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Artikel: Die TOP 5 der verrücktesten Uhren von H. Moser & Cie

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Die TOP 5 der verrücktesten Uhren von H. Moser & Cie

Der 1828 gegründete Schaffhauser Uhrenhersteller H. Moser & Cie, der heute unter der Leitung von CEO Edouard Meylan und der Familie Meylan steht, hat sich im Laufe der Jahre den Ruf eines „Enfant terrible“ der Schweizer Uhrenindustrie erworben. Dies liegt vor allem an den gewagten Designs des Unternehmens, die der Branche einen Spiegel vorhalten, bewusst provozieren oder einfach nur völlig bizarr sind. Wir werfen einen Blick auf die TOP 5 der verrücktesten Uhren von H. Moser & Cie:

5) Swiss Alp Watch


Die Uhren der Swiss Alp Watch-Kollektion erinnern an die Smartwatch-Designs eines Technologieunternehmens aus Cupertino, allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: Sie sind zu 100 % mechanisch. Mit dem vollständig in der Schweiz gefertigten Uhrwerk Kaliber HMC 324, das über eine bemerkenswerte Gangreserve von 100 Stunden verfügt, tragen Sie eine Uhr am Handgelenk, die für den Alltag geeignet ist, aber echte „Wolf im Schafspelz“-Qualitäten besitzt.

4) Endeavour Tourbillon Concept Vantablack

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Das futuristische Vantablack®, das in einigen Uhren von Moser zum Einsatz kommt, gilt als das „schwärzeste Schwarz der Welt“. Trifft ein Photon auf das Material, absorbiert es 99,965 % des Lichts. Da fast kein Licht zurückreflektiert wird, entsteht beim Betrachter der Eindruck eines Schwarz Lochs. Diese innovative Technologie findet zusammen mit einem fliegenden Tourbillon ihren Platz in der wunderschönen Ref. 1804-0212. Preis: 75.000,00 CHF.

3) Naturuhr


Eine Uhr, die mit Blumen verziert ist? Bei H. Moser & Cie auf jeden Fall.

Die „Nature Watch“ von Moser ist, wie der Name schon sagt, ein Aufruf zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit und ein Statement gegen exzessives Konsumverhalten. Die 42-mm-Uhr, die nicht zum Verkauf steht, ist ein Unikat, besetzt mit lebenden Pflanzen aus der Schweiz. Aus „Make Swiss Made Great Again“ wird „Make Swiss Made Grün Again“.

2) Swiss Icons Watch

Wie viele Designmerkmale können Sie entdecken? ©aBlogtoWatch


Was auf den ersten Blick als Parodie auf die Schweizer Uhrenindustrie verstanden wurde, hatte tatsächlich eine ganz andere Absicht. Aber fangen wir von vorne an: Die Swiss Icons Watch von H. Moser & Cie vereint unverkennbar einige der bekanntesten Designmerkmale führender Schweizer Uhrenmarken, wie die ikonische „Pepsi-Lünette“, den Cartier-Cabochon auf der Krone und die gebläuten Breguet-Zeiger.

Zur Freude (oder zum Ärger?) vieler Uhrenfans wurde die polarisierende Uhr als Neu Provokation angesehen, doch genau das war keineswegs beabsichtigt. Nur einen Tag nach der Ankündigung der Neu Uhr ruderte Meylan zurück und erklärte, dass sie lediglich eine Hommage an „die großen Begründer dieserschönen Industrie“ sein solle und gleichzeitig eine Warnung „vor bestimmten Praktiken anderer“. Ob beabsichtigt oder nicht – das Ergebnis ist auf jeden Fall amüsant.

1) Swiss Mad Watch


Die aktuellen gesetzlichen Anforderungen für die Vergabe des einst so renommierten „Swiss Made“-Labels sind zu lax, wenn nur 60 % der Komponenten aus der Schweiz stammen müssen. Das dachte zumindest das Moser-Team, als es Anfang 2017 die „Swiss Mad Watch“ auf den Markt brachte. Das Besondere an dieser skurrilen Uhr ist, dass 100 % ihrer Komponenten aus der Schweiz stammen, was heutzutage so gut wie nie vorkommt. Um dies zu erreichen, musste der Schaffhauser Hersteller kreativ werden: So besteht das Gehäuse beispielsweise aus Schweizer Käse – genauer gesagt aus einem Vacherin Mont-d’Or –, der mithilfe eines speziellen technischen Verfahrens namens itr2© gehärtet wurde.

H. Moser & Cie geht es somit nicht nur um den Schutz der Natur und umsichtiges Konsumverhalten, sondern auch um die Aufrechterhaltung und „Unverfälschung“ eines Qualitätsstandards.
Chapeau!