H. Moser & Cie

Beliebte H. Moser & Cie-Modelle:

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H. Moser & Cie: Schweizer Uhren für wahre Kenner („Very rare“)

Namenspatron der Uhrenmarke ist Heinrich Moser, der im Jahre 1805 in Schaffhausen am Rheinfall das Licht der Welt erblickte. Bereits sein Großvater Johannes und Vater Erhard Moser waren Uhrmacher, sodass Heinrich kurzerhand seine Uhrmacherlehre bei seinem Vater abschloss. Nach Praktika in den Uhrmacher-Wiegen La Chaux-de-Fonds und Le Locle zog es ihn im jungen Alter von nur 22 Jahren nach Russland, wo er kurz darauf (1828) das Handelsunternehmen „H. Moser & Cie“ ins Leben rief.

Moser legte neben seiner uhrmacherischen Begabung auch beeindruckende kaufmännische Fähigkeiten an den Tag: Seine 1929 in Le Locle gegründete Uhrenfabrik, im Zusammenspiel mit seinem russischen Handelsunternehmen, belieferte nicht nur den europäischen Markt, sondern sicherte Moser auch eine hervorragende Stellung im asiatischen Raum. 1848, also genau 20 Jahre nach seiner ursprünglichen Auswanderung, kehrte er schließlich in seine Schweizer Geburtsstadt zurück. Mosers Geschäfte machten ihn zu einem wohlhabenden Mann und er wusste sein Geld zu investieren, wie z.B. der berühmte Moserdamm bis heute eindrucksvoll demonstriert. 10 Jahre nach dessen Fertigstellung, im Jahr 1974, verstarb Heinrich Moser.

Die Uhrenmanufaktur ist ihren Schaffhausener Wurzeln treu geblieben. Das familiengeführte Unternehmen operiert seit 2012 unter der Fuchtel der Meylan-Familie. Der Sohn von Georges-Henri Meylan – seines Zeichens übrigens selber langjähriger Audemars Piguet-CEO – ist Edouard Meylan, der als CEO an der Spitze des Unternehmens steht. Mit kreativen Ideen sondergleichen sorgt die Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie immer wieder aufs Neue für medialen Wirbel, überzeugt dabei aber stets selbst kritischste Uhrenfans mit neuinterpretierter Uhrmacherkunst par excellence.

Wie viel kosten H. Moser & Cie-Uhren?

Swiss Mad Watch → 1,081,291 CHF → 100% Schweizerisch

Swiss Icons Watch → N/A → Verspottung der Schweizer Uhrenindustrie

Nature Watch → N/A → Pflanzenbesetzt

Swiss Alp Watch → 24.900,00 CHF → Apple Watch-Klon

Endeavour Tourbillon Concept Vantablack → 75.000,00 CHF → Vantablack-Zifferblatt

Moser & Cie. Pioneer → 12.900,00 CHF → Charakteristisches Fumé-Zifferblatt

Eine Übersicht der verrücktesten Uhren von H. Moser & Cie gibt es übrigens hier.

H. Moser & Cie-Kollektionen

ENDEAVOUR

In der Endeavour-Kollektion kommt jeder auf seine Kosten, wenngleich alle Uhren Gemeinsamkeiten ausweisen: klassische Linienführung und elegante Designsprache. Wie so oft im Leben sind die scheinbar einfachen Dinge oftmals die schwierigsten. Dies zeigt sich auch in der Endeavour-Linie, mit z.B. mit der „Blue Lagoon“ eine Uhr führt, die lediglich auf das Fumé-Zifferblatt reduziert ist. Für Kunden, denen dies zu minimalistisch ist, hat Moser auch eine Tourbillon-Minutenrepetition in petto, die zu Mosers kompliziertesten Entwürfen gehört.

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VENTURER

Rein stilistisch ähneln die Venturer-Uhren auf den ersten Blick mit ihren Fumé-Zifferblättern und ihrer unprätentiösen Erscheinung der Endeavour-Kollektion. Einige besondere Charakteristiken sind der Kollektion allerdings eigen, wie z.B. das besonders große Datumsfenster. Neben Bauhaus-Elementen der 1920er-Jahre kommen auch konvexe Formen der 1960er-Jahre vor, sowie XL-Modelle im 43mm-Format. Auch die Venturer Concept, die ein tiefschwarzes Vantablack®-Zifferblatt besitzt, ist Teil dieser Kollektion.

