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Artikel: Wie man die Wasserbeständigkeit richtig interpretiert

Wie man die Wasserdichtigkeit richtig interpretiert

Wie man die Wasserdichtigkeit richtig interpretiert

20.000 MEILEN UNTER DEM MEER?

Die Bezeichnung „wasserfest“ lässt viele Uhrenbesitzer glauben, dass ihr Zeitmesser vollständig wasserdicht ist. Zwar ist eine vollständige Wasserdichtigkeit grundsätzlich möglich – doch sollte Sie diese kleine Angabe nicht zu der falschen Annahme verleiten, dass dies tatsächlich der Fall ist. Im schlimmsten Fall kann dies zum Defekt der Uhr führen. Unter hohem Wasserdruck oder bei längerem Kontakt mit Wasser kann selbst eine scheinbar wasserdichte Uhr Wasser eindringen lassen. Wie viel Wasser Ihre Uhr tatsächlich verträgt, wird im Folgenden erläutert.

Wie wird die Wasserfestigkeit bestimmt?

Die Wasserdichtigkeit einer Uhr wird anhand eines Prüfverfahrens ermittelt, das in der DIN-Norm 8310 festgelegt ist. Gemäß dieser Norm gilt eine Uhr als wasserdicht, wenn sie die Prüfung in einwandfreiem Zustand bestanden hat. Wichtig zu wissen: Bei diesem Prüfverfahren wird ein statischer Druck ausgeübt, der Rückschlüsse auf die Bar-Belastbarkeit einer Uhr zulässt. Wenn Sie mit Ihrer Uhr tatsächlich unter Wasser gehen, steigt der Druck Uhrwerk durch Uhrwerk auch durch einen Wasserstrahl (z. B. unter der Dusche). Die Uhr ist daher einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt als während des Tests, bei dem der Druck unter Laborbedingungen simuliert wurde.

Wie wasserdicht ist meine Uhr?

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung verschiedener Angaben und der dazugehörigen Messwerte, mit denen die Uhren anschließend gekennzeichnet werden können. Daneben ist aufgeführt, was dies im Alltag konkret bedeutet. Daher eignen sich für Wassersportarten nur Uhren mit einer Wasserdichtigkeit von 10 atm (100 Meter), und für das Tauchen werden sogar 20 atm empfohlen. Bitte beachten Sie jedoch, dass dies lediglich eine Richtlinie und keine allgemeingültige Information ist.