
10 Irrtümer über die Omega Speedmaster Professional
MYTHEN ENTHÜLLEN
Die Omega Speedmaster Professional war nicht nur die erste Uhr auf dem Mond, sondern zugleich auch der am gründlichsten getestete Zeitmesser der Welt. Es ist kein Wunder, dass der wohl berühmteste aller Chronographen auch von unzähligen Mythen und Irrtümern umgeben ist.
Mythos 1: Omega hat sich in einem Bieterwettstreit gegen seine Konkurrenten durchgesetzt.
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Omega die NASA bestochen habe, um die Speedmaster Professional zum offiziellen Zeitmesser der Weltraummission zu machen. Doch es war allein die Uhr selbst, die unter extrem harten Testbedingungen ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellte und sich so als offizieller Zeitmesser der Mission etablierte.
Mythos 2: Neil Armstrong war es, der die Speedmaster Professional zur „ersten Uhr auf dem Mond“ machte.
Da Neil Armstrong der erste Mensch auf dem Mond war, ist es nur natürlich, dass viele Menschen annehmen, er sei auch der Erste gewesen, der diese Uhr auf dem Mond trug. Tatsächlich war es jedoch Buzz Aldrin, der diese Uhr zur Legende machte, denn Neil Armstrong hatte seine Speedmaster aufgrund eines technischen Defekts in der Raumkapsel zurückgelassen.
Mythos 3: Buzz Aldrins Speedmaster Professional ist eine Referenz 145.012.
Häufig wird angenommen, dass eine Speedmaster Professional mit der Referenznummer 145.012 die erste Uhr war, die auf dem Mond war. Obwohl diese Referenz bereits vor der Mondmission auf den Markt gekommen war, handelte es sich bei Buzz Aldrins Zeitmesser tatsächlich um das Vorgängermodell 105.012. Es ist durchaus möglich, dass dieser Mythos dazu beiträgt, dass das Originalstück bis heute verschollen ist.

Mythos 4: Die Omega Speedmaster Professional wurde speziell für die Mondmission der NASA entwickelt.
Auch wenn die Omega Speedmaster Professional am 20. Juli 1969 als erste Uhr auf dem Mond war, wurde sie bereits Jahre zuvor hergestellt – zunächst unter dem Namen Speedmaster und später als Speedmaster Professional. Das Modell, das die Mondoberfläche durchquerte, war bereits Jahre zuvor, im Jahr 1963, auf den Markt gekommen und wurde zum Zeitpunkt der Mondlandung nicht mehr hergestellt.
Mythos 5: Die Besatzung von Apollo 11 wurde dazu angehalten, die Uhren zu tragen, wenn sie sich außerhalb der Raumkapsel aufhielten.
Da die Speedy ebenso wie die Raumanzüge zur offiziellen Ausrüstung der Astronauten gehörte, glauben viele Menschen, dass die NASA angeordnet habe, die Uhren während der Mondmission nicht abzulegen. In Wahrheit lag die Entscheidung, ob sie ihre Speedmaster tragen wollten oder nicht, ganz im Ermessen der Besatzung. Buzz Aldrin, ein bekennender Uhrenliebhaber, legte seine Armbanduhr während seines Mondspaziergangs nie ab.
Mythos 6: Das Uhrenkaliber Omega 321, das in früheren Speedmaster-Modellen (einschließlich der Referenz 105.012) verbaut wurde, war vollständig im eigenen Haus entwickelt und hergestellt worden.
Tatsächlich ist das Omega 321 das Ergebnis einer Arbeitsgruppe beim Uhrwerk Lemania aus den 1940er Jahren. Das im Rahmen des Projekts „27 CHRO C12“ entwickelte Uhrwerkkaliber war bei Lemania als Kaliber 2310 bekannt. Das Uhrwerk auch in Chronographen von Patek Philippe verbaut, wo es als Kaliber 2872 bezeichnet wurde.
Mythos 7: Alle Modelle, die nach 1969 hergestellt wurden, tragen auf dem Gehäuseboden die Gravur „First Watch Worn on the Moon“.
Die erfolgreiche Apollo-Mission erhielt für ihre legendäre Leistung im Jahr 1969 die Gravur „First Watch Worn on the Moon“. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Modellen ohne diese Gravur, obwohl sie nach der Mondmission hergestellt wurden. Der Grund dafür ist, dass nach der Apollo-11-Mission noch einige Gehäuseböden ohne Gravur im Lager des Herstellers vorrätig waren.

Mythos 8: Entscheidend für die Bezeichnung „Pre-Moon“ ist ein Produktionszeitpunkt, der vor der ersten Mondlandung liegt.
Der informelle Begriff „Pre-Moon“ bezieht sich auf Uhren, die nicht mit der berühmten Gravur „First Watch Worn on the Moon“ versehen sind. Da wir jedoch bereits erläutert haben, dass diese Modelle gelegentlich nicht mit dieser Gravur versehen wurden, kommt es manchmal vor, dass auch Uhren, die nach der Mondlandung hergestellt wurden, als „Pre-Moon“ oder „Pre-Moon-Uhren“ bezeichnet werden.
Mythos 9: Es gibt keine optischen Unterschiede zwischen der Speedmaster Professional mit Plexiglas und den Modellen mit Saphirglas.
Abgesehen davon, dass die Saphirglas über einen transparenten Gehäuseboden verfügt (die Plexiglas-Version hingegen nicht), gibt es auch Unterschiede bei der Betrachtung der Oberseite des Gehäuses. Einerseits weisen die Materialbeschaffenheiten für die Befestigung des Plexiglases im Vergleich zu Saphirglas Unterschiede auf. Andere Saphirglas die Rundung am Rand des Plexiglases im Vergleich zu Saphirglas stärker ausgeprägt. Ein Wechsel von Saphirglas Plexiglas (oder umgekehrt) ist jedoch aufgrund der unterschiedlichen Befestigungsarten nicht möglich.
Mythos 10: Die aktuelle Speedmaster Professional ist genau dieselbe wie ihr Vorgängermodell, lediglich der Lieferumfang hat sich im Laufe der Jahre geändert.
Die Neu Professional Moonwatch unterscheidet sich insbesondere hinsichtlich des Lieferumfang von ihrem Vorgängermodell, der Referenz 3750.50.00. Was jedoch die Referenz 311.30.42.30.01.005 mit Stahlarmband betrifft, wurden auch an der Uhr selbst kleine Änderungen vorgenommen, und die neueste Version verfügt über ein uhrenarmband mit Schrauben an der Uhr befestigt ist und im Vergleich zum Vorgängermodell größere Glieder aufweist.
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