
„Alles ist Neu, … aber es ist ganz und gar Moser.“ Von MONTREDO

„Alles ist Neu, alles ist anders, aber es ist ganz und gar Moser.“ (Edouard Meylan, CEO von H. Moser & Cie)
Es gibt wohl keine bessere Beschreibung für den montredo.com/en-gb/hmoser-cie-streamliner-chronograph%20data-glossary-id=">/">Neu Streamliner%20data-glossary-id="> als diese prägnante Formulierung des CEO von H. Moser & Cie. Ganz im Sinne der Tradition der familiengeführten Manufaktur ist dieser sportliche Chronograph alles andere als gewöhnlich. Und genau darum geht es beim Streamliner.
Auch von hinten ein
Blickfang

Die erste Version der Neu Streamliner-Serie gehört zu jenen seltenen Uhren, bei denen man ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, sie mit dem Sichtboden nach außen zu tragen, um stets den Blick auf das wunderschöne Uhrwerk genießen zu können. Komplexe Chronographenwerke laden geradezu dazu ein, sich in der feinen Ästhetik ihrer filigranen Uhrwerkkunst zu verlieren. Und das Uhrwerk der Streamliner (HMC 902) mit seinen 434 Bauteilen offenbart seine ganze Pracht und Schönheit mithilfe eines verdeckten Rotors. Wir können uns damit abfinden, dass es sich hierbei nicht um ein hauseigenes Uhrwerk handelt; angesichts des Zeit- und Kostenaufwands, der für die Entwicklung eines eigenen Chronograph erforderlich gewesen wäre (vom CEO selbst auf fünf bis sieben Jahre und 5 Millionen Euro geschätzt), ist es verständlich, dass H. Moser & Cie auf die Zusammenarbeit mit Agenhor gesetzt hat. Das Ergebnis lässt die Herzen von Uhrenliebhabern definitiv höher schlagen.
Der Star der Show: Das Edelstahlarmband

Nun zu den äußeren Merkmalen: Die Kissenform des Gehäuses ist etwas gewöhnungsbedürftig. Auch wenn sie eine gewisse Dynamik ausstrahlt, wirkt sie gleichzeitig eher gequetscht oder eiförmig. Zumindest ist H. Moser & Cie kein Haus, dem man vorwerfen könnte, mit der Masse mitzuschwimmen.
Das Highlight der Streamliner ist fest in das Gehäuse integriert: das Edelstahlarmband. H. Moser & Cie weist darauf hin, dass dieses Bauteil in der Uhrenindustrie oft vernachlässigt und erst am Ende der Entwicklungsphase einer Uhr berücksichtigt wird. Bei der Streamliner hat Moser bewusst einen anderen Ansatz gewählt, der sich eindeutig ausgezahlt hat. Die harmonische Integration des Armbands, das dynamische Design und nicht zuletzt das Zusammenspiel von Satin Oberflächen und polierten, geschwungenen Kanten zeigen, was möglich ist, wenn man dem Stahlarmband die Aufmerksamkeit schenkt, die es verdient. Gut gemacht!

Das charakteristische Fumé-Zifferblatt der Streamliner mit seinen koaxial angebrachten Chronographenzeigern sorgt für eine bessere Ablesbarkeit und hebt sich auf angenehme Weise von den üblichen Chronographzifferblättern mit Zählern ab. Besonders hervorzuheben sind die fünf zusätzlichen Indizes zwischen den Sekundenindizes. Entsprechend der Frequenz von sechs Ticks pro Sekunde lässt sich der Rot Chronographenzeiger auf die 1/6-Sekunde genau anhalten, und dank der exakten Ausrichtung des Zeigers sind weitaus präzisere Zeitmessungen möglich als mit herkömmlichen Zählern. Hier wurde offensichtlich viel Überlegung investiert. Auch wenn Sportmodelle aus Stahl mit integrierten Armbändern derzeit im Trend liegen, ist es H. Moser & Cie erneut gelungen, sich von der Masse abzuheben und den eigenen Stil zu behaupten. Dieser erste Teil der Neu Streamliner-Kollektion weckt wirklich große Erwartungen für die Zukunft.



