Das Einmaleins der Omega Referenznummer

THE DEFINITIVE GUIDE


Eine Armbanduhr von Omega steht bei vielen Uhrenliebhabern auf der Wunschliste ganz oben. Sie gilt als Inbegriff einer luxuriösen und wertbeständigen Armbanduhr. Besonders die sportlichen Chronographen der Schweizer Traditionsmarke genießen Kultstatus, allen voran die Speedmaster.


Omegas Kollektionen wie die Speedmaster, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feiert und dank ihrer Mondmissionen eine der bekanntesten Uhren aller Zeiten ist, aber auch die Seamaster und die Constellation sind wahre Ikonen der Uhrengeschichte. Gebrauchte und neue Modelle sind nachgefragt denn je.

Omega SpeedmasterThe Omega Speedmaster


Das Angebot und die Vielfalt sowohl aktueller als auch gebrauchter Armbanduhren scheint immens, unterscheiden sich die Modelle doch oft durch winzige Details, wie Schriftzüge auf dem Zifferblatt, Gehäuse- und Materialiengrößen, Zeiger- und Zifferformen, Zusatzausstattungen wie Tachymeterskala usw. Auch bei den Uhrenfamilien an sich gibt es noch Unterscheidungen. So splittet sich die Seamaster zum Beispiel in Seamaster Diver, Seamaster Planet Ocean und Seamaster Aqua Terra. Da verliert man leicht den Überblick und selbst erklärte Omega-Fans kommen ins Hadern.


Die internationale Online-Community und Anhängerschaft ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Ganze Internetforen widmen sich allein der legendären Speedmaster. Hier vergleichen und erörtern Fans auf der ganzen Welt die Spezifika einzelner Modelle inklusive minimalster Unterschiede der Heerschar an Referenzen, wie beispielsweise „Broad Arrow“- oder „Lollipop“-Zeiger bei Speedmaster-Modellen.


Auch den Überblick über die vielen verschiedenen Sondereditionen und Spezialmodelle, die aus dem klassischen Raster fallen, zu behalten, fällt selbst erklärten Omega-Spezialisten schwer.


Um die überwältigende Vielfalt der Omega-Uhrenwelt in einem kleinen Rahmen aufzuzeigen, haben wir hier eine Art Leitfaden für Sie zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass die folgende Aufstellung aktueller Referenzen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt oder als Kaufberatung zu verstehen ist. Sie möchte lediglich beim Verständnis der Nomenklatur unterstützen.

Der Aufbau der Referenznummer


Zur Identifikation trägt jedes Modell einen individuellen, sogenannten „Product Identification Code“, kurz „PIC“, der aus 14 Zahlenstellen besteht.


Dabei stehen die ersten drei Stellen für die Kollektion, zum Beispiel „311“ für die Speedmaster, die nächsten zwei erklären das Gehäuse- und Bandmaterial. Die Zahl „13“ steht etwa für Edelstahlgehäuse und nichtmetallenes Band, gefolgt von weiteren zwei Ziffern, die den Durchmesser und die Höhe des Gehäuses definieren. An vierter Stelle geben zwei weitere Zahlen Auskunft über die Art des Werks, mechanisch oder Quarz, sowie eventuelle Komplikationen, und ob es sich um ein chronometerzertifiziertes Werk handelt oder nicht. Die Kombination „22“ etwa sagt aus, dass wir hier von einem mechanischen Werk mit zwei Zusatzfunktionen, Datum nicht eingerechnet, sprechen. Die vorletzte Stelle bezieht sich auf die Art des Zifferblattes, zum Beispiel entspricht „01“ schlicht und einfach einem schwarzen Zifferblatt. „63“ hingegen steht für braunes Zifferblatt mit Edelsteinbesatz. Die letzten drei Stellen beziehen sich auf die Sequenznummer der Produktion.


Nicht im „PIC“ enthalten sind die Kaliberbezeichnungen und das Baujahr. Auch die Höhe der Wasserdichtheit und die Beschaffenheit nicht-metallischer Bänder lassen sich nicht entnehmen. Hier kann es sich sowohl um Kautschuk-, Leder- oder Textilbänder handeln.


Relativ klar definiert sind hingegen die Metallbänder. Hier wird neben der Metallart auch angegeben, ob es sich zum Beispiel um ein Bicolor-Band aus Edelstahl-/Gold handelt, oder ob es mit Edelsteinen besetzt ist.

