
Die wichtigsten Fakten zu Grand Seiko, präsentiert von MONTREDO
Grand Seiko-Uhren aus Japan gehören zu den besten, die man für sein Geld bekommen kann. Hinter der Marke verbergen sich viele spannende Fakten, und hier verraten wir Ihnen fünf der interessantesten davon:
5) Die erste Grand Seiko kam 1960 auf den Markt
Suwa Seikosha, damals noch unter dem Dach der Seiko-Muttergesellschaft, war 1960 für die erste Grand-Seiko-Uhr verantwortlich. Die Uhr war mit dem Kaliber 3180 ausgestattet, das eine Ganggenauigkeit von +12 bis -3 Sekunden pro Tag aufwies – eine Leistung, die bereits damals als recht solide galt. Die ersten Schweizer Uhrenhersteller wie Blancpain oder Vacheron Constantin konnten 1960 bereits auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurückblicken, doch die tatkräftigen Japaner wussten bereits, wohin die Reise sie führen würde: Sie waren entschlossen, die besten Uhren der Welt herzustellen.

4) Der Wettbewerb innerhalb der eigenen Reihen belebt das Geschäft: Neben Grand Seiko gab es auch King Seiko
Die Bedeutung von Suwa Seikosha, dem Unternehmen,
das hinter der ersten Grand Seiko aus dem Jahr 1960 stand, setzt sich auch im zweiten Akt fort. Um
die Vorherrschaft zu festigen, stieg ein weiteres Unternehmen in den Wettstreit um die beste Uhr ein.
Nur ein Jahr nach der Markteinführung der Grand Seiko reagierte King Seiko, ein Uhrenhersteller,
der bereits 1961 auf der japanischen Bühne erschienen war, umgehend.
Die von Daini Seikosha hergestellten King-Seiko-Uhren sollten in jeder Hinsicht besser sein
als die ihrer Schwestermarke. Im Zuge dieser internen
Rivalität beteiligten sich beide Unternehmen an der Forschung und Herstellung von Hi-Beat-
Uhren, wobei höchste Genauigkeit und Präzision ihre treibende Kraft waren.
Letztendlich gelang es King Seiko jedoch nicht, sich gegen den großen Bruder Grand
Seiko zu behaupten, und das Unternehmen wurde übernommen. Ihre Uhren sind jedoch bei Sammlern nach wie vor
sehr gefragt.

3) Das Federantriebssystem als eine der größten uhrmacherischen Erfindungen unserer Zeit
Andere Spring Drive landete Grand Seiko einen großen Erfolg. Das innovative Uhrwerk das Ergebnis von 28 Jahren Forschung und Entwicklung. Seit 1977 wurden weit über 600 Prototypen entworfen, verworfen, weiterentwickelt und perfektioniert. Das Ergebnis ist ein Uhrwerk zu 85 % mechanisch ist. Es wird wie andere mechanische Uhren von einer herkömmlichen Hauptfeder angetrieben, aber in einem zweiten entscheidenden Schritt mithilfe eines schwingenden Quarz präzise reguliert. Das Ergebnis ist herausragende Präzision und ein wunderschön gleichmäßiger Lauf des Sekundenzeigers. Sugoi!

2) Die Micro Artist Studios inmitten der schönsten Postkartenlandschaft in Shiojiri, Japan
Es gibt Grand Seiko – und dann gibt es Grand Seiko. Während ein Großteil der Grand-Seiko-Uhren entweder im Shizukuishi-Studio in der Präfektur Iwate oder im Shinshu-Studio in der Präfektur Nagano entwickelt und hergestellt wird, gibt es seit dem Jahr 2000 ein weiteres Studio, das sich den wirklich großen Kalibern (im wahrsten Sinne des Wortes) widmet: die Micro Artist Studios. Maestro Philippe Dufour selbst war bei der Gründung mit von der Partie und lieferte wertvolle Tipps für das perfekte Finish. Während ursprünglich eine Enzianpflanze aus der Schweiz für die Abschrägung mitgebracht wurde, wird heute in Hokkaido ein wirksamer Ersatz angebaut. Heutzutage stammen die Crème de la Crème der Grand Seikos, wie die legendären Eichi-Uhren oder Spring Drive-Minutenrepetitionen, aus den Micro Artist Studios.

1) Drehmomentrückführungssystem für ungenutzte Energie
Torque was?
Eine Gangreserve von über 70 Stunden ist bei Grand Seiko keine Seltenheit. Kommt jedoch das sogenannte „Torque Return System“ hinzu, ist eine Gangreserve von 84 Stunden möglich. Genau wie beim Chiptuning bei Autos kann man nun auf Leistungsreserven zugreifen, die zuvor ungenutzt blieben. Das Geheimnis dahinter ist eine ausgefeilte Technologie, die auch in den Micro Artist Studios zum Einsatz kommt.
Wenn die Hauptfeder einer Uhr vollständig aufgezogen ist und ihre Energie langsam, aber kontrolliert an das Räderwerk abgibt, entsteht immer ein Drehmomentüberschuss. Mit Andere : Die sich langsam entladende Kraft der Feder wird nicht optimal genutzt: Fast 30 % der eingesetzten Energie haben keinen positiven Einfluss auf die Ganggenauigkeit der Uhr. Das Torque Return System fungiert als Drehmoment-Energierückgewinnungssystem und leitet diese (bisher ungenutzte) Energie dazu, die Hauptfeder erneut aufzuziehen. Genial!



