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Hamilton

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Hamilton - Amerikanische Klassiker

Wie alle guten Uhrmarken ist Hamilton in der Postkartenidylle Schweiz beheimatet. Biel, um genau zu sein. Aber, das war nicht immer der Fall. Die Hamilton Watch Company hatte ihren Ursprung jenseits des großen Teichs, in Lancaster Pennsylvania, als das vierte von einer langen Reihe von Uhr Manufakturen. Wenn auch nicht ganz so wie das Jura, ist es doch ein Gebiet von beträchtlicher Schönheit. Das Jahr 1892 als die Hamilton Watch Company offiziell gegründet wurde, war das goldene Zeitalter der amerikanischen Produktion, und wie Autos, Flugzeuge und Pharmazeutika, galten Uhren als ein Aushängeschild für die solide Handwerkskunst des mittleren Westens.


Während ihrer formativen Jahre umfasste die Gruppe auch die Aurora Watch Company, eine weitere amerikanische Marke mit Sitz in Illinois. Von Anfang an war Hamilton ein Anerbieten von Bedeutung und übernahm den Namen von Andrew Hamilton, dem schottischen Juristen, der die gute Stadt Lancaster gegründet hatte. Damit war das Kästchen des Erbgutes angekreuzt.


Als Amerika begann seine Schienennetze zu entwickeln, erntete Hamilton bahnbrechende Vorteile. Sie eroberten mehr als 56 % des Uhrenmarktes, da Arbeitnehmer und Führungskräfte das Angebot von Hamilton in gleichem Maße genossen. Durch die Herstellung von Uhren, die sich der Eisenbahn widmeten, fand die Marke ihre eigene Nische und konnte die Illinois Watch Company für einen Betrag in Höhe von $ 5 Millionen erstehen. Mit diesem Betrieb konnte sich Hamilton weiter als ernstzunehmender Mitbewerber in der Uhrenwelt aufbauen.


Dann, als der Appetit von Taschenuhren zu Armbanduhren wechselte, legte die Marke eine neue Spur ein und auch diese war mit Erfolg gesegnet. Während des zweiten Weltkrieges überarbeitete Hamilton mehrere Modelle um sie den militärischen Erfordernissen anzupassen und stellte Uhren für jedermann mal aufs Abstellgleis. Die Truppenunterstützung und so weiter.


Seitdem hat sich Hamilton als angesehene Marke einen Namen geschaffen und der Label steht für schiere Sachlichkeit aus der Produktionsstätte in Lancaster. Von ihrer ersten Taschenuhr, eine Schönheit mit 17-Edelsteinen, produziert im Jahr 1893, verzweigte Hamilton die Kollektion in mehrere führende Familien, wie die Rectangular, die Oval und die Coronado.


Aber der amerikanische Traum schien sich doch nicht ohne Unruhen zu verwirklichen. Schon vor der legendären Präsentation der Lieblingsuhr von Elvis Presley, der Ventura, drohte Hamilton bereits eine feindliche Übernahme durch Benrus - einer rumänisch-amerikanischen Uhrenfirma. Wir spulen schnell vor ins nächste Jahrzehnt und die Marke untersteht dem Schweizer Uhrenhersteller Buren Watch Company. Sie wechselt dann zur SSIH, die später als Swatch Group berühmt wurde. Hamiltons Tage als der große amerikanische Hersteller waren vorüber.


Die Verbindung mit den Staaten war jedoch keineswegs beeinträchtigt. Hamilton hatte immer eine Zehe in Tinseltown und erschien schon 1951 in Filmen. Zum Ende des Jahrhunderts stieg Hamilton jedoch wirklich ins Showbiz ein und platzierte mehrere Modelle in Filmen wie The talented Mr. Ripley, Men In Black, Oceans 11 und die Spiderman Serie um nur vier zu nennen. Spulen wir ein paar Jährchen vor und Hamilton ist eine Filmographie gelungen, die sogar De Niro selbst in den Schatten stellen könnte: 239 Filme über 65 Jahren in der Branche.


Hamilton Kollektionen

Hamilton American Classic

Die Hamilton American Classic ist ihrem Namen vollauf gerecht. In Rückbesinnung auf die Marke des Mittleren Westens und ihre Eisenbahn Wurzeln ist die Serie im amerikanischem Stil gehalten. Sie ist in mehreren Ausführungen erhältlich und findet Anklang bei Männern wie auch bei Damen. Das star-spangled Banner zeigt sich jedoch nur äußerlich. Im all-american Gehäuse steckt pure schweizer Präzision bis zum kleinsten Zahn.


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Hamilton Broadway

Wie der Big Apple selbst, der diese Linie inspirierte verkörpert Hamiltons Broadway Kollektion das beste und großartigste der amerikanischen Kultur: Sie ist robust, vielseitig und ungeniert amerikanisch von Herkunft und Entwurf. Die drei verschiedenen Designs zusammen, klassisch, sportlich und leger ergeben eine vollendete Linie, die ihren eigenen Chorus verdient. Brava! Encore!


