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Chopard

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Chopard - Vom Schweizer Dorfidyll zur Uhrenmanufaktur von Weltrang

Das bereits 1860 durch Louis-Ulysse Chopard gegründete Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der weltgrößten Uhren- und Schmuckhersteller.


Begonnen hat die Chopard-Geschichte jedoch ganz beschaulich im Schweizerischen Bauerndorf Sonvilier, wo Chopard 1836 das Licht der Welt erblickte und auf Anraten seines Vaters das traditionelle Uhrmacherhandwerk erlernte. Er entwickelte eine beachtliche Kompetenz, sodass ihm sein Ruf schnell vorauseilte. Mit nur 24 Jahren gründete er im beschaulichen Jura-Dörfchen sein Unternehmen, das schon bald Persönlichkeiten wie Zar Nikolaus II. zu seinem Kundenstamm zählen konnte.


Einige Jahre gingen ins Land und es war nur eine Frage der Zeit, bis Louis-Ulysse Chopard das Unternehmen seinem Sohn Paul-Louis vermachte. In einem klugen Schachzug veranlasste er den Umzug des Unternehmens nach Genf, das internationale Epizentrum der hohen Uhrmacherkunst, um näher am Klientel zu sein. Getreu der Tradition trat nach der Leitung von Louis-Ulysse und Paul-Louis mit Paul-André die 3. Generation das Unternehmenserbe an. Da jedoch keiner seiner Söhne das Unternehmen übernehmen wollte, suchte er einen würdigen Nachfolger. Diesen fand er letztlich im deutschen Unternehmer Karl Scheufele, seines Zeichens selber erfahrener Unternehmer und Schmuckexperte, der ohnehin Schweizer Qualität in sein eigenes Unternehmen eingliedern wollte. Dies führte dazu, dass Chopard im Jahre 1963, also knapp 100 Jahre nach Gründung, in Scheufeles Besitz überging.


Zwar hatte sich Chopard schon davor einen exzellenten Ruf aufgebaut, allerdings brachte die Übernahme frischen Wind in die Unternehmensstrukturen. Scheufele hatte in der Zwischenzeit bereits mit leitenden Funktionen seine Kinder Karl-Friedrich und Caroline ins Unternehmen integriert. Letztendlich war es der Verdienst von Karl-Friedrich Scheufele, dass, knapp 30 Jahre später im Jahr 1996, die Gründung der eigenen Uhrenmanufaktur L.U.C in Fleurier folgte. Der erfahrene Uhrmacher Michel Parmigiani, der im gleichen Jahr selber seine eigene Uhren-Manufaktur aufbaute, half maßgeblich beim Aufbau. Der Name ist dabei bewusst gewählt worden, da er die Initialen des Gründers beinhaltet und somit eine direkte Hommage an ihn darstellt.


Das Resultat war eine Edelmanufaktur, die lediglich COSC-zertifizierte Chronometerwerke produziert, die zudem noch den strengen Anforderungen des FQF-Siegels gerecht werden. Es ist Karl-Friedrich Scheufele zu verdanken, dass die Marke heute ihren hervorragenden Ruf genießen kann. Dank einer enormen Fertigungstiefe stehen Chopard-Uhren für erschwinglichen Luxus und feinste „Swiss made“ Uhren.


Chopards wichtigste Kollektionen

Mille Miglia

Seit 1988 ist Chopard offizieller Mille Miglia-Zeitnehmer. Das bedeutet, dass für jedes jährlich stattfindende Rennen eine neue Uhr entworfen werden muss, die sich die Teilnehmer anschließend umlegen können. Charakteristisch für diese Uhren ist unter anderem das geriffelte Kautschukband, das einem Autoreifen-Profil nachempfunden ist.


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L.U.C

Seit 1996 entstehen unter dem Namen L.U.C herausragende Uhren in Eigenregie, die durch ihren Namen den Chopard-Gründer Tribut zollen. Diese Uhren warten mit allem auf, was Haute Horlogerie zu bieten hat. Darüber hinaus werden lediglich Werke verbaut, die den strengen COSC-Chronometer-Anforderungen gerecht werden.


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Classic

Uhren der Classic-Kollektion sind Understatement par excellence. Wie der Name bereits suggeriert, sind diese Modelle sehr klassisch gehalten und überzeugen durch zeitlose und minimalistische Designs. Unter dem Zifferblatt verrichten preisgekrönte Kaliber ihr Werk.


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Happy Diamonds

1976 wurde die Happy Diamonds-Kollektion das erste Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert. Daraufhin entwickelte sie sich zum Verkaufsschlager der kommenden Jahrzehnte und stellt heutzutage einen integralen Bestandteil des Chopard-Portfolios dar.


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Imperiale

Uhren der Imperiale-Kollektion richten sich an die moderne Frau. Aufgrund dessen findet man in dieser Kollektion viele mit Diamanten bestückte oder aufwendig verzierte Uhren. Chopard ist damit eines der wenigen Unternehmen, dass mit einer exklusiven Frauen-Kollektion großen Erfolg feiert.