1. „Product Identification Code“ („PIC“)


AAA. BB. CC.DD.EE. FFF


AAA = Kollektionszugehörigkeit


BB = Gehäusematerial und Bandart


CC = Durchmesser aufgerundet auf die nächste Kommastelle


DD = Werk und Komplikation(en)


EE = Zifferblatt


FFF = Sequenznummer

2. Tafel zur Dechiffrierung des „PIC“

Omega Serial Number Table

3. Die wichtigsten Kollektionen


123 = Constellation


231 = Seamaster Aqua Terra


233 = Seamaster 300


212 = Seamaster Diver


215/232 = Seamaster Planet Ocean


311 = Speedmaster


331 = Speedmaster '57


327 = Speedmaster Mark II


425 = Ladymatic


432 = De Ville Trésor


Wenn man diese drei Listen vorliegen hat, ist es relativ einfach, ein Modell sehr detailliert zu bestimmen. Hier ein Beispiel mit der Omega Seamaster Diver 300, die die Referenz: 212.32.41.20.04.001 trägt

Omega Seamaster Diver 212.32.41.20.01.001


212 = Seamaster diver


32 = Edelstahl mit „anderem Material“ und nichtmetallenem Armband


41 = Durchmesser


20 = mechanisches Uhrwerk mit Co-Axial-Antrieb/keine Komplikation


04 = Zifferblatt weiß


Auch wenn es auf den ersten Blick komplex scheint und ein wenig Zeit benötigt, so liefert es doch eine zuverlässige erste Einschätzung und Hilfestellung vor dem Uhrenkauf. Trotzdem lässt das System einige Fragen offen, die nur der Blick in das Omega-Kollektionsbuch oder der Austausch mit dem Fachhändler beantworten können, wie eben die nach dem Kaliber, dem Herzstück der Uhr.

Drei der beliebtesten Omega-Klassiker

Speedmaster – 60 Jahre Präzision, Performance und Prestige

Omega Speedmaster Moonwatch Omega Co-Axial Master Chronometer Moonphase Chronograph 42.55 mm 304.30.44.52.01.001 Omega Co-Axial Master Chronometer Moonphase Chronograph 42.55 mm (PIC: 304.30.44.52.01.001)


In diesem Jahr feiert die berühmte Speedmaster ihr 60-jähriges Bestehen. Seit ihrer Erstvorstellung im Jahr 1957 liegt die Uhrenikone auf der Hitliste der beliebtesten Chronographen aller Zeiten ganz vorne. In unzähligen Ausführungen, die allesamt das erfolgreiche Originaldesign zitieren, begeistert sie Sammler bis heute. Mit einer präzisen Mondphasenanzeige, dank metallischer Kristallscheibe detailgetreu und fotorealistisch dargestellt, wird die legendäre Moonwatch ihrem Namen bei dieser Ausführung einmal mehr gerecht. Zudem wartet die Speedmaster Moonwatch Omega Co-Axial Master Chronometer Moonphase Chronograph 44,25 mm (Referenznummer: 304.30.44.52.01.001) mit einer aus schwarzer Keramik und Liquidmetall gefertigten Tachymeterskala auf. Angetrieben wird der Zeitmesser von Omegas automatischem Co-Axial Master Chronometer-Kaliber 9904 mit offiziellem METAS-Zertifikat. Es ist unempfindlich gegenüber Magnetfeldern bis zu 15.000 Gauss und bietet eine Gangreserve von 60 Stunden.

Seamaster Aqua Terra – Das Beste aus beiden Welten


Neben der Speedmaster genießt auch die sportlich-elegante Seamaster Kultstatus. Im Jahr 2002 erweiterte Omega die überaus beliebte Uhrenfamilie um eine bemerkenswerte neue Linie: die Seamaster Aqua Terra (Referenznummer: 231.10.39.21.03.002). Der Kollektionsname war eine Hommage an den Geist der klassischen Seamaster-Modelle, die für ihre Zuverlässigkeit sowohl zu Wasser (Aqua) als auch an Land (Terra) bekannt waren. Ihr markanteste Merkmal ist das von den Planken luxuriöser Jachten inspirierte Teak-Muster des Zifferblatts. Dahinter schlägt ein automatisches Werk, das Co-Axial-Kaliber 8500 mit einer Gangreserve von 60 Stunden. Das 38,5 Millimeter große Gehäuse bietet eine Wasserdichtheit von 150 Metern.

Omega Seamaster Aqua Terra 231.10.39.21.03.002Omega Seamaster Aqua Terra (PIC: 231.10.39.21.03.002)

De Ville Trésor – Stilbildende Eleganz seit 70 Jahren

Trésor De Ville 432.53.40.21.02.002Trésor De Ville (PIC: 432.53.40.21.02.002)"


Während die Seamaster Aqua Terra und die Speedmaster betont sportlich und abenteuerlich ausgerichtet sind, ist die De Ville Trésor (Refernznummer: 432.53.40.21.02.002) für ihre schlichte Eleganz bekannt. Ihr schlankes Goldgehäuse mit einer Höhe von nur 10,6 Millimetern umrahmt das minimalistisch gestaltete Zifferblatt mit klassischem Clous-de-Paris-Dekor, das den Charme vergangener Zeiten ausstrahlt. Auf der Höhe der Zeit ist hingegen das mechanische Uhrwerk, das mit chronometrischer Präzision hinter dem puristischen Gesicht tickt. Es handelt sich dabei um das Master Co-Axial-Kaliber 8511 mit Handaufzug, das mit einer Silizium-Unruh-Spiralfeder, der Co-Axial Hemmung und Omegas antimagnetischer Technologie ausgestattet ist. Durch den Saphirglasboden auf der Rückseite stellt es seine exzellente Verarbeitung zur Schau.

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