
Ein ungelöstes Rätsel: Die Geschichte von Buzz Aldrins Omega Speedmaster
Die Speedmaster Professional wurde aufgrund ihrer historischen Bedeutung zur „Moonwatch“. Die von dem Astronauten Buzz Aldrin getragene ST 105.012 ist nicht nur die erste Uhr, die die Mondoberfläche betreten hat, sondern auch eine der bedeutendsten Armbanduhren des 20. Jahrhunderts. Die Umstände ihres mysteriösen Verschwindens haben die Legende um diese offizielle Uhr der Apollo-11-Mission weiter angefacht. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem legendären Artefakt geworden: einem, das Zeuge einer der größten Errungenschaften in der Geschichte der Menschheit war.
Auf dem Weg zum Smithsonian verschwunden
Nur wenige Augenblicke nach Neil Armstrong betrat Buzz Aldrin als zweiter Mensch den Mond. Letztendlich war es Aldrin, der die Omega Speedmaster zur „Moonwatch“ machte. Der Zeitmesser, der 1969 Geschichte schrieb, verschwand nur wenige Jahre später spurlos. Die Umstände seines Verschwindens sind bestenfalls lückenhaft, und bis heute bleiben viele Fragen offen.
Anfang der 1970er Jahre veranlasste Buzz Aldrin die Übergabe seiner „Speedy“ an das Smithsonian Air and Space Museum in Washington D.C., wo die Uhr dauerhaft ausgestellt werden sollte. Ein Team von Transportunternehmen wurde im Auftrag der NASA beauftragt, die Uhr zum Museum zu bringen. Doch wie im Prolog eines Thrillers wurde die Uhr auf dem Transportweg auf mysteriöse Weise gestohlen.
Im Gegensatz zu Neil Armstrongs Speedmaster Professional, die während der Apollo-11-Mission als Zeitmesser an Bord der Mondlandefähre gedient hatte, erreichte Aldrins Moonwatch das Smithsonian nie. Die NASA war über den Verlust besonders verärgert und organisierte umgehend die Rückgabe aller Speedmaster-Uhren, die während der ersten Mondlandungsmission verwendet worden waren. Später erwähnte Aldrin, dass er Mitleid mit seinen ehemaligen Kollegen hatte. Neil Armstrong und andere hatten ihre Speedmaster Professional besonders liebgewonnen und schätzten sie als einzigartiges Andenken an ihre legendäre Leistung. Die NASA verlangte jedoch, dass sie diese abgaben.
Die geheimnisvolle Zahl 43
Im Laufe der Jahre kursierten Neu über die symbolträchtigste Uhr der amerikanischen Geschichte. Im Jahr 2003 glaubte der Besitzer einer Speedmaster, die lange verschollene Moonwatch entdeckt zu haben, nachdem er auf der Innenseite des Gehäusebodens eine kleine Gravur mit der Nummer 43 gefunden hatte. Angeblich war Aldrin eine Speedmaster Professional mit genau dieser Identifikationsnummer ausgehändigt worden. Der Besitzer, Morley, hatte die Uhr Anfang der 1990er Jahre erworben. Er hatte sie ursprünglich in einer Zeitungsanzeige eines Studenten gefunden, dessen Vater die Uhr angeblich an einem Strand in Santa Barbara, Kalifornien, entdeckt hatte. Der Preis: 175,- USD.
Morley wandte sich direkt an das Smithsonian Air and Space Museum und die NASA, und beide nahmen die Angelegenheit sehr ernst. Morley leitete zudem einen Rechtsstreit um das Eigentumsrecht ein, woraufhin die NASA ein Gutachten in Auftrag gab, um die Echtheit zu überprüfen. Ein Jahr später wurde festgestellt, dass Morleys Speedmaster nicht die originale Moonwatch war. Auch Buzz Aldrin und die Vereinigten Staaten bestätigten öffentlich, dass sie nicht authentisch war. Die Herkunft der Gravur auf dem Gehäuseboden wurde nie geklärt, und es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich lediglich um eine gewöhnliche Wartungsmarkierung handelte.
Die Eigentumsverhältnisse wären unklar

Heute würde die Moonwatch auf dem freien Markt leicht eine Million einbringen, doch wie bei jedem Gegenstand von historischer Bedeutung wäre es schwierig, ihr einen genauen Preis zuzuweisen. Selbst nach all der Zeit, die vergangen ist, ist es immer noch möglich, dass die Uhr plötzlich auftaucht, so wie die lange verschollene Breguet Marie Antoinette, die unerwartet wieder auftauchte. Allerdings liegt der unschätzbare Wert der Moonwatch nicht auf den ersten Blick auf der Hand, verglichen mit der opulenten goldenen Taschenuhr und ihren unzähligen Komplikationen. Vielleicht ist sich ihr derzeitiger Besitzer ihrer Bedeutung gar nicht bewusst und hält sie für ein ganz normales Speedy-Modell. Es ist auch nicht ganz klar, ob die Buzz-Aldrin-Speedmaster überhaupt noch existiert.
Falls sie plötzlich auftauchen sollte, müsste die Frage nach dem Eigentumsrecht noch geklärt werden. Buzz Aldrin, die NASA und das Smithsonian Museum kämen alle in Frage. Im Jahr 2003 betrachteten sich alle drei als rechtmäßige Eigentümer der Uhr, obwohl die Echtheit von Morleys Speedmaster nicht gründlich belegt worden war.
Wenn die Moonwatch noch existiert, dann muss sie irgendwo da draußen sein. Vielleicht im Besitz eines glücklichen, aber ahnungslosen Besitzers oder einfach sicher in einer Schublade oder einem Safe verstaut. Wie dem auch sei, das letzte Kapitel in der Geschichte der originalen Speedy muss noch geschrieben werden. Bei MONTREDO bieten wir Ihnen hier die neueste Version dieses legendären Zeitmessers an .
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