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Zenith

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Zenith

Zenith ist der stille Alleskönner – der, den viele in der Vergangenheit nicht immer auf ihrem Zettel hatten und dabei wohl vergessen mussten, was für bemerkenswerte Einträge der Hersteller auf seiner Vita stehen hat. Heute ist Zenith wieder einer der angesagtesten Marken, dabei ist man alles andere als eine kurz aufkeimende Modeerscheinung, sondern einer der bedeutendsten und innovativsten Hersteller der Uhrengeschichte. Man beherrscht auch heute noch praktisch das gesamte Uhrenrepertoire - angefangen von Minutenrepetitionen, Flyback-Chronographen, Tourbillons und einer Komplikation, die den Tourbillon-Begriff neu definiert (dazu später näheres). Begonnen hat alles im Jahre 1865, als es dem 22-jährigen Jungspund Georges Favre-Jacot gelingt, seine Konzeption einer Uhrmachermanufaktur, die sämtliche Produktionsschritte unter einem Dach vereinigt, in die Tat umzusetzen: In Le Locle wurde anschließend die „Fabrique des Billodes“ gegründet. Ein halbes Jahrhundert später kam dem Firmengründer ein neuer Name in den Sinn: Einem Uhrmachergarn nach, spähte Favre-Jacot nach Vollendung eines seiner Meinung nach perfekten Uhrwerkes in das nächtliche Schweizer Firmament und wähnte sich auf dem Zenit seines Schaffens, indem er sein eben kreiertes Uhrwerk mit dem höchsten Punkt des Himmels verglich. Damit war nicht nur der Name Zenith geboren, sondern die neugeborene Marke erhielt mit dem Stern auch gleich das passende Firmenlogo. Auch heute folgt die Fertigung der Zeitmesser demselben Perfektionismus wie damals. Gleichzeitig ist man nicht nur einer der traditionsreichsten und renommiertesten Hersteller, sondern es wird dabei auch auf ein ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet.


Zenith Kollektionen

El Primero

Das El Primero ist die Ikone unter den automatischen Chronographenwerken und bildet bis heute das Herzstück der Kollektion von Zenith. Neben Chronographen finden sich in der aktuellen Kollektion heute auch Dreizeigeruhren ohne Stoppfunktion (El Primero Synopsis und El Primero Espada). Hohen Wiedererkennungswert haben vor allem jene El-Primero-Modelle mit halboffener Konstruktion, bei der dem Träger Einblicke in das Innere der Uhr gewährt werden, und jene mit dreifarbigen, in Blau, Schwarz und Hellgrau gehaltenen Hilfszifferblättern. Die tricolorigen Totalisatoren findet man etwa auf dem Zifferblatt der El Primero Original 1969 und der Stratos Tribute Felix Baumgartner, welche in einer Kooperation anlässlich des Stratosphärensprungs des Extremsportlers lanciert wurde.

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Elite

So wie El Primero ist auch Elite ursprünglich eine Kaliberbezeichnung, die sich als Name inzwischen auch als Uhrenkollektion verselbstständigt hat. Die Kollektion bildet heute weitgehend die elegante Line von Zenith. Auffallend sind hier die mitunter ungewöhnlichen Positionen einzelner Zusatzfeatures wie im Falle der Modellvarianten mit kleiner Sekunde, Gangreserveanzeige, Datum und Mondphase, die die Uhr sanft von Dresswatches anderer Marken abheben und für ein kleines Überraschungsmoment in einem ansonsten von Zurückhaltung und Understatement getragenen Zeitmesser sorgen.

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Pilot

Die Pilot-Kollektion besteht aus großteils übergroßen Fliegeruhren. Nicht nur die opulenten Zwiebelkronen, sondern auch die in einem von Ecken und Kanten dominierten Font gehaltenen arabischen Ziffern erinnern an die Fliegeruhren-Modelle der 30er Jahre. Einige Zenith Pilots sind mit Elite-Kalibern, Modelle in Ü50-Größen mit dem Taschenuhrwerk 5011 K ausgestattet.

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Star

Mit der Zenith Star bietet man eine Damenuhren-Kollektion mit markant-kissenförmigem Gehäuse an – eine Form, die man unter anderem von Panerai (Luminor und Radiomir) und frühen Rolex Oysters kennt. Ausgestattet wird die Star sowohl mit El-Primero- als auch mit Elite-Werken. Angeboten wird die Zenith Star mit Gehäusegrößen von 33 und 37 Millimetern.

