6 Gründe, warum eine Fliegeruhr die richtige Uhr für dich ist

Von der Armaturentafel ans Handgelenk

ZenithPerfekte Ablesbarkeit aus jedem Winkel sowie eine griffige Krone: Zenith Pilot Type 20.


Bereits Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts produzierten Hersteller wie Hanhart, Laco, IWC und Tutima instrumentelle Zeitmesser, die bei der Luftfahrt Verwendung fanden. Fliegeruhren wurden von Piloten und Navigatoren – in Ergänzung zu den Bordinstrumenten – unter anderem zur Bestimmung der Flugzeit und Position getragen. Ihr Design orientiert sich bis heute an eben diesen Bordinstrumenten.

Zur optimalen Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen waren die frühen Modelle mit übergroßen Leucht-Indizes ausgestattet und so konstruiert, dass sie auch mit Handschuhen bedient werden konnten. Dabei maßen einige Gehäuse Durchmesser von 50 mm oder mehr. Heute haben Armbanduhren beim Einsatz in der Fliegerei kaum noch Bedeutung. Dafür können sich Uhrenliebhaber an einer großen Modellpalette schöner Uhren erfreuen. Die Preise variieren je nach Hersteller und Modell zwischen einigen hundert bis mehreren tausend Euro. Die Produktvielfalt ist groß, für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich die passende Uhr finden.

1. Du liebst das charakteristische Design

Die meisten klassischen Fliegeruhren verbindet eine sachliche Designsprache. Die Gestaltung des Zifferblatts lässt ein schnelles Ablesen der Zeit in fast allen Lebenslagen zu. Die IWC Pilot’s Kollektion spricht diese zeitlose Designsprache in höchst eigenständiger Art und Weise. Aber auch Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Zifferblattgestaltung der legendären Breitling Navitimer halten einige Kritiker für überladen. Eine Uhr mit Charakter.

IWCIWC Mark XVIII: Hoher Zifferblatt-Kontrast und das charakteristische Dreieck beim 12-Uhr-Index

2. Du benötigst die Funktionen

Die mechanische (Flieger)-Uhr mag einigen Menschen heute wie ein Anachronismus erscheinen. Ihre eigentliche Funktion erfüllt sie heute jedoch wie eh und je. Wenn du Flieger und auch Uhrenliebhaber bist, kommst du um eine solche praktisch nicht herum. Fliegeruhren werden als Dreizeiger-Uhren und mit Chronographen-Funktion angeboten. Auch wenn du die Uhr nicht ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend benutzt, so ist es doch schön zu wissen, dass du es könntest, wenn du wolltest.

3. Du bist fasziniert von der Fliegerei und der Geschichte ihrer Helden

Antoine de Saint-Exupéry – Autor des Buches „Der kleine Prinz“ – war einer der berühmtesten Piloten aller Zeiten. IWC widmete ihm 2006 die Saint Exépury anlässlich des 75-jährigen Jubiläums seines Romans „Nachtflug.“ Mit der gelungenen Le Petit Prince-Kollektion erinnert der Hersteller aus Schaffhausen auch an den Literaten Saint-Exupéry.

Fluglegende Charles Lindberg überquerte 1927 als erster Pilot non-stop den Atlantik. Kurz darauf entwickelte er zusammen mit Longines die legendäre Hour Angle Watch, einen Klassiker mit 47 mm Durchmesser, der heute wieder Teil der Longines-Kollektion ist.

Der erst kürzlich verstorbene Sinn Spezialuhren-Gründer Helmut Sinn war ebenfalls ein bekannter Flugzeugführer. Nach seiner Karriere als Militär-Pilot war er als Fluglehrer tätig und dürfte Uhren aus der eigenen Kollektion getragen haben.

LonginesDie Neuauflage des Originals aus 1931, damals entwickelt für Charles Lindberg.

4. Du schmückst dich gerne mit anspruchsvollen instrumentellen Uhren

Eine gute Fliegeruhr ist attraktiv und schön anzuschauen. Je nach Preislage variieren Materialien, Funktionen und natürlich auch das Marken-Image. Das Angebot reicht von der einfachen Dreizeiger-Beobachtungsuhr – wie dem Modell Leipzig von Laco – bis hin zu Meisterwerken mit verschiedenen Komplikationen wie dem Breguet Chronographen Type XXI. Egal in welcher Preislage: Mit der Entscheidung für eine gute Fliegeruhr beweist du in jedem Fall Geschmack und Stil.

5. Du begrüßt das sportlich-maskuline Design an deinem Handgelenk

Fliegeruhren wurden in einer Zeit entwickelt, als das Steuern von Flugzeugen nur den mutigsten und tollkühnsten Männern vorbehalten war. Viele Jahrzehnte später liegt der Mut beim Fliegen eher darin, unser Leben dem Piloten anzuvertrauen, der uns durch den belebten Luftraum führt. Natürlich ist auch das mit einer Fliegeruhr am Arm möglich. Besonders maskulin präsentiert sich die Piloten-Kollektion von Breitling. Die bekanntesten Modelle sind Navitimer, Avenger und Chronomat, die allesamt – ganz breitlingtypisch – markant gestaltet sind.

Das soll aber nicht im Umkehrschluss bedeuten, dass es für Frauen keine Fliegeruhren gibt. Mit schmaleren 36mm-Durchmesser-Modellen, wie z.B. von Stowa oder IWC, kommen auch Damen mit zierlicheren Handgelenken (oder selbstverständlich auch Herren, die kleinere Modelle bevorzugen) heutzutage vollends auf ihre Kosten.

OrisWegbereiter in puncto Fliegeruhren: Oris produziert bereits seit 1910 Uhren für die Luftfahrt

6. Du suchst einen passenden Allrounder für alle Anlässe

Wie die Taucheruhren haben es auch Uhren im Flieger-Stil längst in den modernen Alltag ihrer Träger geschafft. Auch klassische Fliegeruhren passen zu fast allen Anlässen und Kleidungsstils. Indem man hin und wieder das Armband z.B. von Stahl auf Leder wechselt, schafft man noch mehr Kombinationsmöglichkeiten.



ZUR PERSON

Sebastian


Sebastian Swart

Sebastian Swart ist seit über 20 Jahren fasziniert von hochwertigen Uhren. Sein Wissen dafür eignete er sich autodidaktisch an. Zudem ist er aktives Mitglied in zahlreichen Uhrenforen. Als Marketing-Mitarbeiter arbeitete er außerdem in verschiedenen namhaften Berliner Agenturen.

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