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Mühle Glashütte

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Mühle Glashütte – Für alle mit Leidenschaft für Handwerk & Tradition

Was 1886 entstanden ist dauert noch bis heute an: Handwerk gepaart mit viel Leidenschaft, Familienzusammenhalt und Herzblut. Das kleine, idyllische Glashütte im Erzgebirge kann so manch eine (Uhren-)Geschichte erzählen, die der Mühle Glashütte-Uhren ist eine lange fesselnde Familiengeschichte – wahrscheinlich filmreif, denn es gibt zahlreiche Wendepunkte, Rückschläge und natürlich auch große Erfolge darin. Von nautischen hochkomplexen Instrumenten kann berichtet werden sowie in den 1920er Jahren von Auto-Geschwindigkeitsmesser für beispielsweise Maybach oder Motorräder von BMW bis hin zu hochpräzisen Armbanduhren made in Germany – “für alle die anders ticken”, so lautet das heutige, aktuelle Motto der Marke.

Demontiert und enteignet wurde das Unternehmen mit der sowjetischen Besatzungsmacht: Nach 75 Jahren Familienbetrieb bleiben nur 20 Prozent der Maschinen und Produktionsmittel in Glashütte und werden unter dem Namen „Messtechnik Glashütte“ organisatorisch den Zeiss-Werken Jena zugeordnet.

Trotzdem wird das Unternehmen ab 1945 wieder aufgebaut, in neuer Generation, von Hans Mühle, dem Enkel des Firmengründers unter dem neuen Namen “Ing. Hans Mühle”. In der vierten Generation wird mit Hans-Jürgen Mühle das Unternehmen nochmals enteignet und verliert an Eigenständigkeit. Hans-Jürgen Mühle selbst bleibt Vertriebsleiter für die Bereiche Schiffsuhren und Armbanduhren. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wird er mit vier weiteren Partnern Geschäftsführer, mit der Aufgabe, das Unternehmen in die nun geltenden Wirtschaftsformen einzuleiten. 1994 beschließt er jedoch, dass seine Berufung woanders liegt und gründet neu. Die „Mühle-Glashütte GmbH nautische Instrumente und Feinmechanik“ startet mit 2 Mitarbeitern und zahlreichen Kontakten zu verschiedensten Werften von Hans-Jürgen Mühle und stellt ab 1995 die ersten Armbanduhren auf Anfrage her. Diese sollten zur Schiffsausrüstung mitgeliefert werden. So wundert es nicht, dass die ersten beiden Uhren die Herren-Sporttaucher-Uhr und Marineflieger-Uhr waren. Heute, in der 5. Generation, hat Thilo Mühle die Geschäftsführung übernommen und das erste Handaufzugswerk der Marke entwickelt. Die Uhren von Mühle Glashütte sollen ihre Aufgabe erfüllen, das ist heute Priorität: die Zeit genau messen und auf den ersten Blick anzeigen.


Mühle Glashütte Kollektionen


Teutonia

Diese Kollektion ist vielfältig mit Chronometer, Chronograph, Handaufzugs-Modellen – Uhren fürs Büro oder für die sportliche Freizeit – mit runden oder eckigen Formen für Damen und Herren. Auch zierliche Uhren findet man in dieser Linie, dabei ist dennoch allen die nautische Herkunft gemein.


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Seabataillon

Die legendäre und populäre Seabataillon wurde ursprünglich als Einsatzuhr für die Soldaten der deutschen Marine entwickelt. Ausgestattet mit einer GMT-Funktion, Automatik-Uhrwerk, Titanium-Gehäuse, 300m Wasserdichte und einem edlen Design sowie den Farben Blau und Gold ist es nicht verwunderlich, dass sie zu den Favoriten der Marke gehört. Die Verarbeitung ist von höchster deutscher Uhrmacher-Qualität und verschmilzt mit dem unaufgeregten Look sowie einer bestechenden Haptik. Besonders schön ist das dreigeteilte von innen nach außen immer dunkler werdende Zifferblatt mit dem inneren Ring, dem mittleren GMT-Ring und der Lünette.


SAR

Sportlich und auf den Punkt ist diese Kollektion, die in Kooperation mit den Rettungsfliegern der deutschen Marine entstand.


