
Askanias Hommage an den ersten Transatlantikflug von Ost nach West: Die Bremer Sammlung

Die 1920er Jahre waren geprägt von technischen Rekorden, insbesondere im Bereich der Luftfahrt. Der deutsche Luftfahrtpionier Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, der damals als Pressesprecher des Norddeutschen Lloyd eigentlich der Seefahrt verpflichtet war, spielte dabei eine wichtige Rolle.
Von Hünefeld hatte die Idee zu einem waghalsigen Selbstmordkommando, bei dem er mit dem Flugzeug von Irland nach Amerika fliegen wollte – ohne Zwischenlandung. Das Ziel: Neu an der Ostküste der USA. Von dort aus war es Charles Lindbergh bereits gelungen, den Atlantik zu überqueren, als er 1927 ganz allein vom „Big Apple“ nach Paris flog.
Der Flug, bei dem zuvor bereits 29 Menschen bei ähnlichen Unternehmungen ums Leben gekommen waren, galt als aussichtsloses Unterfangen. Die starken Westwinde und die große Entfernung waren für die Flugzeuge jener Zeit einfach zu viel.

Als ein Mann aus Bremen Luftfahrtgeschichte schrieb
Davon unbeeindruckt startete die Junkers W33 (auch bekannt als „Bremen“) am Morgen des 12. April 1928 vom irischen Baldonnel zu ihrem bislang größten und gewagtesten Abenteuer. An Bord befand sich natürlich der Initiator von Hünefeld selbst, zusammen mit den beiden Piloten Hermann Köhl und James Fitzmaurice.
Nach 36,5 qualvollen Stunden im Cockpit landete das einmotorige Flugzeug auf der Andere des Sees, genauer gesagt auf der kanadischen Insel Greenly Island, mit dem letzten Tropfen Treibstoff im Tank. Obwohl Neu aufgrund von Wetterfronten und einer rudimentären Navigation mit Karte und Kompass verfehlt wurde, hatten die drei Männer Geschichte geschrieben und das Unmögliche möglich gemacht: den ersten Nonstop-Transatlantikflug von Europa nach Amerika.

© Due. Designkonzepte und Fotografie
Die Bremen-Kollektion von Askania: Eine Pilotenuhr durch und durch
Wie sehr Askania mit der Luftfahrt verbunden ist, haben wir bereits in unserem Bericht über die Taifun-Kollektion gezeigt, die der großartigen Elly Beinhorn gewidmet ist. Mit den Uhren der Bremen-Line widmet Askania dem wagemutigen Trio Köhl, Fitzmaurice und von Hünefeld und ihrer höllischen Reise über den Atlantik eine weitere Kollektion. Der Name wurde gewählt, um an den Spitznamen der Junkers W33 zu erinnern.
Bei den Modellen handelt es sich – wie könnte es anders sein – ausschließlich um echte Fliegeruhren. Je nach persönlichem Geschmack weisen die Uhren der Kollektion unterschiedliche Komplikationsgrade auf. Am schlichtesten sind sicherlich die Dreizeigeruhren mitUhrwerk, wahlweise mit Datum oder Datum Wochentagsanzeige. Eine Stufe raffinierter sind die verschiedenen Chronographen, die auf einem modifizierten Valjoux 7750 basieren.

Wenn Sie eine Schwäche für Taucher-Chronographen haben, könnte die BRE-4005 Ihre erste Wahl aus der Kollektion sein. Die Uhr verfügt über das charakteristische Bremen-Zifferblatt (mehr dazu gleich) und darüber hinaus über eine geschwärzte, einseitig drehbare Taucherlünette. Das Heliumventil rundet das Gesamtbild der Uhr ab.
Was alle diese Uhren letztendlich gemeinsam haben, ist das Design ihres Zifferblatts. Es basiert auf der ursprünglichen Kompass die Sie zu Beginn des Artikels gesehen haben), die die drei Piloten der „Bremen“ an Bord hatten und die sie sicher nach Amerika führte. Wenn Sie also auf der Suche nach einer Fliegeruhr mit einer reichen Geschichte sind, werden Sie in der „Bremen“-Kollektion von Askania fündig.

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