
Die 5 besten Uhren für die letzten Winterwochen
In unseren Breitengraden hat das, was man von Dezember bis Februar erlebt, zugegebenermaßen wenig mit unserer herkömmlichen Vorstellung vom Winter zu tun. Die wenigen Schneeflocken, die sich auf unseren Straßen und Vorgärten verirren, schmelzen schnell dahin, und die angebliche Weiß Weihnacht“ scheint kaum mehr als ein Mythos zu sein.
Um dennoch ein wenig Winterstimmung aufkommen zu lassen, können Sie in diesen letzten Wochen zumindest am Handgelenk einen Hauch von Winter spüren. Hier sind die passenden Uhren dafür:
5. Explorer II mit „Polar“-Zifferblatt

Mit der Explorer II von Rolex lässt sich das Gefühl von Abenteuer in Eis und Schnee wecken – besonders in der Version mit Weiß Zifferblatt (Referenz 216570). Der Nachfolger der berühmten Explorer, der für Expeditionen in rauen Umgebungen konzipiert wurde, fliegt bei vielen Rolex-Fans noch etwas unter dem Radar. Das könnte sich jedoch bald ändern. Aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von Submariner- und Sea-Dweller-Modellen scheinen Kunden bereits auf die Explorer II umzusteigen. Wer sich diesen robusten Begleiter für eine letzte Winterexpedition sichern möchte, sollte also schnell handeln – die ersten Wartelisten sollen bereits gesichtet worden sein. Sofern bei einem autorisierten Händler verfügbar, sollte die Uhr 7.750 € kosten. Weitere Informationen zur Rolex Explorer II finden Sie hier.
4. Sinn 206 Arktis II

Um jeden Winter zu überstehen, muss eine Uhr extrem niedrigen Temperaturen standhalten können. Die 206 ARKTIS II ist eine Neuauflage der 203, die erstmals 1999 auf den Markt kam und mit der Temperaturbeständigkeitstechnologie von Sinn ausgestattet ist. Die 206 erfüllt daher ihre Aufgabe zuverlässig selbst bei extremen Temperaturen zwischen -45° und +80° Celsius. Das Highlight ist das blaue Zifferblatt mit Sonnenschliff, das dem Namen ARKTIS voll und ganz gerecht wird. Diese Uhr dürfte selbst bei den milderen Temperaturen im Februar für ausreichend Winterstimmung sorgen. Die Preise für die Sinn 206 ARKTIS II beginnen bei 3.490 €.
3. Bremont Terra Nova

Viele Uhren müssen ihre Extremtauglichkeit in der Praxis nicht wirklich unter Beweis stellen. Die Wasserdichtigkeit einer Taucheruhr wird beispielsweise selten von ihrem Träger auf die Probe gestellt. Ganz anders sieht es jedoch bei der Bremont Terra Nova aus. Anfang 2014 begaben sich der britische Polarforscher Ben Saunders und sein Teamkollege Tarka L’Herpiniere mit ihren Terra Novas auf eine Weltrekord-Expedition in die Antarktis. Über vier Monate hinweg durchquerten sie 1.795 Meilen unwirtlicher Landschaft und stellten dabei den Weltrekord für die längste Polarexpedition zu Fuß auf. Bei Temperaturen von bis zu -46 °C trugen sie einen Bremont Terra Nova Chronometer mit GMT-Funktion außen an ihren Polarkleidung, und dank ihres speziell geölten mechanischen Uhrwerks war die Bremont diesen extremen Bedingungen mehr als gewachsen.
2. Tudor North Flag

Tudor präsentierte die North Flag auf der Baselworld 2015 (Referenz: M91210N-0001). Sie geht auf die britische Nordgrönland-Expedition von 1952 bis 1954 zurück, deren Lager als „North Ice“ bekannt war. Die Forscher waren mit Tudor Oyster Prince-Uhren ausgestattet, um die Leistungsfähigkeit der Uhren in einer derart rauen Umgebung zu dokumentieren. Die North Flag soll den Geist dieser Uhren verkörpern. Die sportliche Uhr aus Edelstahl und Keramik ist mit dem hauseigenen Uhrwerk MT5621 ausgestattet. Gelbe Indizes und Sekundenzeiger sowie reichlich Leuchtmaterial sorgen für eine sehr Gut Ablesbarkeit auch an grauen Wintertagen. Die Uhr kostet 3.470 € am Lederarmband und 3.570 € am Edelstahlarmband.
1. Grand Seiko Snowflake

Die Aufnahme der Grand Seiko SBGA211 in diese Liste bedarf keiner Begründung. Nicht umsonst wird die SBGA211 in der Uhrenwelt meist mit ihrem vielsagenden Spitznamen bezeichnet: Snowflake. Dieser Spitzname ist von der besonderen Beschaffenheit des Zifferblatts inspiriert, das in mehreren Schichten veredelt wurde, um den Effekt von frisch gefallenem, leicht verwehtem Schnee zu erzielen. In Kombination mit dem (dank Spring Drive) sanft gleitenden, gebläuten Sekundenzeiger vermittelt dies den beruhigenden Eindruck, dass die Zeit gemächlich vergeht – genau der richtige Zeitmesser für kalte Winterabende vor dem Kamin. Erhältlich für 6.000 € ist dies der Inbegriff der Winteruhr.

