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Artikel: Uhrenrezension: IWC Pilot Mark XVIII

Uhrenrezension: IWC Pilot Mark XVIII

Uhrenrezension: IWC Pilot Mark XVIII

IN DEN FUSSSTAPFEN DES MARK XI


Die Markteinführung der IWC Mark XVIII ist eines der größten Highlights der diesjährigen Uhrensaison. Mehr noch als ihre Vorgängermodelle knüpft sie an das Erbe der legendären Mark XI an. Mit einem Durchmesser von 40 Millimetern ist sie zudem kleiner als Andere von IWC sowie als die meisten Modelle Andere . Dies sowie der erschwingliche Preis von unter 5.000 Euro machen das Modell besonders interessant für jüngere Uhrenliebhaber und diejenigen, die sich mit dem Genre der Fliegeruhren noch nicht vertraut gemacht haben.


Design: Die Pilotenuhr schlechthin

Die drei Modelle, die wir vorrätig haben, sind die Mark XVIII mit Weiß und Schwarz , ein Modell mit Schwarz und Metallarmband sowie die „Petit Limitierte Auflage Dunkelblau mit Braun .

Im Vergleich zum Vorgängermodell der Mark XVIII, der Mark XVII, fallen als Erstes die zurückhaltendere Datum sowie die veränderte Position des dreieckigen Indexes auf, der deutlich unterhalb der Minutenskala platziert ist. Viele werden von der Neu Datum begeistert sein. Ihr Erscheinungsbild wurde reduziert, sodass nun nur noch der aktuelle Tag angezeigt wird (und nicht wie bei der Mark XVII der Vortag und der Folgetag).

Wenn man einen Schritt zurücktritt und die einzelnen Elemente der jeweiligen Zifferblattvarianten betrachtet, fällt besonders die kaum wahrnehmbare Streifenoptik des dunkelblauen Mark XVIII ins Auge. Sie ist nur zu erkennen, wenn man das Zifferblatt in einem bestimmten Winkel zur Lichtquelle betrachtet, und verleiht der Uhr im Vergleich zu ihren zeitgenössischen Modellen Weiß Schwarz Weiß ein besonders schimmerndes Aussehen.

Was die Varianten Schwarz Weiß angeht, so wirkt deren Oberfläche weniger glänzend, man könnte sogar sagen, etwas körniger. Gleichzeitig sieht das Schwarz weniger matt aus als auf vielen Fotos, die im Internet zu finden sind. Aus bestimmten Blickwinkeln schimmert es aufgrund der Reflexion des Zifferblatts im Gehäuseglas sogar in einem dunklen Blauton, nicht ganz unähnlich der dunkelblauen Version der Mark XVIII.

Das Gehäuse der Mark XVIII besteht aus Edelstahl mit abgeschrägten Kanten, die sich zu den Bandanstößen hin verbreitern. Die Oberfläche des Materials ist fein gebürstet und verleiht der Uhr ein harmonisches Erscheinungsbild. Während auf der Standardversion ein Flugzeug in den Gehäuseboden eingraviert ist, Limitierte Auflage die marineblaue Limitierte Auflage eine Gravur des „Kleinen Prinzen“ – eine Hommage an Antoine de Saint-Exupérys berühmte Romanfigur aus dem gleichnamigen Roman.


Technische Daten: Modifiziertes ETA 2892 mit 42 Stunden Gangreserve

Aus technischer Sicht geht die Mark XVIII ins Detail. Das Kaliber 30110 ist ein modifiziertesUhrwerk eines ETA 2892 mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Die Uhr verfügt über eine Schnellverstellung für Datum eine Verschraubte Krone das Eindringen von Wasser verhindert. Bei einer Wasserdichtigkeit von nur 60 Metern ist zu beachten, dass die Mark XVIII nicht bei jeder Art von Wasseraktivität getragen werden kann. Dies könnte einige potenzielle Kunden abschrecken, die auf die Eigenschaften eines robusten Allrounders gehofft hatten. Gleichzeitig ist die Wasserdichtigkeit höher als bei vielen Andere wie der IWC Big Pilot oder der Zenith Pilot Big Datum.


Tragegefühl: Fühlt sich von der ersten Sekunde an wie ein Teil von dir an

Die Uhr hat einen Durchmesser von 40 Millimetern. Am Handgelenk getragen und auch aufgrund ihrer relativ langen Bandanstöße wirkt sie jedoch etwas größer. Die Uhr ist sehr angenehm zu tragen und sieht dank der geschwungenen Form ihrer Bandanstöße auch an schmalen Handgelenken großartig aus. Man hat sofort ein Gut , wenn man sie anlegt, denn sie gehört zu den Uhren, die sich vom ersten Moment an wie ein Teil von einem selbst anfühlen.

Das Lederarmband der Mark XVIII gehört zu den robusteren Modellen: genau so, wie man es von einer ernstzunehmenden Fliegeruhr erwarten würde. Da das Armband relativ schwer ist, gleicht es das Gewicht der Uhr aus, wodurch sie angenehm zu tragen ist und nie kopflastig wirkt.

Das Armband knarzt beim ersten Tragen ein wenig, da es an der Innenseite der Bandanstöße reibt. IWC setzt hier auf eine festere Uhrwerk Gehäuseanstoß, anstatt viel Spielraum zu lassen, was zum Gesamteindruck einer sehr robusten Uhr beiträgt. Die Faltschließe der Edelstahlversion ist sehr schnörkellos und ihre Bedienung sehr intuitiv. Besonders gut gefällt uns die Perlée-Verzierung an der Außenseite der Faltschließe. Aller Wahrscheinlichkeit nach warten einige Leute wohl auf eine Version mit Lederarmband und Faltschließe. Die Uhr mit Dornschließe jedoch ihren minimalistischen Wurzeln treu und wird nicht als Option erhältlich sein.


Fazit: Eine Uhr, die keine Begeisterung erzwingt

Die Mark XVIII ist die prädestinierte erste Fliegeruhr, da sie die schlichteste und universellste Form einer Fliegeruhr verkörpert. Man könnte sogar behaupten, dass sie symbolisch für das gesamte Fliegeruhren-Genre steht – nicht nur wegen ihres schnörkellosen, auf das Wesentliche reduzierten Charakters, sondern auch aufgrund der reichen Geschichte der Mark-Serie. Die Mark XVIII ist definitiv ein interessantes Stück für Uhrenfans, die das Fliegeruhr-Genre bisher (versehentlich oder nicht) verpasst haben.

Hier überzeugt die Uhr in puncto Konzept, Design und Tragekomfort. Als erste Fliegeruhr kann man mit der Schwarz eigentlich nichts falsch machen, da sie dem Klassiker Mark XI so nahe kommt wie keine ihrer jüngeren Vorgängerinnen. Gleichzeitig sehen die dunkelblaue Limitierte Auflage die Version mit hellem Zifferblatt genauso umwerfend aus wie die Schwarz .

Die Mark XVIII verkörpert genau das, was IWC im Kern schon immer ausgemacht hat: einen Hersteller, der einem keine Begeisterung aufzwingt – und genau das macht sie umso spannender.