Girard Perregaux

Beliebte Girard Perregaux-Modelle:

  Girard Perregaux

Laureato Chronograph 42 mm

81020-11-631-BB6A
  Girard Perregaux

1966 40 mm

49555-11-131-11A
  Girard Perregaux

Laureato 42 mm

81010-11-131-BB6A
  Girard Perregaux

1966 41 mm

49527-52-131-BK6A

Girard Perregaux: Schweizer Haute Horlogerie in Formvollendung

Mit einer langen Unternehmensgeschichte, die bis in das Jahr 1791 zurückreicht, dem Anspruch, die perfekte Balance aus Technik und Ästhetik zu erreichen, sowie einer erstaunlichen Anzahl an Patenten zählt Girard-Perregaux schon aus Tradition zum Elite-Kreis eidgenössischer Feinuhrmacherei. 1791 durch Jean-François Bautte (1772 – 1837), seines Zeichens Uhrmacher, gegründet, ist die Marke eine der ältesten Uhrenmanufakturen überhaupt. Virtuos beherrscht sie die gesamte Klaviatur der Haute Horlogerie, traditionelle Handwerkskünste wie das Skelettieren inklusive. Kenner assoziieren den Namen mit spektakulären Tourbillons, jenen winzigen Meisterwerken, die bis heute die Königsklasse der Großen Komplikationen repräsentieren.

Kein Wunder, stellte die Marke doch im Jahr 1889 das Tourbillon unter drei goldenen Brücken vor, das bei der Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille gewann. Bis heute ist dieses Bravourstück eine Inspirationsquelle für neue Zeitmesser mit „Wirbelwind“, insbesondere in der Kollektion Bridges. Sie schlägt buchstäblich eine Brücke vom Gestern ins Heute. Das trifft auch auf andere Linien zu, wie zum Beispiel die 1966, die daran erinnert, dass Girard-Perregaux in diesem Jahrzehnt mit Entwicklungen Uhrengeschichte schrieb. Die sportliche Seite des Hauses wird von der Kollektion Laureato verkörpert. Sie knüpft an den Erfolg des zum 225-jährigen Firmen-Jubiläums als limitierte Edition vorgestellten Modells, das sportliches Charisma mit formvollendeter Ästhetik vereint, an.

Dass die Manufaktur auch im Bereich technisch anspruchsvoller und optisch ausdrucksstarker Damenuhren ein wahrer Meister ist, veranschaulicht die Kollektion Cat’s Eye. Seit ihrer Lancierung im Jahr 2004 ist dieses Schmuckstück von einer Damenuhr in zahlreichen raffinierten Variationen erscheinen. Jede einzelne ist ein Meisterwerk für sich, bei dem die Künstler der Manufaktur ihre Kreativität, Expertise und Leidenschaft für die Schönheit der Mechanik zum Ausdruck bringen. Diese resultiert aus dem ganzheitlichen Ansatz, die äußeren wie inneren Bestandteile in Einklang mit dem Manufakturgedanken von A bis Z selbst herzustellen. Dieser integrierte, auf Wertschöpfung im eigenen Haus bedachte Grundgedanke garantiert authentische Produkte mit starker Identität.

Querschnitt durch über 200 Jahre Unternehmensgeschichte

1791 – 1852

Die ersten Wurzeln der Marke liegen im Jahr 1791 in Genf. Die Manufaktur bezieht sich auf die Arbeiten des genialen Uhrmachers Jean-François Bautte, der für die europäischen Königshäuser und den russischen Zarenhof einzigartige Taschenuhren fertigte. Um die 180 Angestellten und weitere 120 Heimarbeiter sollen ihn bei der für die damaligen Zeiten hochmodernen Produktion unterstützt haben. Neben Zeitmessern entstanden auch kostbare Spieluhren und andere feinmechanische Raritäten. Nach seinem Tod in 1837 ging die Fabrik an Jacques Bautte und Jean-Samuel Rossel.

1852 – 1900

Der in der Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds geborene Constant Girard (1825 – 1903), ebenfalls ein begnadeter Uhrmacher, der sich besonders im Bereich der Hemmung weltweit einen Namen macht, heiratet Marie Perregaux (1831 – 1912). Sie entstammt einer alteingesessenen Handelsfamilie. Beide Namen bilden die Firmierung für die Manufaktur. Unter der Ägide der Familie erlebt das Unternehmen einen beispiellosen Aufschwung mit Dependancen in Nord- und Südamerika, Japan und Singapur.

1900 – 1945

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts nimmt Girard-Perregaux in der internationalen Uhrenindustrie eine Spitzenposition ein. Zum illustren Kundenkreis zählt Graf Ferdinand von Zeppelin, der während seiner aeronautischen Abenteuer stets eine Girard-Perregaux an Bord hat. Nach dem Tod von Constant Girard übernimmt sein Sohn Constant Girard-Gallet (1856 – 1945) die Regie. 1906 führt er die berühmte Bautte-Fabrik mit Girard-Perregaux et Compagnie zusammen – eine Win-Win-Situation für beide. Zum Ende dieser Periode entstehen zwei legendäre Armbanduhren, die wasserdichte Sea Hawk und ein vom Art-Déco inspiriertes rechteckiges Modell, das in jüngeren Jahren  als Vintage 1945 erneut Furore macht.

