
Die Geschichte hinter der Omega Speedmaster „Silber Award“ zum 50-jährigen Jubiläum
Die Snoopy-Speedmaster-Modelle sind bei Omega mittlerweile fast schon zur Tradition geworden und erfreuen sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Doch wie kam es überhaupt zu dieser Verbindung zwischen einer fiktiven Zeichentrickfigur und der Luxusuhrenmarke Omega?
Eine Kontrollinstanz für die Weltraummissionen der NASA
In den 1960er Jahren begann Charles M. Schulz, der Schöpfer der „Peanuts“, den beliebten Beagle auf dem Mond zu zeichnen. In dieser Blütezeit von Charlie Braun seinen Freunden wurden die Zeichnungen so zu einem fröhlichen Ausdruck der Begeisterung einer ganzen Nation für die Raumfahrt. Dies wiederum beeindruckte die US-Raumfahrtbehörde NASA, die Snoopy 1968 umgehend zum offiziellen Sicherheitsmaskottchen ernannte.

Im selben Jahr rief die NASA den Silber Award“ ins Leben, der bis heute an Personen oder Unternehmen verliehen wird, die maßgeblich zum Erfolg einer bemannten Weltraummission beigetragen haben.
Houston, wir haben ein Problem!
Die Geschichte nahm 1970 eine wirklich interessante Wendung, als die USA kurz davor standen, ihre dritte Mondlandung zu feiern. Leider verlief die Apollo-13-Mission alles andere als reibungslos und entwickelte sich zu einer der dramatischsten Beinahe-Katastrophen in der Geschichte der Raumfahrt: Mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt explodierte plötzlich ein Tank der Saturn-V-Rakete.
Spoiler-Alarm: Dank eines hervorragenden Krisenmanagements konnte die große Katastrophe abgewendet werden, was zum Teil auch Omegas Verdienst war.
Aufgrund der Explosion mussten die Astronauten in das Mondmodul der Rakete ausweichen, wo der Sauerstoff knapp war, sodass sie gezwungen waren, alle elektronischen Geräte auszuschalten. Ein weiteres Problem bestand darin, dass die Kapsel vom Kurs abkam und nur durch einen perfekt getimten Schub wieder auf Kurs gebracht werden konnte. Daher musste die Besatzung genau 14 Sekunden lang Treibstoff verbrennen, um im richtigen Winkel in die Erdatmosphäre einzutreten – andernfalls wäre die Mondlandefähre beim Eintritt verglüht oder zurück ins All geschleudert worden. Da elektronische Zeitmesser nicht mehr zur Verfügung standen, blieben den Astronauten nur noch die mechanischen Chronographen der Omega Speedmaster, mit denen sie ihren lebensrettenden letzten Schub tatsächlich präzise zeitlich abstimmen konnten.
Infolgedessen wurde Omega am 5. Oktober desselben Jahres von der NASA mit dem Silber Award ausgezeichnet.
50-jähriges Jubiläum: Silber -Preis

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums dieser Auszeichnung hat sich Omega etwas ganz Besonderes einfallen lassen und eine wahrhaft einzigartige Neu Speedmaster“ kreiert. Ohne allzu sehr auf die technischen Details des Kalibers oder die Abmessungen des Gehäuses einzugehen, kann man Gerecht , dass der eigentliche Star dieser Uhr zweifellos der Gehäuseboden ist. Ehre, wem Ehre gebührt.
Hier hat Omega ein sogenanntes NAIAD LOCK-System eingebaut. Es bietet nicht nur eine atemberaubend schöne Darstellung von Mond und Erde, sondern ist auch eine Augenweide: Da es mit der kleinen Sekunde bei 9 Uhr verbunden ist, dreht sich die Erdscheibe ununterbrochen und vollführt so alle 60 Sekunden eine vollständige Umdrehung.

Doch das eigentliche Highlight kommt erst noch: Wenn man die chronograph aktiviert, erscheint Snoopy wie durch Zauberei in seinem Kommando- und Servicemodul, während er über die dunkle Seite des Mondes fliegt – angetrieben vom chronograph auf der Vorderseite des Zifferblatts. (Im Video ist dies ab Minute 2:37 zu sehen.) Dies ist nicht nur ein raffinierter Gag, sondern auch eine Funktion, die den drei Astronauten von 1970 Tribut zollt.
Die Omega SpeedmasterSilber Award“ zum 50-jährigen Jubiläum auf einen Blick:
- Referenz: 310.32.42.50.02.001
- Gehäusedurchmesser: 42 mm
- Aufzug: Handaufzug
- Kaliber: Co-Axial Master Chronometer
- Gangreserve: 50 Stunden
- Armband: Beschichtetes Nylongewebe
- Stegbreite: 20 mm
- Glas: Saphir
- Lünette: Blaue Keramik
- Wasserdichtigkeit: 50 m
- Merkmale: NAIAD LOCK-Gehäuseboden, tachymeter aus Emaille
- UVP: 9.160,00 €

Gute Nachrichten: Im Gegensatz zu ihren Vorgängermodellen aus den Jahren 2003 und 2015 handelt es sich bei dieser Uhr nicht um eine Limitierte Auflage. Angesichts der großen Snoopy-Fangemeinde und des spektakulären Motivs auf der Rückseite des Gehäuses dürfte die Uhr jedoch sehr begehrt sein, sobald sie Ende Oktober 2020 in den Omega-Boutiquen erhältlich ist.

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