Omega Speedmaster

No products matched criteria.

Omega Speedmaster – Der Chronograph, der auf dem Mond war

Die Speedmaster nimmt als Chronographen-Modellreihe im Programm von Omega wie eh und je eine zentrale Rolle ein. Das Herzstück der Kollektion ist dabei ganz klar die Omega Speedmaster Professional, die als erste Uhr auf dem Mond Ikonenstatus erlangte und bis heute – nicht zuletzt aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der NASA – als die meistgetestete Uhr der Welt gilt. Ihre bis ins Jahr 1957 zurückreichende Geschichte macht sie außerdem zu einem der ältesten Chronographen-Modelle, die bis heute ohne Unterbrechung produziert werden.

Etwa wurden die Chronographen-Klassiker Daytona (1963), Carrera (1964) und Monaco (1969) allesamt erst später lanciert. Viel Aufmerksamkeit wurde Omega im Jahr 2014 mit der Einführung der Dark Side of the Moon und ihren beiden in Grau und Weiß gehaltenen Ablegern zuteil. Mit seinem Chronometer-zertifizierten Werk mit Master Co-Axial-Hemmung und seinem üppigen 46-Millimeter-Gehäuse aus Keramik wurde die Kollektion um ein echtes Flaggschiff ergänzt und das Mondthema nochmals in das Zentrum der Speedmaster-Kollektion gerückt.

Gleichzeitig tut man der Speedmaster nicht recht, wenn man die Kollektion nur auf das Label der First Watch Worn on the Moon reduziert. So setzte man etwa im Jahr 2014 der legendären Mark-Modellreihe ein Denkmal und läutete damit eine zweite Mark-Ära bei Omega ein. Auch heute ist die Speedmaster Professional eines der berühmtesten Uhrenmodelle überhaupt. Aufgrund des trotz Preisanstiegs immer noch moderaten Preisniveaus ist sie die perfekte Uhr für alle, die mit begrenzten Budget eine absolute Ikone der Uhrenwelt besitzen möchten. Auch ist die Speedy Professional damit die klassische Erstlingsuhr für alle, die gerade in der Welt der mechanischen Zeitmessung angekommen sind (Sie findet deshalb auch in unserer Auflistung für die Top 7 Montredo-Modelle für Neueinsteiger Erwähnung).

Speedmaster in Zahlen

11 wie Apollo 11

Natürlich muss diese kleine Auflistung mit jenem Ereignis eröffnet werden, das die Speedmaster zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Mit der Zeitmessung während der Mondmission Apollo 11 war die Uhr nicht nur noch bloße Randnotiz, sondern wurde als Zeitzeuge historischer Ereignisse fortan sprichwörtlich auf ein Podest gehoben.

3 wie 3 Hilfszifferblätter

Auch die erste Version der Speedmaster Professional hatte bereits einen dritten Totalisator, mit dem die gestoppten Stunden gemessen werden konnten. Während heute die meisten Chronographen drei Hilfszifferblätter haben, war dies zu jener Zeit nur den hochwertigeren und komplizierteren Uhrenmodellen vorbehalten.

14 wie 14 Sekunden

Dass Apollo 13 fast zu einer NASA-Katastrophe geführt hätte, weiß man nicht erst seit der bildgewaltigen filmischen Umsetzung mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Dass dabei jedoch einer Omega Speedmaster eine entscheidende Rolle zukam, ist nicht hinlänglich bekannt. Um die Route beim Rückflug so zu beeinflussen, dass der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gelingt, musste beim Rückflug zum richtigen Zeitpunkt für 14 Sekunden die Rakete gezündet werden. Da sämtliche Bordcomputer ausfielen, war bei diesem Manöver eine Speedmaster für das richtige Timing verantwortlich. Anschließend erhielt Omega für seine Verdienste von der NASA den Snoopy Award. Dies veranlasste Omega dazu, zum 45 jährigen Jahrestag der Fast-Tragödie ein Snoopy-Sondermodell herauszubringen. Folgerichtig ist auf dem Zifferblatt dieser Snoopy-Version der Speedmaster der berühmte von Charles M. Schultz gezeichnete Peanuts-Beagle abgebildet.

