Jaeger-LeCoultre

Die Uhren von Jaeger-LeCoultre sind zumeist stille Ereignisse. Die inneren Werte der Zeitmesser stehen dazu in krassem Gegensatz. Schon immer war man einer der großen Innovatoren. Sogar für Patek Philippe wurden einst Werke geliefert und Cartier bezieht noch heute einen Großteil seiner Schrittmacher von Jaeger-LeCoultre. Neben dem Allzeitklassiker Reverso sind es heute die edel anmutenden Dresswatches à la Master Control, Master Ultra Thin oder Master Calendar, die das verkörpern, wofür die Marke seit jeher steht: für bewusstes Understatement und ganz große Uhrmacherkunst.

Vor allem aber ist Jaeger-LeCoultre bekannt durch seine große Fertigungstiefe. Sämtliche Uhren mit dem Schriftzug Jaeger-LeCoultres sind mit einem Inhouse-Kaliber ausgestattet. Das können neben Rolex und Zenith nicht viele etablierte Uhrenhersteller von sich behaupten. In seiner langen Geschichte hat Jaeger-LeCoultre bis heute über 400 Patente und über 1.200 verschiedene Kaliber hervorgebracht. Das macht den Hersteller aus Le Sentier zur absoluten Nummer 1 unter allen Schweizer Uhrenmarken. Anders als die meisten Konkurrenten beherrscht man bei Jaeger-LeCoultre seit jeher ein außergewöhnlich breites Sprektrum an uhrmacherischen Teildisziplinen. Und auch die Innovationskraft der Marke lässt sich nicht nur auf eine bestimmte Kernkompetenz einzäunen: Von der ersten Taschenuhr ohne Aufzugschlüssel bis hin zum markanten Drehgehäuse der Reverso.


Jaeger-LeCoultre Kollektionen

Master

Bestimmt ist die Kollektion von zeitlosen und eleganten Uhren. Die Protagonisten heißen Control, Ultra Thin, Compressor und Memovox, denen jeweils der Kollektionsname Master vorgestellt ist.


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Reverso

Die Reverso ist eine der absoluten Design-Ikonen. Das drehbare Gehäuse machte die Uhr in den 1930er Jahren zum beliebten Zeitmesser für das Polo-Spiel, da man Zifferblatt und Gehäuseglas so vor Schlägen schützen konnte. Heute ist die Reverso einer jener Zeitmesser, deren Geist der Vergangenheit auch heute noch fortlebt. Eines ist in jedem Fall sicher: Die rechteckige Art-Deco-Eleganz der Jaeger-LeCoultre Reverso wird auch noch in 100 Jahren aktuell sein.


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Rendez-Vous

Die Damenuhren-Kollektion Rendez-Vous besticht mit Eleganz und Anmut. Dominiert ist die Optik von den präsenten arabischen Ziffern, die auf dem häufig in einzelne Compartiments unterteilten Zifferblatt Platz nehmen. Hinsichtlich der Gehäusegrößen-Varianz von 27 bis 38 Millimetern bietet man eine Bandbreite an, die von dezent bis oversized das passende Modell für jederfrau beinhaltet.


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Jaeger-LeCoultre in Zahlen

1000 wie 1000 Stunden getestet

Alle Uhren von Jaeger-LeCoultre durchlaufen einer 1000-stündigen Testreihe. Diese ist damit nicht nur länger, sondern gleichzeitig auch umfassender, da sich das Verfahren nicht nur auf das Uhrwerk, sondern auf die komplette Uhr bezieht. Dabei werden nicht nur die lageunabhängige Ganggenauigkeit, sondern auch Einfluss von Druck und Temperatur sowie Stoßfestigkeit, Magnetresistenz und Wasserdichtigkeit überprüft. Nach Durchlaufen aller Tests wird am Gehäuseboden das Siegel „1000 Hours Control“ am Gehäuseboden eingraviert.

1 wie einseitig aufziehbarer Rotor im Keramikkugel-Bad

So wie bei der Diskussion über die Vor- und Nachteile von einseitig bzw. bidirektional aufziehbaren automatischen Mechanismen, existiert auch ein Glaubensstreit darüber, ob kugel- oder rubingelagerte Zeitmesser von Vorteil sind. Im Falle von Jaeger-LeCoultre hat man sich für einen zumeist kugelgelagerten unidirektionalen Aufzugsrotor entschieden. Um die Robustheit der Uhren zu erhöhen, kommen bei Jaeger-LeCoultre seit einiger Zeit Keramik-Kugellager zum Einsatz.

1 wie 1 Grad Celsius Temperaturunterschied

Als Shop für hochwertige Armbanduhren kommen Großuhren aller Art bei uns ein wenig kurz. Die Tischuhr Atmos von Jaeger-LeCoultre ist jedoch alles andere als eine gewöhnliche Uhr: Angetrieben wird sie aus der Dichteschwankung von Luft und erweckt damit den Schein eines Perpetuum Mobile. Der Name Atmos ist etwas irreführend, da die Luft nicht „atmet“ oder etwa wie bei einem Blasbalken ein- und ausgeblasen wird, sondern sich innerhalb einer Druckdose ausbreitet und zusammenzieht. Hierbei reicht eine Temperaturschwankung von lediglich 1 Grad Celsius aus, um die Uhr für volle zwei Tage mit Energie zu versorgen.