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Zenith in Zahlen


1 wie El Primero

Das Werk El Primero hat als erstes automatisches Chronographenwerk Geschichte geschrieben. Im legendären Wettstreit mit Dubois-Dépraz, Breitling und TAG Heuer ging man nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Entwicklerteams schließlich als knapper Sieger hervor. Noch heute ist das El Primero dem Erstentwurf aus dem Jahr 1969 in seiner Konstruktion nahezu unverändert und auch heute noch ist das Kaliber eine absolute Referenz in Sachen Ganggenauigkeit. Das El Primero ist jedoch bei weitem nicht die einzige Uhrwerklegendäre die aus dem Schaffen von Zenith hervorging: Das Taschenuhrwerk 5011 K, das heute noch in einigen Pilotenuhren zum Einsatz kommt, gewann zahlreiche Chronometriepreise und ist vor allem bekannt für seine fast schon unzerstörbare Beschaffenheit. Ein weiteres bekanntes Uhrwerk, das auch heute noch der Zenith-Kaliberschaft angehört, ist das Elite. Die verschiedenen Elite-Varianten gehören zu den schlanksten ihrer Art und sind gleichzeitig überaus verlässlich und ganggenau.

300 wie 300 Patente

Zenith gehört zu den innovativsten Uhrenherstellern der Geschichte: In nackten Zahlen ausgedrückt hat man 300 Patente eingereicht und 600 verschiedene Uhrwerke vorgestellt – damit ist man hinsichtlich des Erfindergeistes in einer Riege mit Herstellern wie Jaeger-LeCoultre oder Rolex. Gleichzeitig konnte man 2.333 Chronometrie-Preise einheimsen – Zahlen, die für sich sprechen, und die Stellung von Zenith als einen der substantiellsten und bemerkenswertesten Uhrenhersteller untermauern.

50.000 wie 50.000 Uhrwerke

Zenith gehört zu jenen Herstellern, für die Manufaktur nicht vornehmlich ein Marketingslogan ist, den man sich auch mit einer noch so dünnen Palette selbstproduzierter Uhrwerke anheftet. Zenith ist eine der wenigen Marken, bei denen sämtliche verbauten Kaliber inhouse gefertigt werden. Vorübergehende Pläne, wonach man im Einstiegssegment mit ETA- oder Sellita-basierten Uhren eine Zenith-Light-Version anbieten wollte, sind zunächst auf Eis gelegt worden. In jedem Fall möchte man aber das Portfolio in Zukunft etwas schmaler gestalten, die große Anzahl an Kaliber- und Modellvarianten zurückschrauben und damit für einen höheren Wiedererkennungswert der verbleibenden Modelle sorgen. Auch wenn man heute – verglichen mit Branchengranden wie Rolex oder Omega – eine Nischenmarke ist, konnte man Absatz und Produktion innerhalb von nur fünf Jahren verfünffachen. Im Jahr 2014 durchliefen bereits 50.000 Werke die Produktion, alle Produktionsschritte in einem Gebäude - eben so, wie man es von Zenith kennt.

4 wie vier Achsen, die Unruh und Hemmung waagrecht halten

Das Tourbillon war schon immer ein wichtiger Bestandteil des Savoir Faire und der Markenidentität von Zenith. Das schlägt sich auch im Schaffen der jüngeren Vergangenheit nieder: Etwa wurde im Jahr 2005 die welterste mechanische Damenuhr mit Tourbillon angeboten. Für noch größeres Aufsehen sorgte allerdings die 2010 vorgestellte Gravtiy Control, die man mit Fug und Recht als bahnbrechend bezeichnen kann. Dabei wird ein völlig anderer Zugang gewählt als bei herkömmlichen Tourbillons: Das Herz der Uhr dreht sich nicht in einer vordefinierten Bahn im zwei oder dreidimensionalen Raum, sondern bleibt unabhängig von der Bewegung des Trägers durchwegs in horizontaler Position. Während bei herkömmlichen Tourbillons durch einen rotierenden Drehkäfig die Schwerkraft nur im Mittel ausgeglichen wird, ist die Hemmung bei dieser Konstruktion immer in derselben Position, womit jegliche Reibungsunterschiede – egal ob über kurz oder lang – ausgeglichen werden. Die konstant waagrechte Position der für die Ganggenauigkeit entscheidenden Bauteile wird durch vier vertikale Achsen ermöglicht. Zum Einsatz kommt dieses Tourbillon etwa im Modell Christophe Colomb, dessen Unruh mit der El-Primero-Schwingzahl von 36.000 pro Stunde ausschlägt.


Zenith - Eine Choronologie

1865: Gründeridee war es, den gesamten Produktionsprozess unter ein Dach zu bringen. Georges Favre-Jacot gründet damit die erste Uhrenmanufaktur (im engsten aller Sinne).

1909: Seit dem Jahr 1909 produziert man bei Zenith Armbanduhren. Damit ist man einer der ersten Hersteller, die die Zukunft der mechanischen Uhr am Handgelenk und nicht in der Manteltasche sehen.

1911: Die Uhrenmanufaktur erhält den Namen Zenith.

2005: In einer Zenith Star wird das erste Tourbillon in einer Damenarmbanduhr verbaut.

2010: Im Uhrenmodell Academy Christophe Colomb wird die Gravity Control vorgestellt, eine Art Tourbillon, das Unruh und Hemmung mithilfe von vier Achsen in konstant waagrechter Position hält.