42 wie 42 Millimeter

So wie heute hatte die Speedmaster Professional bereits bei der Mondmission im Jahr 1969 einen Gehäusedurchmesser von damals beachtlichen 42 Millimetern. Dies war nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass die Uhr möglichst robust und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen sein sollte. Ein Gehäusedurchmesser von 42 mm ohne Krone entspricht heute der Größe einer durchschnittlichen sportlichen Herrenuhr und repräsentiert damit den Geschmack der heutigen Zeit, ohne dass das Design in der Zwischenzeit an Originalität einbüßen musste. Auch ist die bereits in frühen Produktionsjahren großzügige Gehäuseabmessung sicherlich einer der Gründe, warum historische Speedmaster Modelle heute noch gerne getragen werden und nicht bloß ein Dasein in Wohnzimmervitrinen oder Safes fristen.

1 wie die Nummer 1

Es hat bei Uhrenherstellern fast schon Tradition, dass man sich hinsichtlich der offiziellen Verkaufszahlen gerne bedeckt hält. Dennoch ist es ein offenes Geheimnis, dass die klassische Speedmaster Professional mit der Referenz 311.30.42.30.01.005 das beliebteste und meistverkaufte Modell der gesamten Omega Kollektion darstellt. Auch markenübergreifend handelt es sich beim Nachfolger der Referenz 3750.50.00 um eines der bekanntesten Modelle in der Welt der Luxusuhren. Ergänzt wurde die klassische Variante der Speedmaster Professional im Laufe der Jahre durch zahlreiche Modelle, von denen heute etwa die Mark II und die Dark Side of the Moon Teil der Kollektion sind. Abgerundet wird die Moonwatch-Serie mit einem Co-Axial-Modell, welches mit einem Gehäusedurchmesser von knapp über 44 Millimetern ziemlich genau zwischen der Professional und der Dark Side of the Moon liegt und neben Edelstahl auch in Gold (Orangegold) verfügbar ist.

Die Speedmaster – Eine Chronologie

1957: Die erste Omega Speedmaster mit der Referenz CK2915 wird vorgestellt. Die Ur-Speedy beherbergt das Kaliber 321 und wird bis 1959 produziert.

1959: Der Nachfolger CK2918 wird lanciert. Ab nun trägt die Speedmaster die schwarze Lünette, welche die Speedmaster auch heute noch ziert.

1965: Im Jahr 1965 erhält die Speedmaster die Zusatzbezeichnung „Professional“, mit der man den ersten Spaziergang im Weltall durch Edward H. White würdigte.

1968: Die Referenz St 145.022 wird präsentiert und sollte ein Jahr später als First Watch Worn on the Moon Geschichte schreiben.

1969: Am 21. Juli wird die Omega Speedmaster Professional im Rahmen von Apollo 11 zur ersten Uhr auf dem Mond.

1969: Die Speedmaster Mark-Serie wird eingeführt. Bis dahin bestand die Speedmaster Serie nur aus der Speedmaster Professional.

1985: Die Speedmaster Professional ist nun auch mit Mondphasen- und Datumsanzeige erhältlich.

2012: Die neue Omega Speedmaster Racing wird vorgestellt.

2014: Die legendäre Omega Mark-Serie wird in Form der Mark II wiederbelebt, die wie Ihre Vorgänger Mark III, Mark IV und Mark V durch ihre besondere Gehäuseform auffällt.

2014: Die Omega Speedmaster Dark Side of the Moon wird eingeführt.

Die Modellwelt der Speedmaster – Aktuelle Kollektion

Anfangs bildete die Speedmaster (und einige Zeit später mit der Bezeichnung Speedmaster Professional) noch keine eigene Modellreihe, sondern wandelte im Programm von Omega über Jahre auf Solopfaden. Die Speedmaster 57’ ist mit ihrer Edelstahllünette als Hommage an die allererste Speedmaster aus dem Jahr 1957 zu verstehen. Innerhalb des Moonwatch Angebots spannt sich der Bogen neben der Standardvariante mit 42 mm von einem Mondphasenmodell, über eine Co-Axial Version mit 44 mm bis hin zu regelmäßig neu aufgelegten Limited Editions. An der Spitze der Speedmaster-Kollektion steht seit 2014 die Omega Speedmaster Dark Side of the Moon, die in der Zwischenzeit mit der Grey Side of the Moon und der White Side of the Moon zwei Schwestermodelle erhalten hat.

Menü