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Hamilton Jazzmaster

Wie Jazz als Genre für die musikalischen Maestros betrachtet wird, ist die Jazzmaster die perfekte Begleitung dazu. Fein abgestimmt und technisch einwandfrei schlägt diese klassische Kollektion einen hohen Ton in der modernen Uhrmacherei an und das ist nur vom Äußeren. Jazzmaster, ist jedoch wie alle Hamilton Uhren auch im Inneren ein harmonisches Meisterwerk.


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Hamilton Pan Europ

TObwohl Hamilton stolz auf all-american Design setzt, beweisen sie hier, dass sie europäische Finesse genauso gut beherrscht. Die Pan Europ macht die Markenzüge transatlantisch, sie bettet die kühne amerikanische Ästhetik in klassische italienische Rennsport Uhren ein. Auch wenn Sie noch nie im Cockpit gesessen sind, können Sie sich dank Hamilton im coolen Rennfahrerlook präsentieren.


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Hamilton Railroad

Vergiss nie Deine Wurzeln ist ein Sprichwort das Hamilton gut zu schätzen weiß. Die Eisenbahn-Kollektion, welche der Marke schon 1892 Ruhm einbrachte ist im 21. Jahrhundert genauso musterhaft wie damals. Dank erhöhter Präzision, Handwerkskunst und einem Look der modernem Design Hochachtung erweist ist sie in der Neuauflage sogar noch besser.


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Hamilton Timeless

Wenn Sie denken, dass Hamilton nur amerikanische Moderne und mutige Ästhetik verkörpert, dann unterschätzen Sie das Innenleben dieser Uhren gewaltig. Die Hamilton TIMELESS Kollektion bietet den Uhrmacher Größen die Stirn. Die Linie umhüllt meisterhafte Mechanik mit einem zweifellos langlebigen Design, das in diesem Jahrhundert genauso gut wirkt wie im nächsten.


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Hamilton Ventura

Viele Uhren haben es zum Legendenstatus gebracht aber die Hamilton Ventura steht allen voraus. Als eine direkte Nachbildung vom populären Stil der 1950er Jahre, erlangte dieses großartige Stück Weltruf als Elvis Presley sie 1961 im Film Blue Hawaii trug. Und genau wie der King selbst, herrscht die Hamilton weiter.


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Warum sollte ich eine Hamilton-Uhr kaufen?

Stil und Substanz ist eine berauschende, aber seltene Kombination. Hamilton gelingt es jedoch, beides zu verbinden. Die Präzision der komplizierten und gut gefertigten Werke spiegelt sich im stilgerechten Äußeren.

Hamilton ist zweisprachig. Sicher, sie kann sich nicht als Schweizer Alt Erbe rühmen, wie andere Elite Marken, aber sie stammt aus den USA mit der entsprechend geprägten Ästhetik. Außerdem, was drinnen tickt ist ausschlaggebend und das ist hier bemerkenswerte Mechanik die sich mit jedem Rivalen messen kann. Trotzdem ist diese Uhr distinktiv unkonventionell und unvergleichbar.

Dann spricht dafür auch die schiere Auswahl. Im Gegensatz zu anderen Marken, eignet sich Hamilton für fast jeden Geschmack: Dress Uhren, Sportuhren, etwas dazwischen, es ist alles da. Plus, es kostet Sie kein Vermögen. Da sie sich für verschiedenste Anlässe ideal anbietet ist der Cost-per-wear relativ gering. Also, wenn Sie ein Uhr-Mensch sind, aber doch nicht ganz bereit sind, den Sprung in den Sotheby Bestand zu machen, fangen Sie mit Hamilton an. Sie wird Ihnen für dieses Jahrzehnt und darüber hinaus gut dienen.

 

Hamilton in Zahlen

13

Die Fläche in Hektar, die die ursprüngliche Hamilton Watch Company Immobilien umfassten. Erbaut in Lancaster, Pennsylvania, beherbergte die Anlage Meilen von Maschinen welche Hamilton von anderen amerikanischen Uhren-Herstellern erwarb.

17

Die Anzahl der Juwelen in Hamiltons erstem Zeitmesser. Die 18-großeTaschenuhr war ein noch ein einfacher Ticker. Sie debütierte im Jahr 1893 und war immens populär während Amerikas Eisenbahn Revolution.

1,600

Die Zahl der Verkaufsstellen für Hamilton weltweit. Die globale Markenpräsenz ist gesichert.

500

Die Hamilton Electric 500 wird als erste Uhr einer neuen Art vorgestellt. Dieses berühmte Meisterstück, mit dem markanten asymmetrischen Gehäuse ist ein Entwurf von Richard Arbib und ist vollkommen elektrisch angetrieben. Darüber hinaus erlangt sie auch Ruhm im Film als die erste Uhr die Elvis Presley auf der Leinwand trug.

