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Artikel: Von Null zum Helden – Die Spätentwickler unter den Uhren

Neu – 26. März

Von Null zum Helden – Die Spätentwickler unter den Uhren

Nicht jede Neu auf dem Uhrenmarkt beschert dem Hersteller den erhofften Erfolg. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und getreu dem Motto „Was nicht kaputt ist, muss man nicht reparieren“ bergen Neu das Risiko, von der breiten Masse abgelehnt zu werden. Es gibt einen Grund, warum Rolex Uhrenexperimente lieber seiner kleinen Schwester Tudor überlässt, was sich ganz deutlich an gewagten Modellen wie der Tudor P01 zeigt.

Ein schlechter Start bedeutet jedoch langfristig nicht zwangsläufig das endgültige Aus für ein Modell. Schließlich können schlechte Verkaufszahlen auch dazu führen, dass diese Modelle später zu Raritäten werden. Sollte die Nachfrage plötzlich steigen, könnten wir es viele Jahre später mit äußerst wertvollen Sammlerstücken zu tun haben.

Hier sind einige Beispiele für Uhren, die von der Käuferschaft zunächst verschmäht wurden – mit der einen oder anderen Überraschung!


Rolex Daytona Newman“

 Rolex Paul Newman
Paul Newman und seine Rolex Daytona

Ja, heutzutage ist das schwer zu verstehen. Das Objekt der Begierde jedes Uhrensammlers war zunächst ein Ladenhüter. Generell war die Daytona Rolex Ende der 1960er Jahre nicht besonders beliebt, und die heute als „Paul Newman“ (Referenz 6239) bezeichnete Version mit Weiß und Schwarz war es ganz sicher nicht.

Rolex Daytona Newman
Der Heilige Gral der Uhrenwelt: Rolex Daytona Newman“

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass diese Modelle mittlerweile zu Preisen gehandelt werden, die denen von Eigentumswohnungen entsprechen, und dass ein Originalstück von „Paul Newman“ im Jahr 2017 für gerade einmal 15,3 Millionen Euro versteigert wurde. Wie schnell sich das Blatt doch wenden kann.

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Patek Philippe Nautilus

Patek Philippe Nautilus
Patek Philippe Nautilus © Patek Philippe

Auch eine der derzeit weltweit begehrtesten Uhren hatte mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Nachdem der legendäre Uhrendesigner Gérald Genta Audemars Piguet bereits eine Uhrenlegende (die Royal Oak) beschert hatte, entwarf er 1976 für Patek Philippe „eine der teuersten Stahluhren der Welt“, wie Patek Philippe in Anzeigen selbstbewusst verkündete. Getreu der Modellbezeichnung war die Uhr von den Bullaugen von Passagierschiffen inspiriert. Mit ihrem Neu war die Nautilus zunächst kein Verkaufsschlager.

Und heute? Wer sich mit Uhren noch nicht so gut auskennt, sollte sich trauen, ein wenig zu experimentieren, und den Patek-Händler ganz ungeniert nach einer Nautilus fragen. Viel Spaß dabei.

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Audemars Piguet Royal Oak

 Audemars Piguet Royal Oak
Audemars Piguet Royal Oak

Betrachtet man die Erfolgsgeschichte der Royal Oak von Audemars Piguet, so lassen sich deutliche Parallelen zur Entwicklung der Nautilus von Patek Philippe erkennen: ein gewagtes Design von Gérald Genta, ein Stahlgehäuse und anfänglich schwache Verkaufszahlen.

Als die Royal Oak 1972 in Basel vorgestellt wurde, zeigte sich das Fachpublikum keineswegs begeistert, und Audemars Piguet hatte Mühe, im ersten Jahr 1.000 verkaufte Exemplare zu erreichen. Der für damalige Verhältnisse fast utopische Preis von über 3.600 Franken für eine Stahluhr trug sein Übriges dazu bei. Doch bald wendete sich das Blatt, und die Royal Oak erwies sich als Rettung für Audemars Piguet, einen Uhrenhersteller, der von der Quarz erschüttert war.

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Rolex 6324:Daytona

Rolex 6324
Der Vorgänger der Daytona: Rolex 6324

Die Daytona, insbesondere ihr Vorgängermodell, die Reference 6324, hatte während ihrer Produktionszeit einen schweren Stand. Die 6325 kam 1955 auf den Markt und verkaufte sich bis zu ihrer Einstellung im Jahr 1961 nur schleppend, da die Kunden den bewährten Konkurrenzprodukten den Vorzug gaben. Rolex konnte von derDaytonajährlich nur etwa 500 Exemplare verkaufen.

Betrachtet man die aktuelle Nachfrage nach der Rolex Daytona, ist der derzeitige Erfolg derDaytonaRef. 6324 nicht verwunderlich. Die Preise für diese äußerst seltene Sammleruhr beginnen bei 20.000 €.

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