0,2 wie ein Uhrwerk mit 0,2 cm³

Mit einem Volumen von lediglich 0,2 cm³ ist das Kaliber 101 bis heute das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt. Es wiegt damit weniger als ein Gramm. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde das Werk bereits im Jahr 1928 entwickelt – einer Zeit, in der Armbanduhren gerade erst so richtig in Mode gekommen waren. Noch Jahrzehnte nachdem das 101 entwickelt wurde, galt es als die größte technische Herausforderung für Uhrenhersteller, kleine Uhren mit gleichzeitig alltagstauglichen Eigenschaften zu verbinden. Die LeCoultre'sche Interpretation eines Mikrokalibers hielt dem Praxistest schon damals stand und hatte eine Gangreserve von bis zu 33 Stunden. Der Ritterschlag folgt im Jahr 1953, als Elisabeth II bei ihrer Krönung eine Jaeger-LeCoultre mit dem kleinsten aller Uhrwerke am Handgelenk trug.

4 wie vier Kanten im Stile des Art Deco

Die im Jahr 1931 vorgestellte Reverso ist einer der absoluten Uhrenklassiker und gehört auch heute noch zu den Populärsten Uhrenmodellen der Welt. Die Art-Deco-Ikone mit ihrem rechteckigen Gehäuse ist jedoch bei weitem nicht die einzige Uhren-Legende aus dem Hause JLC: Das Modell Memovox ist neben der Vulcain Cricket der wohl berühmteste Armbanduhrenwecker der Welt und ist heute als Master Memovox Teil der Master-Kollektion von Jaeger-LeCoultre.


Jaeger-LeCoultre – Eine Chronologie

1833: Charles-Antoine LeCoultre eröffnet im Jahr 1833 ein Uhrenatelier, aus dem die Marke LeCoultre entsteht. Schnell stellen sich erste Erfolge ein. Etwa erhält LeCoultre mit seinen für die damalige Zeit außergewöhnlich präzisen Uhrwerken die Goldmedaille bei der Weltausstellung 1850 in London.

1928: Es wird ein Mechanismus erfunden, der sich den Temperaturunterschied der Raumumgebung zunutze macht und damit eine Uhr quasi von selbst aufzieht. Wenige Jahre später wird die Erfindung von Jaeger-LeCoultre patentiert und für das Tischuhrenmodell Atmos eingesetzt.

1929: Das Kaliber 101 wird entwickelt und bis heute das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt.

1931: Die Jaeger-LeCoultre Reverso wird auf den Markt gebracht. Mit ihrem drehbaren Gehäuse wurde die Uhr speziell für den Polosport entwickelt, wurde aber schnell zu einer Stilikone des Art Deco.

1950: Das Modell Memovox wird vorgestellt und ist bis heute eines der bekanntesten Weckeruhrenmodelle.

1951: Die Futurematic wird Teil des JLC-Programms und kommt dabei ganz ohne Krone aus. Sie ist damit die weltweit erste Automatikuhr ohne Aufzugskrone. Das Einstellen der Uhrzeit wird über einen Drehmechanismus am Gehäuseboden vorgenommen.

1956: Mit der Memovox Automatic, wird die weltweit erste Weckeruhr mit automatischem Aufzug vorgestellt.

1958: Als Uhr, die speziell für Forscher und Expeditionsteilnehmer entwickelt wurde, verfügt die neu vorgestellte Geophysik über ein wasserdichtes und robustes Gehäuse.

1959: Mit der Deepsea Alarm wird der erste Taucheruhren-Wecker vorgestellt.

1965: Mit der Polaris wird das akustische Signal der Deepsea Alarm verbessert, sodass der Wecker unter Wasser noch deutlich wahrnehmbar ist.

2004: Das Modell Gyrotourbillon wird vorgestellt – ein Modell mit einem Tourbillon, der sich in mehrere Richtungen dreht.


Die Markenbotschafter von Jaeger-LeCoultre

Wenn man eine Uhr von Jaeger-LeCoultre trägt, dann ist das ein Statement für mehr Understatement. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist Jaeger-LeCoultre eine der beliebtesten Uhrenmarken am Red Carpet von Hollywood. Diane Krüger setzt etwa auf das Art-Deco-Design der Reverso. Doch nicht nur die deutsche Schauspielerin schenkt der berühmten Uhr mit dem Drehgehäuse ihre Gunst. Auch viele andere weibliche und männliche Stars sind Fans des Uhrenklassikers - etwa Lucy Liu, Pierce Brosnan oder auch Jay-Z, der neben den Royal Oaks und Big Bangs, die er sonst noch besitzt, ab und an auch mit einer Grande Reverso Ultra Thin gesehen wird. Auch Al Pacino ist Fan von JLC. Er besitzt etwa eine Master Ultra Thin Reserve de Marche und eine Master Geographic. Robert Downey Junior trägt mit der Master Compressor einen Sporttaucher, der das Erbe der legendären Vorfahren Deep Sea Alarm und Polaris in die Gegenwart fortführt. Ethan Hawke trägt bevorzugt eine Jaeger-LeCoultre Master Hometime.