Wer braucht schon Rolex? Die Zenith Defy Kollektion

By Montredo in Lifestyle
Februar 26, 2020
Wer braucht schon Rolex? Die Zenith Defy Kollektion

Für große, sportliche Uhren aus Edelstahl gibt es die bekannten Heavy Hitter. Solange man sich mit dem Budget nicht zurückhalten muss wird man immer wieder auf drei Modelle stoßen: Patek Philippe Nautilus, Audemars Piguet Royal Oak und Rolex Submariner. Alle drei haben diskussionslos ihre Position verdient, sie sind aber auch inzwischen so zum Standard geworden, dass man damit unter Kennern keine bewundernden Blicke mehr ernten kann (oder höchstens dafür, dass man im aktuellen Hype überhaupt eine bekommen hat…). Zeniths Defy Kollektion hingegen ist für viele noch Neuland. Die meisten Modelle sind zwar günstiger zu haben als die Uhren der großen Drei, aber sie stehen diesen in nichts nach, denn Zenith hat eine reiche Tradition, so war zum Beispiel die El Primero 1969 einer der ersten Säulenradchronographen der Welt. Wir haben uns hier ein paar Modelle rausgesucht um euch hoffentlich davon zu überzeugen, dass Zenith nicht nur einen Blick wert ist!


Standard Defy

Einfach blau
Einfach blau

Titan, klare Linien, kein Schnickschnack. Die Defy Classic, Referenz 95.9000.670/51.M9000 (6.500,- €) tritt an, um Sportlichkeit und Eleganz in ganz eigener Zenith-Art zu demonstrieren. Mit 41mm Durchmesser hat sie eine moderne Größe ohne komplett aus dem Rahmen zu fallen, zumal die Uhr dank der Ausführung in Titan auffallend leicht ist. 100m Wasserresistenz sind sowohl auf der Yacht als auch am Pool willkommen und das Elite 670 Uhrwerk bleibt in allen Lebenslagen genau. Mehr Worte muss man hier auch nicht verlieren, die Bilder sagen schon alles.


Keramik Defy

Der Stein der Weis(s)en?
Der Stein der Weis(s)en?

Wem Metall zu langweilig ist, oder wer einfach auffallen möchte, dem sei die Defy Classic in weißer Keramik mit weißem Kautschukband, Referenz 49.9002.670/01.R792 empfohlen. Die hochmoderne weiße Keramik fühlt sich nicht nur wunderbar geschmeidig an (denkt an einen vom fließenden Wasser polierten Stein), die Uhr hält auch deutlich mehr aus als die üblichen Modelle aus Stahl und Titan und mit dem skelettierten Zifferblatt durch das man das Uhrwerk sehen kann ist die Uhr einfach ein Statement am Handgelenk, vor allem wenn ihr sie mit lockeren Outfits kombiniert, kommt sie sehr stilsicher daher. Sollte weiß nicht ganz euer Fall sein, gibt es sie aber auch in Blau oder Schwarz.

Moderne Bildhauerei
Moderne Bildhauerei


Haute Defy

Gerät niemals auf die schiefe Bahn.
Gerät niemals auf die schiefe Bahn.

Dass Zenith nicht nur eine reiche Tradition hat, sondern auch heute noch technisch vorne mit dabei ist, zeigt sehr eindrucksvoll die ZERO G, in der das „Gravity Control“-Modul verbaut ist. Hier ist das Herz der Uhr, die Unruh, in einem winzigen Gyroskop aufgehängt wie ein Schiffskompass, dadurch liegt die Mechanik immer in der gleichen Position und kann mit maximaler Genauigkeit arbeiten. Billig ist dies freilich nicht, man muss für die ZERO G mit 96.400,- € im Titangehäuse mit Titanarmband oder 121.500,- € in Rotgold und ebensolchem Armband rechnen.


Damen Defy

Ice Ice, Baby…
Ice Ice, Baby…

Dass die ersten drei Uhren für Männer waren, ist kein Zufall: Bis vor kurzem gab es einfach keine Defy für Damen, ein offensichtliches Problem der Kollektion. Dank der Midnight in 36mm ist nun auch die sportliche Frau endlich nicht mehr „gezwungen“ auf andere Marken auszuweichen. Die Referenz 16.9200.670/01.MI001 ist das Flaggschiff mit diamantbesetzter Lünette und Diamanten auf den Stundenmarkern. Der Höhepunkt der Linie sind aber nicht so sehr die Diamanten, sondern vielmehr das wunderschöne, tiefblaue Zifferblatt mit Sternenhimmel-Optik. Wer nicht so stark auffallen möchte, kann die Uhr auch mit einer regulären Lünette bestellen, außerdem gibt es Varianten mit schwarzem Zifferblatt und für Freunde von Perlmutt.

Sollte sich euer Uhrenhorizont nun so sehr geweitet haben, dass ihr unbedingt investieren wollt, kann ich euch beruhigen. Hier gleich um die Ecke haben wir da ein bisschen was vorbereitet.


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