.

1898: Im Jahr 1898 tritt Alfreds Sohn Louis in die Firma ein, die daraufhin unter dem Namen Alfred Cartier & Fils bekannt ist. Das Geschäft wird im Jahr 1899 in die berühmte Rue de la Paix verlegt, wo es heute noch ist.

1902: Cartier eröffnet eine Filiale in London, in der Schmuck für die Königsfamilie hergestellt wird.


1904: Cartier entwickelt die erste Fliegeruhr namens „Cartier Santos“ und feierte große Erfolge. Es war die erste Armbanduhr mit einem Lederarmband.

1912: Louis Cartier entwickelt ein Wunder-Uhrwerk: Les Pendules Mysterieuses.

1953: Marilyn Monroe zitiert u.a. Cartier in ihrem Lied “Diamonds are a girl’s best friends”.

1974: Robert Hocq und Alain Dominique Perrin entwickelten das Konzept „Les Must de Cartier“. Es sollte eine jüngere Zielgruppe ansprechen.

Cartier Aficionados

Cartier ist seit jeher beliebt in adligen Kreisen – von Grace Kelly, Prinzessin Diana und aktuell von Kate Middleton werden die Schmuckstücke gerne getragen, aber auch viele Popmusiker und bekannte Schauspieler, die Liste ist lang, sind Fans der Marke: Musiker wie Kanye West und Madonna oder berühmte Hollywood Stars wie Angelina Jolie oder Nicole Kidman schmücken sich mit Cartier. Als Testimonial wählte Cartier zuletzt die oscarprämierte Regisseurin Sofia Coppola.