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Panerai

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Panerai - Für Gipfelstürmer und Tiefseetauchermag

Mehr ist mehr | Mit Erfindungsreichtum ausgestattet arbeitete Panerai ab ca. 1913 mit der königlichen italienischen Marine zusammen, um Uhren zu entwickeln, die besonderen Gegebenheiten ausgesetzt werden können. So basierte das erste Patent des Unternehmens auf Radiomir, einer Substanz, die es ermöglicht auch unter Wasser und in Dunkelheit Instrumente und Uhren abzulesen.

Hohe Anforderungen stellte die Marine dann Mitte des 20. Jahrhunderts, zu Beginn des zweiten Weltkrieges, an die Panerai Familie. Eine spezielle Taucheruhr mit bester Ausstattung sollte erfunden werden. Die Uhren mit Handaufzugswerken steuerte Rolex bei – die besonderen Zifferblätter dafür Panerai. Unter strenger Geheimhaltung sollen die Kampfschwimmertruppen diese besonderen und großen Uhren mit 47mm Durchmesser getragen haben. Prototypen einer Uhr, die heute ein Klassiker ist.

Panerai konzentrierte sich auf die stetige Weiterentwicklung dieser Besonderheiten bei Uhren und fügte immer mehr praktische Details wie die 4 großen arabischen Ziffern für verstärkte Lesbarkeit hinzu, ließ aber auch Details weg, wie beispielsweise den Sekundenzeiger. Die “Radiomir” besitzt auch jetzt noch viele der Eigenschaften von damals. So wie die fluoreszierende arabischen Ziffern 3, 6, 9, 12, das Stahlgehäuse und das wasserfeste, lange Armband, das sogar über einen Taucheranzug getragen werden kann. In den 1940er Jahren entwickelten die Uhrmacher von Panerai die Kronenschutzbrücke. Sie ist wie ein Halbmond geformt (heute charakteristisches Merkmal der Uhren) und verhindert, dass Wasser in die Uhr laufen kann. Zudem sorgt sie dafür, den Belastungen, die durch das Aufziehen entstehen, standzuhalten. Zum Ende des 2. Weltkrieges ist das radioaktive Radiomir durch “Luminor” ersetzt und danach wird auch das neuere Uhren-Modell benannt.
So entwickelte sich Panerai mit viel Forschung und Schweiß hin ins sportliche Luxusuhren-Sortiment, bleibt sich äußerlich im Lauf der Zeit treu und begeistert viele Anhänger, die sogar einen eigenen Namen besitzen: die Paneristi. Nicht zuletzt durch Sylvester Stallone, der Panerai-Uhren in zahlreichen Filmen trägt, ist die Marke heute weltweit bekannt und gehört seit 1997 zur Richemont Gruppe.


Panerai Kollektionen

Radiomir

1936 baut Officine Panerai für die italienischen Marine erfolgreich einen Prototyp der Präzisions-Taschenstoppuhr in Kissenform und dem Namen “Radiomir” in 47 mm Durchmesser, benannt nach der Substanz, die für die leuchtenden Ziffern zuständig ist und speziell für den militärischen Einsatz unter Wasser.


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Radiomir 1940

Das charakteristische kissenförmige, dickere Gehäuse dieser Vintage-Kollektion und die zylindrische Krone zeichnen die Radiomir 1940 aus, die in 42, 45, 47 und einmal sogar in 48mm erscheint. Sie ist die Weiterentwicklung der Radiomir und noch angepasster an extreme Bedingungen mit mehr Akzenten auf den Gehäusekanten.


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Luminor 1950

Geschätztes Kultobjekt mit der charakteristischen Kronenschutzbrücke, das 1993 als Neuauflage erscheint und preislich etwas teurer als die Radiomir ist (ca. 300 Euro). Erhältlich in 47, 44 und 42 mm. Die Lünette ist flacher und breiter als bei der Radiomir. Die Ziffern wurden auch hier für militärische Zwecke aus der (neueren) Substanz Luminor angefertigt, sodass die Lesbarkeit unter Wasser, in Dunkelheit oder bei schlechter Sicht möglich war.


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Luminor

Die Ikone von Panerai als Neuauflage mit ihrem bekannten Anhänger Sylvester Stallone, der die Marke und eben dieses sportliche Modell immer wieder öffentlich und stolz trägt, ist sichtlich robust und maskulin. Mit ihrer charakteristischen und markanten Kronenschutzbrücke ist die Luminor definitiv eine der Uhren mit dem höchsten Wiedererkennungswert in der Geschichte der Uhrmacherei.