Die SAR Rescue Timer wurde sowohl in Funktion als auch im Design wesentlich von den Kapitänen der Rettungs­flotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitbestimmt und wurde auf über 50 Seenotkreuzern unter verschiedensten Bedingungen getestet. Datumschnellkorrektur, Sekundenstopp, Automatik-Uhrwerk, bis 100 bar wasserdicht und 4 mm dickes Saphirglas mit eingeschliffener Lupe machen die Uhr zum perfekten Accessoire, nicht nur auf hoher See.



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Terrasport

Die Fliegeruhren-Kollektion Terrasport soll an die in Glashütte als erstes produzierten Armbanduhren erinnern, die in den 1930er Jahren nach den Taschenuhren dort erhältlich waren. Auch hier wurde großen Wert auf die einfache Ablesbarkeit der Zeit gelegt: kontrastreiche Farben – wie schwarz und weiß – nachtleuchtende Zeiger und große Ziffern findet man bei dieser Linie beispielsweise bei dem Chronographen mit 44 mm Durchmesser. Speziell ist auch die “Terrasport Beobachter”, die über einen großen Kreis für die Stunden und einen kleineren, inneren Kreis für die Sekunden-ablese verfügt.


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29er

Diese Kollektion für Damen und Herren ist eine weitere Hommage an das Meer und erinnert an gebräunte Haut, Salzwasserduft und Wellen. Die Farben Dunkel- und Hellblau, Weiß und Rot sind in Kombination in der cleanen 29er Zeigerdatum zu finden, die alle Voraussetzungen für den nächsten Segeltörn erfüllt. Kein Wunder also, dass der Name der Kollektion von einer kleinen Segeljolle stammt, die 29er, die als besonders schnell und wendig gilt. Auch ein Chronograph und die elegantere Variante 29er Big sowie deren kleine Schwester 29er gehören der Familie an.


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Pro Mare

Die sportlichen und robusten Taucheruhren mit verschiedensten Funktionen – mit oder ohne Datum und Sekundenstopp – sind für Männer und Damen erhältlich. Die Kollektion eignet sich (wie der Name “Pro Mare” verrät) für das Meer. So wurde bei der Kreation der Uhr an alle Wassersportarten gedacht, von Wasserski bis Segeln. Die Gehäuse sind aus Edelstahl und bei dem klassischen Herren-Chronographen der Linie ist die Lünette mit schwarzem Keramik-Inlay versehen, das Zifferblatt aus schwarzem Karbon in 44 mm Durchmesser. Für die Damen besteht das Zifferblatt aus Perlmutt, die Lünette aus weißem Keramik-Inlay mit einer Größe von 39 mm.


Rasmus 2000

Diese klassische Taucheruhr ist für ihre Drucksicherheit bekannt und nach dem Schutzpatron der Seefahrer benannt. Sie ist bis 2000 bar wasserdicht und für Berufstaucher genauso geeignet für passionierte Hobbysportler. Das Zifferblatt ist in Blau oder Schwarz erhältlich mit einem Durchmesser von 45 mm.


Lunova

Die neue Kollektion mit dem komplett polierten Edelstahlgehäuse kann als elegante Linie von Mühle-Glashütte angeführt werden. Mit Datumsanzeige oder Tag/Datum oder als Chronograph gibt es diese 3 festlichen Modelle mit dunklen Zifferblättern, Kroko-Lederband und weißen Ziffern. Der Name der Uhr bezieht sich auf das besonders polierte Gehäuse und leitet sich vom lateinischen Wort “lumen” Glanz und “novus” neu ab.


M 29 Classic

Hier wird die Reminiszenz an den Gründer Robert Mühle und seine Messinstrumente ganz deutlich. Die M 29 Kollektion beinhaltet Uhren, die ähnlich wie die “Messuhr Modell 29” von damals auf den ersten, ganz kurzen Blick die Zeiterkennung garantieren. Nautische Messuhren-Tradition verbindet sich mit moderner Zeitmessung – so entdeckt man in dieser Linie robuste, wasserdichte Gehäuse und verschraubte Kronen mit Flankenschutz. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts stellte Robert Mühle Messgeräte her, die Messungen bis auf den hundertstel oder tausendstel Millimeter genau anzeigen konnten. Die Messung wurden von einem Grobzeiger und einem Feinzeiger angezeigt, die sich heute ähnlich in der” M 29 Classic Kleine Sekunde” wiederfinden.