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PIONEER

Im direkten Vergleich zu den anderen Kollektionen kommen die Pioneer-Uhren deutlich sportlicher und alltagstauglicher daher. Konkret zeigt sich dies u.a. an der 120m-Wasserdichtigkeit und den 42,8mm-Gehäusen, die mit Kautschukarmbändern versehen werden können. Auch Edelstahl-Ausführungen sind in dieser Kollektion möglich, welches in den anderen Kollektionen oftmals Goldlegierungen weichen muss. Trotz alledem verleihen die Fumé-Zifferblätter den Pioneer-Uhren von H. Moser & Cie einen gehörigen Touch Eleganz.

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SWISS ALP WATCH

Die Uhren der Swiss Alp Watch-Kollektion erinnern an die Smartwatch-Entwürfe eines Unternehmens aus Cupertino, jedoch mit einem bedeutenden Unterschied: Sie sind 100% mechanisch. Mit ihren komplett in der Schweiz hergestellten Manufakturkalibern, die über beachtliche 100h-Gangreserven verfügen, sind die Swiss Alp Watch-Modelle wahre Helden des Alltags.

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HERITAGE

Wie der Name bereits erahnen lässt, zollen die Uhren der Heritage-Kollektion dem uhrmacherischen Erbe von H. Moser & Cie ihren Tribut. Dabei werden klassische Elemente mit höchstmoderner Uhrmacherkunst verbunden: Handgemalte römische Indizes, fliegendes Tourbillon, Straumann© Doppelspirale, Grand Feu-Emaille, Eisenbahnminuterie uvm., das alles findet hier in einer einzigen Uhr Platz.

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H. Moser & Cie in Zahlen

95 – Wie 95% Fertigungstiefe

Standardmäßig werden über 95% der Komponenten in der Schweiz hergestellt. Bei einigen Uhren werden sogar 100% der verbauten Teile in der Schweiz produziert, was ein echtes Alleinstellungsmerkmal und Qualitätsmerkmal zugleich ist.

99,965 – Wie 99,965% Absorption

Das bei einigen Uhren verwendete, futuristische Vantablack® gilt als schwärzeste Schwarz der Welt. Trifft ein Photon darauf, so absorbiert das Material 99,965 % des Lichts. Für den Betrachter entsteht der Eindruck eines schwarzen Loches, da so gut wie kein Licht zurückreflektiert wird.

7 – Wie 7 Tage Gangreserve

Der Einsatz von Nivaflex-Aufzugsfedern in gleich zwei Federhäusern ermöglicht eine Gangreserve von beeindruckenden 7 Tagen. Bei vielen H. Moser-Uhren lässt sich die Gangreserveanzeige auf der Unter- bzw. Werkseite begutachten.

1500 – Wie in 1500 Uhren pro Jahr

Mit einem jährlichen Produktionsvolumen von knapp 1500 Uhren gehört H. Moser & Cie natürlich eher zu den kleineren Luxus-Uhrenmanufakturen dieser Welt. Zum Vergleich: Rolex produziert zwischen 800.000 und 1.000.000 Uhren im Jahr. Beachtet man jedoch die enorme Inhouse-Fertigungstiefe und von Hand-Fertigung bei Moser, ist die Zahl dennoch durchaus beachtlich.

1828 – Wie Gründungsjahr 1828

Mit über 190 Jahren kann H. Moser & Cie stolz auf eine weitreichende Historie zurückblicken. Damit liegen die Anfangstage der Manufaktur noch weit vor denen von beispielsweise Longines (1832), Patek Philippe (1839), Audemars Piguet (1875) oder Rolex (1905).

H. Moser & Cie im Zeitraffer

1805: Geburt von Heinrich Moser in Schaffhausen.

1828: Gründung des Handelsunternehmens „H. Moser & Cie“ in Russland.

1829: Le Locle als Heimat der neugegründeten Uhrenfabrik.

1848: Rückkehr Mosers aus Russland in seine Heimatstadt.

1864: Fertigstellung des Moserdamms, einem Investitionsprojekt Heinrich Mosers.

1918: Enteignung des Handelsunternehmens in Folge der Russischen Oktoberrevolution.

1979: Eingliederung in die Dixi Mechanique-Gruppe zu Zeiten den Quarzkrise.

2005: Eröffnung der neuen Schaffhausener Manufaktur.

2006: Gewinn des GPHG für Ewigen Kalender-Uhr.

2012: Übernahme der operativen Leitung durch die Meylan-Familie unter CEO Edouard Meylan.

2019: Vorstellung der Venturer Concept Vantablack® anlässlich der Only-Watch-Auktion.

2020: Die H. Moser & Cie Streamliner sorgt bei ihrer Lancierung für viel medialen Wirbel.

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