225.000

Die Summe, die von den guten Bewohnern von Lancaster im Jahre 1877 aufgebracht wurde um Adams und Perry, die Hamilton Gründer, in einem instabilen Markt über Wasser zu halten. Die Marke überlebt und heute steht Hamilton stolz da.

1.000.000

Die höchste Produktionsrate die Hamilton jemals erreichte, als sie während des 2. Weltkrieges, im Februar 1942 die Navy mit Marine Chronometern ausstattet.


Hamilton: Eine Chronologie


1892:Hamilton wird in Lancaster, Pennsylvania gegründet. Heute ist der Ort als ländliche Gemeinde im Südosten des Staates bekannt, damals war Lancaster aber der Geburtsort des großen amerikanischen Uhrmachergewerbes. Zu jener Zeit genoss die Industrie großes Ansehen und wenn auch jetzt weniger bekannt, so vertritt Hamilton die amerikanische Uhrmacherkunst in exzellenter Weise.

1912: "Die Uhr der Eisenbahn Genauigkeit" erscheint. Dieses Stück, eine einfache Taschenuhr, erringt Hamilton Bekanntheit im US-Eisenbahn-Boom. Unfälle sind in dieser Ära eine Alltäglichkeit und präzise Zeitangaben von verlässlichen Uhren verringert dieses Risiko exponentiell.

1914: Hamilton stellt sich wiederum in den öffentlichen Dienst. Neben der Ausstattung der Eisenbahn mit verlässlichen Zeitkontrollen um den Passagieren Pünktlichkeit zu garantieren, wird die Marke auch noch zum offiziellen Ausrüster der US-Stritkräfte ernannt.

1918: Das erste amerikanische Luftpost Flugzeug hebt ab und damit auch eine speziell entwickelte Hamilton Fliegeruhr. Wird, das Muster langsam sichtbar?

1928: Hamilton zementiert sich als All-American-Uhrenmarke mit der Veröffentlichung der Piping Rock und Yankee Modelle.

1941: Der Zweite Weltkrieg beginnt. Als die Notwendigkeit einer Heimfront wächst, stoppt Hamilton die gesamte Produktion von kommerziellen Uhren und unternimmt stattdessen den Riesenauftrag eine Million Uhren für die Jungs an der Front herzustellen. Im Verlauf des Krieges, produzierte Hamilton über 10.902 Marine Chronometer, welche den Soldaten lebensrettende Genauigkeit und Präzision boten.

1943: Hamilton erhält die US Army-Navy Auszeichnung "E" für außerordentliche Unterstützung der Truppen während des Krieges.

1951: Hamilton beginnt mit Tinseltown zu flirten. Die Marke hatte ihre erste Filmrolle im Oscar-nominierten Film "The Froschmänner".

1957: Hamilton bringt eine Weltneuheit auf den Markt: die Ventura, ein Meilenstein in der Uhrengeschichte, die erste Uhr die vollständig mit Strom betrieben wird.

1961: Elvis trägt zum ersten Mal seine eigene Ventura im Film Blue Hawaii, wiederum wird Hamilton als eine Uhrenmarke der Truppen bestätigt - und beweist ihre Berufung zur Leinwand.

1970: Eine weitere Weltneuheit. Hamilton präsentiert die erste LED-Digitaluhr.

1974: Nach mehreren Offerten und möglichen Übernahmen, wird Hamilton Mitglied der SSIH - Organisation die bald darauf als Swatch Group bekannt wird. Ab 16. Mai 1974 wurde Hamilton Mitglied einer Großfamilie.

1990: Hamilton landet das große Close-Up. Nach einigen kleineren Auftritten auf der Leinwand bekommt die Marke eine Breakout Rolle in Men In Black, The talented Mr. Ripley, Independence Day, Die Hard und in der Lethal Weapon-Serie.

2003: Hamilton macht einen Neuanfang und übersiedelt den gesamten Betrieb nach Biel in der Schweiz. Obwohl viele warnten, dass dies zur Trennung von Hamilton mit seiner Herkunft herbeiführen wird, bewahrte das Label seine Signatur, die zweifellos aus dem Land der Freiheit stammt.

2009: Die EAA Airventure - die jährliche einwöchige Feier der Luftfahrt - bestellt Hamilton zum offiziellen Zeitmesser der Veranstaltung. Mehr als 60 Nationen sind beteiligt und fast eine halbe Million EWR Mitglieder nehmen an der Veranstaltung in Oshkosh, Wisconsin teil.

2014: Noch mehr große Rollen. Hamilton setzt sich in Szene neben Mackenzie Foy und Jessica Chastain in Interstellar, mit Uhren, die speziell für die Charaktere entwickelt wurden.

2015: Ridley Scotts The Martian hatte einen zweiten Hauptdarsteller (und einen der mit Matt Damon konkurrieren könnte) – die Khaki-Belowzero.