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Warum eine Uhr von Chopard kaufen?

Uhren von Chopard zeichnen sich seit jeher durch ihre herausragende Qualität aus. Bereits Louis-Ulysse Chopard gründete sein Unternehmen gemäß dem Kredo „Qualität über Quantität“ und dieses Leitmotiv zieht sich seit nunmehr 150 Jahren durch Chopards Historie. Massenproduktion wurde seit Tag Eins kategorisch abgelehnt, dafür höchste handwerkliche Sorgfalt in den Mittelpunkt gestellt.

Dazu kommt eine enorme Fertigungstiefe, die durch eine fortschreitende vertikale Integration ermöglicht wird. Dadurch kann das Unternehmen gewährleisten, dass alle verwendeten Komponenten in den Uhren nur den allerhöchsten Qualitätsstandards entsprechen, was sich am Ende des Tages sowohl technisch als auch optisch in einer Uhr der absoluten Extraklasse wiederspiegelt.

 

Chopard in Zahlen

1860: Gründung im Jahre 1860

Chopard blickt inzwischen auf eine beachtliche über 150 Jahre andauernde Unternehmenshistorie zurück.

400: Knapp 400 Teilnehmer bei Mille Miglia

Jedes Jahr treten mehrere hundert Teilnehmer bei diesem ikonischen Rennen an, das Chopard regelmäßig zu neuen Uhrenkreationen verleitet.

280: 280 Quadratmeter

Anlässlich des 150. Firmenjubiläums eröffnete Chopard einen Flagship-Store in New Yorks Madison Avenue, der gleichzeitig auch die 100. Boutique darstellt.

130: 130-Länder starkes Vertriebsnetzwerk

In über 130 Ländern auf allen Kontinenten gibt es inzwischen offizielle Chopard-Boutiquen.

24: 24 Jahre bei Firmengründung

L.U. Chopard war in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Neben seiner beachtlichen Uhrmacher-Begabung gründete er auch im Alter von nur 24 Jahren ein Unternehmen, dass heutzutage zu den größten Uhren- und Schmuckherstellern der Welt gehört.


Chopard im Zeitspiegel


1860: Gründung in der Schweiz durch Louis-Ulysse Chopard. 

1915: Paul-Louis Chopard übernimmt nach dem Tod seines Vaters die operative Leitung.

1937: Chopard zieht nach Genf um und ist somit der internationalen Kundschaft bedeutend näher.

1943: Nach Paul-Louis folgt sein Sohn Paul-André an die Spitze des Unternehmens.

1963: Der deutsche Unternehmer Karl Scheufele übernimmt nach der dritten Chopard-Generation die Geschäftsführung des Unternehmens.

1974: Erneuter Umzug in den Genfer Vorort Meyrin, dem heutigen Unternehmenssitz. 

1976: Die erste Happy Diamonds-Uhr steht zum Verkauf, die mit ihren frei beweglichen Diamanten ein bis dato echtes Novum darstellt.

1983: Die erste Filiale in Hongkong öffnet ihre Pforten.

1984: Nur ein Jahr später folgte die Luna D’Oro-Kollektion.

1988: Chopard wird jährlicher Mille Miglia-Zeitnehmer in Italien.

1996: Gründung der eigenen Uhren-Manufaktur L.U.C mitsamt Lancierung des Kalibers „96.01-L“, das der Uhr L.U.C 1860 im Folgejahr zum Titel „Uhr des Jahres“ verhilft.

1998: Chopard wird Partner der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

2003: Die Jacky Ickx-Kollektion erblickt das Licht der Welt.

2010: Mit dem 150. Firmenjubiläum erfolgt ein großer Meilenstein.

2013: Mit „The Journey“ ruft Chopard ein Projekt für nachhaltigen Luxus ins Leben.

2018: 30 Jahre Mille Miglia verleitet Chopard zur „Racing Colours“-Neuauflage einer historischen Kollektion.

 

Chopards Partnerschaften

Chopard steht dem Motorsport sehr nahe. Dies wird spätestens durch die Kollektion „Mille Miglia“ deutlich, die dem legendären gleichnamigen Oldtimer-Rennen in Italien Tribut zollt. Der Grund dafür kommt nicht von ungefähr: Karl-Friedrich Scheufele, Chopards Chef, ist selber begnadeter Oldtimer-Sammler und nimmt jährlich am Rennen teil. Seit 1988 ist Chopard also offizieller Zeitnehmer eben dieses Rennens und widmet ihm regelmäßig limitierte Uhren in Kleinstauflage.

Darüber hinaus ist Chopard seit 1998 Partner der Filmfestspiele in Cannes und stellt dazu die heißbegehrten Goldenen Palmen für die Gewinner her. Allerdings werden auch die Stars des Roten Teppichs mit Chopard-Schmuck ausgestattet, sodass regelmäßig Weltstars wie Marion Cotillard, Charlize Theron, Julianne Moore oder Penélope Cruz in Chopard-Stücken über den Teppich stolzieren.