Terranaut

Sportlich geht es weiter … die Terranaut-Kollektion ist wie für Mountainbiker oder andere Sportarten in den Bergen geeignet. So ist die “Terranaut Trail” zwar vom Look einer Fliegeruhr ähnlich, ist aber natürlich auch wasserdicht und robust und so für alle Aktivitäten an der Luft und im Wasser geeignet. Große Ziffern und Nachtlesbarkeit sind ebenso charakteristisch wie die geradlinigen Formen.


Warum sich also für eine Uhr von Mühle Glashütte entscheiden?

Qualität und Präzision aus Glashütte, die sich in Familientradition beständig weiterentwickelt hat und in fünf Generationen zufrieden auf die Wurzeln blickt – sich gerne auf die nautische Vergangenheit der Gründer-Vorfahren besinnt: das bekommt man bei Nautische Instrumente Mühle Glashütte. Uhren, die auf ihre Funktion reduziert, aber dabei nicht weniger ästhetisch sind und die sportlich-elegant sowie zurückhaltend genauso zum Architekten wie zum Piloten oder Extremsportler passen. Für alle eben, die einen robusten und zuverlässigen Zeitmesser mit spannender Geschichte tragen wollen. Mühle Glashütte stellt zeitlose Uhren her, solche, die man ewig tragen kann, ohne sich dabei satt zu sehen. Sie sind für alle Sportarten vom Wandern bis zum Tiefseetauchen hervorragend ausgestattet und zeichnen sich durch ihren unaufgeregten Pragmatismus aus. Der Kampfgeist, mit dem das Unternehmen überlebte ist in den Gründern sichtbar und in der Geschichte zu verfolgen, ob Enteignung oder beinahe Insolvenz – die Weichen wurden immer auf Zukunft gestellt.

 

Mühle Glashütte in Zahlen

10

10 Jahre ist der S.A.R. Rescue-Timer auf den Seenotkreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Dienst.

2008

In diesem Jahr launcht Mühle Glashütte das erste eigene Uhrwerk MU 9408 und MU 9411.

700

700 Jahre ist die Familie Mühle bereits im Erzgebirge ansässig.

1/1000

Auf einen tausendstel Millimeter - so genau kann man mit den Messuhren von Robert Mühle messen.

20

20% der Mühle Maschinen und Produktionsmittel bleiben nach der Enteignung in Glashütte.

5

Das Unternehmen Mühle Glashütte bleibt ein unabhängiges Familienunternehmen in der 5. Generation, geführt von Thilo Mühle.


Panerai im Zeitspiegel


1868: Gründung des Unternehmens Robert Mühle & Sohn durch Robert Mühle.

1920: Zusammenschluss mit zwei weiteren Herstellern zu den Vereinigten Glashütter Rechenmachinenfabriken, Tachometer- und Feinmechanische Werke Arthur Burkhardt & Cie. – „Saxonia“ Schumann & Cie.- Robert Mühle & Sohn.

1945: Hans Mühle, der Enkel des Gründers, baut das Unternehmen nach den Wirren und der Enteignung des 2. Weltkrieges wieder neu auf unter dem Namen Ing. Hans Mühle.

1972: Der private Familienbetrieb wird mit der Überführung aller noch bestehenden privaten Unternehmen der DDR zwangsverstaatlicht und damit zum zweiten Mal enteignet.

1980: Ing. Hans Mühle wird in den „VEB Feinmechanik Glashütte“ umgewandelt und verliert er seine Eigenständigkeit.

1990: Mit der deutschen Wiedervereinigung findet eine strukturelle Veränderung in der Glashütter Uhrenindustrie statt: Aus den VEB Glashütter Uhrenbetrieben wurde eine GmbH.

1994: Hans-Jürgen Mühle gründet das Unternehmen mit 2 Mitarbeitern neu unter dem Namen „Mühle-Glashütte GmbH nautische Instrumente und Feinmechanik“.

1996: Automatische, robuste Armbanduhren nach Anfrage von Schiffswerften als Teil der Schiffsausrüstung hergestellt.

2000: Thilo Mühle steigt in das Unternehmen mit ein, dass sich somit in der 5. Familiengeneration befindet.

2005: Rechtsstreit mit Nomos Glashütte über die Wertschöpfung der in Glashütte hergestellten Uhrwerke. Durch einen Insolvenzplan und Einigung mit Nomos Glashütte wurden alle Wertschöpfungsanforderungen erfüllt und der Betrieb lief weiter.

2007: Thilo Mühle wird alleiniger Geschäftsführer.

2008: Die Mühle Dreiviertelplatine wird entwickelt.



2011: Der erste selbstkonstruierte Handaufzug entsteht.