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Parmigiani

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Parmigiani Fleurier – Mechanische Perfektion anno 1996

Michael Parmigiani, Gründer und Kreativkopf hinter der gleichnamigen Marke, ist in der Welt der Luxusuhren schon lange kein ungeschriebenes Blatt mehr. Bereits im Jahr 1976, im Zenit der Quarzkrise, begann der gebürtige Schweizer im Schweizerischen Couvet mit der Herstellung und aufwendigen Restauration historischer Zeitmesser und entwickelte so schon früh ein profundes Uhrenwissen.

Genau 20 Jahre, nachdem Parmigiani seine uhrmacherische Laufbahn professionell begann, wagte er den Schritt in die Eigenständigkeit. Wichtige Unterstützung erhielt der dabei durch die befreundete Sandoz-Familie, in dessen Uhrmacherzentrum die Manufaktur der Marke heute beheimatet ist. Ferner besitzt die Stiftung heutzutage auch einen Großteil des Unternehmens.

Nur zwei Jahre später, 1998, präsentierte Parmigiani der Weltöffentlichkeit sein erstes eigenes entwickeltes Manufaktur-Kaliber, das auf den Namen PF110 hört. Mit Beginn des neuen Jahrtausends begann dann die Eingliederung verschiedenster Produktionszentren, um die Produktionstiefe erheblich zu erhöhen. Es folgte die Integration einiger namhafter Unternehmen, spezialisiert in Mikromechanik, der Fertigung von Werken, Zifferblätter und Gehäusen. Inzwischen werden die Betriebe unter dem Namen “ Manufactures Horlogères de la Fondation“ zusammengefasst.

Heutzutage ist die Manufaktur daher vollständig integriert, was zum Ergebnis hat, dass vom konzeptionellen Entwurf bis finalen Veredelung jeder Schritt unter dem eigenen Dach vollzogen werden kann. Somit arbeitet die Manufaktur absolut autonom und unabhängig.

Darüber hinaus ist Parmigiani Fleurier auch Gründungsmitglied der Fondation Qualité Fleurier (FQF) und setzt sich somit für den Erhalt der traditionellen Schweizer Uhrmacherkunst ein. Das Qualitätssiegel wird lediglich einigen wenigen Uhren zuteil, die u.a. zu 100% in der Schweiz gefertigt werden. Weitere involvierte Marken sind z.B. Chopard und Bovet.



Parmigiani Fleurier – Die Kollektionen:

Bugatti

Bugatti und Parmigiani gingen 2004 eine Partnerschaft ein, die in einer eigenen Kollektion gipfelte. Getreu dem automobilen Vorbild werden Uhrendieser Kollektion sowohl ästhetisch als auch technisch nur den allerhöchsten Ansprüchen gerecht.


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Kalpa

Uhren der Kalpa-Kollektion sind insbesondere für ihre Tonneau-Form bekannt. Dazu gesellen sich die stilvoll-geformten tropfenförmigen Bandanstöße sowie deltaförmige Zeiger.


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Pershing

Die Kollektion „Pershing“ erhielt ihren Namen von der gleichnamigen italienischen Luxus-Bootswerft. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Uhren eine gelungene Kombination aus Sportlichkeit und luxuriöser Eleganz verkörpern.


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Tonda

Abgeleitet vom italienischen Wort für „rund“, steht diese Kollektion, die übrigens die umfangreichste der Marke ist, ganz im Zeichen der künstlerischen Kreativität der Marke. Das Ergebnis ist eine aufregende Mischung aus klassischer Formsprache und fantasievollen Farben.


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Toric

Toric-Uhren waren die ersten produzierten Uhren der Marke und genießen immer noch einen dementsprechend hohen Status. Sie sind stilistisch an altgriechische Säulen angelegt, was sich in der Umsetzung in ihrer Rändelung und Godronierung zeigt, die sich wie ein roter Faden durch die Kollektion ziehen.


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Parmigiani Fleurier - in Zahlen

1996: Gründung 1996

Der Grundstein des Unternehmens wird gelegt.

30: 30 entwickelte Uhrwerke

Seit der Gründung hat die Manufaktur bereits knapp 30 eigene Kaliber entwickelt.

950: Palladium 950

2005 begeisterte Parmigiani die Fachwelt mit einer innovativen Weltneuheit: einer Uhr aus Palladium 950. Palladium gilt als der kleine Bruder von Platin und überzeugt durch seinen silberweiß glänzenden Schimmer.

36.000: 36.000 Halbschwingungen pro Stunde

Bei Schnellschwingern denkt der geneigte Leser schnell an Zeniths El Primero- oder Grand Seikos Hi-Beat-Uhrwerke. Aber auch Parmigiani hat mit der Tonda Chronor einen ernstzunehmenden Konkurrenten in petto, der mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde zuverlässig sein Werk verrichtet.