1945 – 1970

Die 1960er-Jahre sind vielleicht das bedeutendste Jahrzehnt in der Geschichte der Manufaktur. Als eines der wenigen Uhrenmarken weltweit unterhält sie eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die sich auch mit den neuen Technologien beschäftigt. Nicht nur stellt man mit dem Gyromatic HF 1966 den ersten Schnellschwinger aller Zeiten vor, auch im Bereich der elektronischen Zeitmessung wird auf Hochtouren geforscht. 1970 stellt die Marke auf der Basler Messe schließlich die erste Quarzuhr vor, ein Jahr später das Nachfolgemodell mit einer Frequenz von 32.768 Schwingungen.

1970 – 2000

Trotz dieses Erfolgs setzt Girard-Perregaux weiterhin den Schwerpunkt auf mechanische Uhren. Das Tourbillon unter drei goldenen Brücken erscheint erneut auf der Bühne der Luxusuhren. Im Jahr 1992 übernimmt der italienische Unternehmer und frühere Rennfahrer Luigi Macaluso das Ruder. Unter seiner Ägide und dank der Partnerschaft mit Ferrari (1994 – 2004) setzt Girard-Perregaux Maßstäbe im Bereich der Haute Horlogerie.

2000 – heute

Seit dem Millenium macht Girard-Perregaux weiterhin mit spektakulären Haute-Horlogerie-Kreationen auf sich aufmerksam. Hierzu zählen ein Tourbillon mit “Jack-Pot”-Funktion, ein Zeitmesser mit bi-axialem Wirbelwind und in 2013 mit dem Constant Escapement, einer Hemmung mit konstanter Kraftversorgung. In 2011 wird das Unternehmen von der Kering-Gruppe übernommen. 2019 erlebt mit der Laureato Absolute eine neue, mit Manufakturwerken ausgestattete Sportuhren-Linie ihre Premiere.

Girard Perregaux-Kollektionen

Minimalistische Eleganz in Reinform und Mechanik in bester Manufakturqualität charakterisieren die Uhrenkollektion von Girard-Perregaux. Von Großen und Kleinen Komplikationen über sportliche Zeitmesser bis hin zu bezaubernden Schmuckuhren in einer Vielfalt an Materialien ist alles dabei.

Girard Perregaux Laureato

Mit ihrem auf die Ablesbarkeit fokussierten Zifferblatt und ihrer sportlichen Eleganz ist die Laureato seit der Vorstellung 1975 eine Luxussportuhr par excellence. Das besondere Erkennungszeichen der Linie sind die achteckige Lünette, der fließende Übergang von Gehäuse in das Metallband und das mit unverkennbarem Clous-de-Paris-Muster verzierte Zifferblatt. (Noch mehr Informationen gibt es in unserem Artikel Zu Unrecht unterschätzt: Die Girard Perregaux Laureato.)

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Girard Perregaux Cat’s Eye

Das Faible für raffinierte Damenuhren findet schönsten Ausdruck in der Uhrenlinie Cat’s Eye. Seit ihrem Debut im Jahr 2004 ist dieses Schmuckstück von einer Damenuhr in zahlreichen Variationen erschienen. Besondere Kennzeichen sind das ovale Gehäuse und das großflächige Zifferblatt, das zu einer Bühne für anspruchsvolles Kunsthandwerk, wie strahlenförmiges Guilloche, oder für schmucke Details, wie raffinierten Diamantenbesatz, avanciert.

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Girard Perregaux 1966

Die 1966 verkörpert Schweizer Uhrmacherkunst vom Feinsten. Die minimalistische Gestaltung akzentuiert die Funktionen. Die elegante Aura entsteht auch durch die harmonischen Proportion des Gehäuses. Eine Referenz der klassischen runden Uhr und eine Dresswatch wie aus dem Lehrbuch.

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Girard-Perregaux in Zahlen

Aller guten Dinge sind 3: Dieses alte Sprichwort findet bis heute schönsten horologischen Ausdruck im Tourbillon unter drei Brücken, das Constant Girard im Kontext seiner Forschungen, die Präzision von Taschenuhren zu verbessern, im Jahr 1867entwickelte. 1889 gewann ein Nachfolgemodell bei der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille.

36.000: Mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde schwang das Gyromatic HF, das erste Hochfrequenzwerk, das Girard-Perregaux nach intensiver Forschung und Entwicklung vorstellte.

32.768: Im Jahr 1969 legte Girard-Perregaux mit 32.768 Hertz die Norm für ein neues Quarzwerk fest. Bis heute ist dies der Standard für die Schwingfrequenz von Quarzwerken weltweit.

100: Rund 100 Patente erhielt Girard-Perregaux in seiner über 200-jährigen Geschichte.

Stilikone im Markenuniversum

Seit Juni 2016 ist der junge chinesische Schauspieler Chen Xiao Markenbotschafter der Schweizer Manufaktur.

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