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Junghans

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Junghans

Noch vor wenigen Jahren vor allem mit Quarz-, Funk- und Solaruhren in Verbindung gebracht, hat Junghans innerhalb kurzer Zeit einen wahren Richtungswechsel vollzogen. Zurück zum Ursprung lautet die Devise – nach Jahren des Aufzugspluralismus eine Rückbesinnung auf mechanische Uhren und mit ihnen auf den alten, klassischen Junghans-Look, der von eleganten Dreizeigeruhren bestimmt ist. Heute ist der ewigjunge Vintage-Stil von Max Bill und der Meister-Kollektion eine wichtige Säule im Junghans-Programm, über das sich der Hersteller gewissermaßen neu definiert hat. Nicht zuletzt ist es Junghans zu verdanken, dass Uhren Made in Germany heute wieder vor allem mit unnachahmlich schönen und dezenten Dresswatches im Bauhaus-Stil in Verbindung gebracht werden. Erfreulich ist vor allem, dass sich die neuen Modelle – verglichen mit aktuellen Heritage-Kollektionen vieler anderer Hersteller – stark an den Original-Entwürfen orientieren und somit der originalgetreue Vintage-Charakter fortgeführt wird. Schön, dass man sich bei Junghans so stark diesem Erbe verpflichtet fühlt. Midcentury-Design at its best!


Junghans Kollektionen

Max Bill

Schnörkellos, pragmatisch und zeitlos. Die Entwürfe von Max Bill, die seit einigen Jahren von Junghans neu aufgelegt wurden, sind schon fast ein bisschen mehr als eine bloße Kollektion. Sie ist auch Sub-Brand und wesentlicher Eckpfeiler der Markenidentität bei Junghans. Die Uhren bestechen mit ihrem unverkennbar reduzierten Design im Bauhaus-Stil, wo schlichte Formen und Proportionen an die Stelle opulenter und überladener Entwürfe treten.
Junghans Max Bill Uhren anzeigen

Meister

Die Meister-Kollektion bildete von Anfang an die hochwertige Produktriege im Oeuvre von Junghans. Bereits im Jahr 1936 lanciert, ist auch die heutige Meister-Designwelt bestimmt vom Geist vergangener Tage. So wie in der Max-Bill-Modellserie bilden Understatement und Eleganz die oberste Prämisse.
Junghans Meister Uhren anzeigen

Erhard Junghans

Die nach dem Junghans-Gründer benannte Serie bildet heute den Gipfel des Junghans’schen Schaffens und vervollständigt das neue Sujet, bei dem Eleganz, Zeitlosigkeit und nicht zuletzt eine Rückbesinnung auf mechanische Gangarten im Zentrum stehen. Ähnlich wie bei der Max-Bill-Serie bildet Erhard Junghans unter dem Dach von Junghans eine Submarke mit eigenem Logo, dessen Modelle Tempus und Creator neben Stahl auch in Gold angeboten werden.


Junghans in Zahlen


0,66 wie in etwa zwei Drittel mechanische Uhren

Nach einer Quarz-, Funk und Solaruhren bestimmten Ära bei Junghans sind in etwa zwei Drittel der angebotenen Uhren heute wieder mechanisch. Statt der einstigen Manufakturwerke  – etwa jenen mit der berühmten Schwanenhalsregulierung – vertraut man heute auf Bewährtes aus dem Hause ETA. Warum sollte man auch nach all den turbulenten Jahren die Dinge überstürzen?  

1 wie der ehemals Erstgrößte aller Uhrenhersteller

Mit über 3000 Mitarbeitern und jährlich über 3 Millionen verkauften Uhren war Junghans zu Beginn des 20. Jahrhunderts der größte Uhrenhersteller der Welt. Seitdem hat sich in der Uhrenindustrie bekanntlich vieles getan. Heute sind es immerhin wieder deutlich mehr als 100 Mitarbeiter und der Richtungspfeil zeigt steil nach oben.

24 wie alle 24 Stunden ein Funksignal

Auch wenn heute wieder großteils mechanische Uhren angeboten werden, werden parallel auch weiterhin Funk- und Solaruhren angeboten – ein Gebiet, auf dem Junghans Vorreiter ist. 1990 stellte man etwa mit der Mega 1 die weltweit erste Funk-Armbanduhr vor. Dabei handelt es sich um eine Quarzuhr, die einmal am Tag ein Funksignal erhält und sich mit der offiziellen Uhrzeit automatisch synchronisiert. Damit bleiben Funkuhren dauerhaft bei einer Gangabweichung im niedrigen Sekundenzehntelbereich.

195 wie 195 olympische Wettkämpfe

Während der olympischen Spiele 1972 in München war Junghans Zeitnehmer bei 195 Wettkämpfen. Aus diesem Anlass wurde eine eigene Chronographen-Kollektion mit dem Namen Olympic lanciert, die heute noch bei Sammlern sehr begehrt ist.

4 wie die „Max-Bill-Vier“

Die berühmte Bauhaus-Vier gilt als wesentliches Erkennungsmerkmal eines Max Bill Designs. Zwar sind tatsächlich sämtliche von Max Bill für Junghans entworfene Vieren markant nach oben hin geöffnet, im Umkehrschluss existieren jedoch zahlreiche Junghans-Entwürfe aus den 50ern und 60ern, deren Designs zwar diese an einen umgedrehten Stuhl erinnernde Vier aufweisen, jedoch nachweislich nicht Max Bill zuzurechnen sind.


Junghans im Spiegel der Zeit

1861: Junghans wird in Schramberg im Schwarzwald gegründet

1936: Die Meister-Serie wird ins Marken-Portfolio aufgenommen.

1961/1962: Der Designer Max Bill entwirft für Junghans einige Uhrenmodelle, die ab Anfang der 60er Jahre produziert werden.

1970: Mit der Astro Quarz präsentiert Junghans die erste deutsche Quarz-Uhr.

1972: Junghans ist offizieller Zeitnehmer der olympischen Sommerspiele in München. Aus diesem Anlass wird die Chronographenreihe Olympic herausgebracht.

1990: Junghans stellt mit der Mega 1 die erste Funk-Armbanduhr der Welt vor.

1993: Junghans entwickelt mit der Mega Solar die erste Funkuhr, die ihre Energie nicht über eine Batterie, sondern über Solarzellen bezieht. Sie vervollständigt somit die idealbildliche Vorstellung eines aufgrund der regelmäßigen Funk-Sychronisation höchstpräzisen Zeitmessers, um dessen Energiezufuhr sich der Träger in der Praxis nicht kümmern muss.

1997: Die Junghans-Entwürfe Max Bills erfahren mit der neuen Kollektion eine Renaissance.

2008: Junghans reicht einen Insolvenz-Antrag ein und nützt die Chance eines Neuanfangs. Heute dominieren wieder mechanische Dreizeigeruhren und Chronographen das Programm von Junghans.