390: Bugatti Type 390

Eine wahrlich außergewöhnliche Konstruktion und ein Meisterwerk der modernen Uhrmacherei: die Bugatti Type 390. Mit einem fliegenden Minutentourbillon, den kleinsten Kugellagern der Welt und zwei Federhäusern für eine 80h-Gangreserve ist der Manufaktur ein großer Wurf gelungen. Einzigartig ist zudem die transversale Lage des Uhrwerkes.



Parmigiani Fleurier – Chronologie


1976: Inmitten der Quarzkrise eröffnet Michael Parmigiani seine erste eigene Werkstatt.

1980: Eine schicksalsträchtige Begegnung: Parmigiani lernt die Familie Sandoz kennen.

1996: Die Marke wird offiziell ins Leben gerufen.

1999: Mit der „Toric QP Retrograde“ lanciert die Marke ihre erste Uhr. Bereits diese enthält die heute so markencharakteristische Rändelung und Godronierung.

2000: Mit Unterstützung der Sandoz-Stiftung wird die vertikale Integration stark vorangetrieben. Mit der Eingliederung von „Les Artisans Boîtiers“ kann die Marke nun selber erstklassige Gehäuse herstellen.

2003: „Vaucher Manufacture Fleurier“ stellt exquisite Uhrwerke für die Marke her. Auch andere Luxus-Marken wie Richard Mille, Corum oder Baume & Mercier profitieren fortan von dieser technischen Exzellenz.

2004: Parmigiani Fleurier geht eine prestigeträchtige Partnerschaft mit Supersportwagen-Schmiede Bugatti ein.

2005: Mit „Quadrance et Habillage“ wird einer der angesehensten Zifferblatt-Hersteller der Welt in die eigenen Reihen aufgenommen. 

2006: Nach Bugatti gesellt sich auch Hermès, Inbegriff von Luxus und Eleganz, in die Reihe der Parmigiani-Kooperationen. Das Unternehmen stellt seitdem die Uhren-Lederarmbänder her.

2011: Anlässlich Parmigianis 60. Geburtstages erblickt das Modell „Tonda 1950“ das Licht der Welt, das vier Jahre später zusätzlich mit dem schmalsten fliegenden Tourbillon der Welt ausgestattet wird.

2016: Die Marke feiert ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum.

2018: Mit der „Kalpa Chronor“ lässt Parmigiani auf dem Genfer Uhrensalon SIHH die Kalpa-Kollektion erneut aufleben. Das Uhrwerk, das auf den Namen PF365 hört, ist komplett aus Gold gefertigt.

 

Warum eine Uhr von Parmigiani Fleurier kaufen?

Viele Uhrenmanufakturen können auf eine mehr als hundertjährige Historie zurückblicken. Parmigiani kann dies zwar ganz gewiss nicht, aber dennoch strotzen die eigenen Entwürfe nur so vor technischer Raffinesse und kunsthandwerklicher Exzellenz.

Bereits bei dem ersten Blick auf die Kollektion wird klar, dass Geschichte kein Garant für Qualität ist, und Parmigiani beweist eindrucksvoll, dass einzig allein das Jetzt und Heute zählt. Vor allem die ikonischen Kalpa-Modelle haben maßgeblich die zeitgenössische Uhrmacherkunst geprägt und sind inzwischen wahre Design-Klassiker der Manufaktur, alles ganz im Zeichen der traditionellen Uhrmacherkunst.

Dank der einmaligen Organisationsstruktur erlangte die Manufaktur in nur wenigen Jahren Weltruhm. Mit knapp 30 eigen entwickelten Kaliber, sechs erfolgreichen Kollektionen und zahlreichen Weltpremieren kann die Marke somit heute auf eine Historie zurückblicken, die viele andere, u.a. auch deutlich ältere Häuser in den Schatten stellt.

 

Kooperationen und Partnerschaften

Seit vielen Jahren schon arbeitet Parmigiani bewusst mit anderen Marken, um dauerhafte Partnerschaften ins Leben zu rufen. Ziel sind dabei der Austausch gemeinsamer Werte des Kunsthandwerks, das unerschütterliche Streben nach Exzellenz und fortlaufende gemeinsame Innovation.

Angefangen hat alles im Jahre 2004 mit dem französischen Supersportwagen-Hersteller Bugatti, dem Parmigiani eine eigene gleichnamige Kollektion widmete. Wenig später folgte das Unternehmen Hermès, das fortan die äußerst hochwertigen Lederarmbänder der Uhren herstellt.

Weitere Partner sind zudem das Montreux Jazz-Festival und das Musée de l’Elysée, ein renommiertes Fotografie-Museum in Lausanne.