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Artikel: So pflegen Sie Lederarmbänder

So pflegen Sie Lederarmbänder

So pflegen Sie Lederarmbänder

EINE ANLEITUNG ZUR REINIGUNG UND PFLEGE

Kein Andere wird den alltäglichen Anforderungen, denen das Handgelenk ausgesetzt ist, so gut gerecht wie hochwertiges Leder. Dieses gegerbte Naturprodukt ist ein Klassiker unter den verschiedenen uhrenarmband für uhrenarmband und nach wie vor so beliebt wie eh und je. Es gibt jedoch einige Hinweise, die man beachten sollte, damit diese zweite Haut nicht porös oder hygienisch unsauber wird und letztendlich unbrauchbar wird. Lesen Sie weiter unten, um einige nützliche Tipps zur optimalen Pflege des Lederarmbands Ihrer Uhr zu erhalten.

Leder ist nicht einfach nur Leder

Zu Beginn lohnt es sich, etwas mehr Geld für ein hochwertiges Lederarmband auszugeben. Sowohl das Material als auch die Verarbeitung können qualitativ stark variieren, und in der Regel bekommt man wirklich genau das, wofür man bezahlt. Beispielsweise weisen Armbänder aus falsch gegerbtem Leder oft einen höheren Fettgehalt auf, wodurch sie mit der Zeit spröde werden können. Während billige Armbänder oft schon nach wenigen Monaten unbrauchbar sind, haben hochwertige Armbänder selbst nach vielen Jahren häufiger Nutzung noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht.

Hochwertige Produkte wie die unserer Marke ZOLA , die in Italien handgefertigte Lederarmbänder anbietet, entwickeln mit der Zeit die typische Patina, die von Uhrenliebhabern so sehr geschätzt wird. Die raue Optik und der nahezu perfekte Charme der Lederarmbänder sorgen dafür, dass jedes einzelne Stück ein echtes Unikat ist.

Die Marke Officine Panerai ist bekannt für ihre große Auswahl an Lederarmbändern. Hier abgebildet: Uhren aus Straußenleder.

Maßnahmen zur Verlängerung des Alltagslebens

Leder ist nicht gerade dafür bekannt, ein Naturprodukt zu sein, das sich besonders gut mit Feuchtigkeit verträgt. Dank des Rembordé-Verfahrens konnte das Problem des Eindringens von Feuchtigkeit in das Futterleder deutlich verringert werden. Grundsätzlich sollten Lederarmbänder jedoch ganz und gar keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Selbst in geringen Mengen kann ein Lederarmband seine Form und Farbe erheblich verändern, sobald es mit Wasser in Berührung kommt. Unser Tipp: Nehmen Sie die Uhr ab, bevor Sie sich die Hände waschen oder unter die Dusche gehen. Sicher ist sicher.

Aus hygienischen Gründen sollte eine Uhr mit Lederarmband vor jeder sportlichen Betätigung abgelegt werden. Am besten tragen Sie sie nicht ständig und legen sie nachts ab, damit das Leder gelegentlich atmen kann. Als Dankeschön verlängert sich die Lebensdauer Ihres Armbandes erheblich, wenn es ab und zu eine Pause bekommt.

Die richtige Pflege für Glattleder

Die meisten Lederriemen weisen eine glatte Narbung auf, die im Vergleich zum nahezu geschlossenen, pigmentierten Veloursleder deutlich leichter zu reinigen ist. Alle Arten von Glattleder, mit Ausnahme von offenporigem Anilinleder, sind geschlossen und können mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Was Seife betrifft, z. B. Sattelseife, sollte unbedingt geprüft werden, ob der Riemen mit einem alkalischen Produkt gereinigt werden darf. Im schlimmsten Fall können im Laufe der Zeit Schäden daran entstehen.

Die Oberfläche von pigmentiertem Glattleder ist wasserabweisend, während Tropfen ungehindert in Anilinleder eindringen können.

Die Oberfläche von pigmentiertem Glattleder ist wasserabweisend, während Tropfen ungehindert in Anilinleder eindringen können.

Unser Tipp: Verwenden Sie nach der Nassreinigung Lederfett, Lederspray oder Ledermilch, damit sich auf dem Riemen ein geschlossener Schutzfilm bildet. Dieser schützt ihn zusätzlich vor Schmutz, Feuchtigkeit und sogar vor Sonneneinstrahlung. Das Pflegeprodukt selbst sollte dünn auf das Leder aufgetragen und anschließend mit einem sauberen Tuch poliert werden. Alternativ kann es für zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit auch mit einem Imprägnierspray behandelt werden. Achtung: Riemen aus Lackleder sollten mit äußerster Sorgfalt behandelt werden. Sie sind besonders empfindlich und sollten nur vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Tuch gereinigt werden.

Die richtige Pflege für Wildleder

Wildledersorten wie Velours oder Nubuk müssen anders gepflegt werden als Glattleder. Da Wildleder offen und porös ist, sollte jeglicher direkter Kontakt mit fettenden Substanzen, z. B. Creme Lederfett, unbedingt vermieden werden, da diese leicht in das Leder eindringen können. Versuchen Sie zunächst, das Leder vorsichtig auszubürsten, bevor Sie versuchen, das Wildleder zu reinigen. Beachten Sie außerdem, dass Flecken oder Verfärbungen, die Wildleder beim Tragen am Handgelenk aufnehmen könnte, später fast unmöglich zu entfernen sind.

Nubukleder (links) hat eine viel feinere Narbung als Wildleder (rechts).

Nubukleder (links) hat eine viel feinere Narbung als Wildleder (rechts).

Die Pflegehinweise der Hersteller unterscheiden sich stark voneinander. Die Marke Hirsch empfiehlt beispielsweise, das Armband unter lauwarmem, fließendem Wasser zu reinigen und mit einem Baumwolltuch abzutrocknen.