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Jupiterum

Die Planetariumsuhr mit ewigem Kalender zeigt aus geozentrischer Sichtweise auf einem blauen Kreis die Positionen von Sonne, Mond und Jupiter.

Luminor Due

Das neuste sowie schlankste Modell von Panerai gibt es in vier Varianten aus Stahl oder Rotgold, Automatik oder mit Handaufzug und ist die feine Alternative zur traditionellen Luminor. Während dieses Modell nicht für Tiefseetaucher geeignet ist, ist es doch eine Reminiszenz an die Design-Ästhetik der klassischen Luminor.

 

Warum sich also für eine Uhr von Panerai entscheiden?

Eine Panerai erkennt man schon von weitem, sie ist markant, auffällig und trotzdem unaufgeregt. Wer eine Uhr besitzen möchte, die sich im Laufe ihrer Zeit äußerlich immer treu blieb und sich mit ihren frühen Wurzeln als militärischer Zeitmesser für geheime Missionen bis heute ständig technisch weiterentwickelt hat, ist mit einer Panerai bestens beraten. Die außergewöhnlichen Formen erfüllen ihre Funktionen und damit ihre Daseinsberechtigung bei einer Panerai zu 100%.

 

Panerai in Zahlen

4

arabische Ziffern machen die Panerai schon seit bestehen aus

300

Meter wasserdicht ist die Luminor dank ihrer Kronenschutzbrücke

2

Umdrehungen pro Minute vollzieht der Tourbillon-Käfig von Panerai, während der Käfig bei traditionellen Tourbillons in der gleichen Zeit nur eine Umdrehung macht

60

Millimeter Durchmesser misst ein Modell, das für die ägyptische Marine im Jahr 1956 entwickelt wurde

6

Tage Gangdauer erreicht das Modell Radiomir Tourbillon GMT 48mm


Panerai im Zeitspiegel


1860: Eröffnung des Uhrmachergeschäfts durch Giovanni Panerai in Florenz

1890: Guido Panerai übernimmt ab sofort die Leitung der Geschäfte unter dem Unternehmens-Namen “Orologeria Svizzera”

1913: Markante Uhren werden mit besonderen Zifferblättern für die italienische Marine gebaut

1936: Im Auftrag der italienischen Marine wird ein Prototyp für die erste Taucherarmbanduhr hergestellt, der darauf basiert, härtesten Belastungen standzuhalten

1938: Die Taucherarmbanduhr wird in Serie produziert

1950: Das radioaktive Radiomir wird durch Luminor ersetzt und der charakteristische Kronenschutz entwickelt

1956: Für die ägyptische Marine wird ein Modell der Radiomir mit übergroßem 60 mm Gehäuse entwickelt, das über eine drehbare Taucherlünette verfügt

1972: Nach dem Tod Giuseppes, des Sohnes von Guido Panerai, übernimmt Dino Zei die Leitung und ändert den Firmennamen in “Officine Panerai”

1993: Officine Panerai präsentiert der Öffentlichkeit drei Modelle in limitierter Auflage: die Luminor, die Luminor Marina und die Mare Nostrum

1997: Panerai gehört ab sofort zur Richemont Gruppe

2005: Panerai lanciert sein erstes hauseigenes Uhrwerk: das Kaliber P.2002 mit Handaufzug und acht Tagen Gangreserve

2014: Das Unternehmen eröffnet in Pierre-à-Bot, in den Hügeln von Neuchâtel, seine neue Manufaktur

Panerai Aficionados

Manche sprechen von einem regelrechten Boom, den die Panerai-Uhren in Hollywood ausgelöst haben. Vor allem in Actionfilmen sieht man die Panerai Uhren häufig. Bekanntester Paneristi ist Sylvester Stallone, der schon im Film “Eraser” von 1996 Arnold Schwarzenegger eine Panerai überreicht und die Uhren wohl auch aufgrund ihre Größe und Ausdruckskraft verehrt. In “Exit Wounds” trägt DMX eine Panerai Marina und auch Jason Stratham outet sich in den “Transporter” Filmen als Fan. So geht die Liste hochrangig und lang weiter: Hugh Grant, Ryan Reynolds, Jason Momoa, The Rock, er trug die Uhr auch in dem Film “San Andreas” von 2015 oder Josh Hartnett – sie alle tragen die Marke gerne und oft.