Top 10 Uhren-Trends für das Jahr 2016

WENIGER IST MEHR

Auch wenn Armbanduhren in vergleichsweise geringem Maße Modeerscheinungen unterliegen, gibt es dennoch einige Trends, die saisonal oder annual wechseln. Noch bevor die großen Uhrenmessen SIHH und Basel-World als Stimmungsbarometer die Stilrichtungen für das Jahr vorgeben, zeigen wir euch hier die wichtigsten 10 Trends für das Uhrenjahr 2016. Unsere Top 10 Uhren-Trends für 2017 findest du hier.

1. Downsizing

Was bereits vor ein bis zwei Jahren begann, setzt sich auch dieses Jahr fort: Herrenuhren werden wieder etwas kleiner. Nach Jahrzehnten des Diameteranstiegs sind nun wieder kleinere Gehäusegrößen angesagt, sodass sich sportlichere Uhren in nächster Zeit auf eine Größe von um die 39 bis 42 Millimeter einpendeln und elegante Uhren wie die hier abgebildetet Junghans Max Bill Automatik (38 Millimeter) auch gut und gerne darunter liegen können.

2. Klassische Uhren

Die mechanische Uhr hat sich längst von ihrer eigenen lauthalsen Emanzipation losgesagt, die mit dem Ende der Quarzkrise entstanden war. Im Jahr 2016 sind Uhren deshalb vor allem klassisch und schlicht. Mehr als in vergangenen Jahren ordnet sie sich jederzeit dem Outfit des Trägers unter und wertet das Outfit des Trägers punktuell und komplementär zur restlichen Kleidung auf.

3. Handaufzugs-Uhren mit langer Gangreserve

Marken wie IWC und Panerai haben es vorgemacht und auch andere Marken setzen verstärkt auf manuell aufziehbare Zeitmesser mit (über-)langen Gangreserven. Möglich gemacht wird die prolongierte Antriebskraft meist durch zusätzliche Federhäuser, die die manuell zugeführte Energie für einen längeren Zeitraum speichern können.

4. Go Vintage

Zwar irgendwie schon ein alter Hase unter den Uhrentrends, aber retroinspirierte Uhren bleiben auch im Jahr 2016 beliebt. Häufig tritt die Vintage-Note im Design nun aber deutlich subtiler in Erscheinung als in den vergangenen Jahren. Statt offensichtlichen Heritage-Referenzen – etwa geschwungene Schriftzügen in Sepia-Tönen und bräunliche Leuchtmassen im Aged-Radium-Look - sind es im Jahr 2016 zumeist allgemeine Vintage-Attribute wie feine Linien und Konturen sowie der bewusste Verzicht auf auffällige Design-Elemente.

5. Zusatzzifferblätter bei Nicht-Chronographen

Auch im Trend liegen elegante Armbanduhren mit einem oder zwei Sub-Dials, die andere Funktionen als jene der Stoppzeitmessung erfüllen. Egal ob dezentral geführte Sekundenzeiger, Gangreserve-Anzeigen oder etwa Datumszeiger – kleine Hilfszifferblätter liegen vor allem bei eleganteren Uhren im Trend und sorgen damit neben dem funktionellen Aspekt für einen kleinen Twist bei ansonsten reduzierten Uhren-Designs.

6. Edelstahl und Weißgold

Nach Jahren voller Experimente mit den unterschiedlichsten Gehäusematerialien wird nun wieder auf die Vorzüge der Klassiker unter den Gehäusematerialien gesetzt – allen voran Edelstahl. Der große Vorteil liegt wohl in der Langlebigkeit und einfachen Polierbarkeit des Materials, weshalb gerade Vintage-Uhren aus Edelstahl heute noch so häufig in hervorragendem Zustand sind. Neben Stahl steigt gleichzeitig auch die Nachfrage nach Uhren aus Weißgold, welches ein wenig den Roségold-Trend der letzten Jahre abzulösen scheint.

7. Customizing mit passendem Lederarmband

Der Uhren-Liebhaber begnügt sich schon länger nicht mit einer einzigen Armbanduhr, sondern verfügt über ein Sortiment von mehreren Zeitmessern, die er jeweils an das Outfit anpassen kann. Besonders gern tut er dies dieser Tage mit unterschiedlichen Lederarmband-Arten, die je nach Farbe und Stil mit dem Rest der Garderobe abgestimmt werden.

8. Die Wiederentdeckung des kalten Farbenspektrums

Es gibt dieser Tage so einige Modelle, die mit tiefblauen Zifferblättern angeboten werden. Dunkelblaue Modellvarianten der Vulcain Cricket, der Frederique Constant Ultra Thin sowie der Portofino- und Portugieser-Kollektion von IWC sind nur einige Beispiele dafür, dass die kälteste aller Farben im Trend liegt.

9. Duale Farbenspiele

Zweifarbige Kombinationen liegen dieser Tage absolut im Trend. Dies betrifft sowohl die inzwischen schon als ausgestorben geglaubten Bicolor-Gehäuse aus Gold- und Edelstahl (vor allem in Verbindung mit eleganten Lederarmbändern), als auch zweifarbige Dual-Tone-Zifferblätter.

10. Get connected

Auch als ausgewiesene Liebhaber von mechanischen Uhren kommen wir nicht um das Smartwatch-Thema herum. Mit den Launches der TAG Heuer Connected und der Horological Smartwatch von Frederique Constant und Alpina hat die Apple Smartwatch auch von etablierten Luxusuhrenherstellern Konkurrenz bekommen. Ob sich aus dem Trend auch nachhaltig ein Marktsegment erschließt, wird sich erst in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.

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