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Artikel: PAM1661 Luminor Marina Carbotech, Sandwich des Jahres

PAM1661 Luminor Marina Carbotech

PAM1661 Luminor Marina Carbotech, Sandwich des Jahres

PAM1661 Luminor Marina Carbotech
Du musst nicht mehr pumpen, Alter! 96 Gramm sind eigentlich nur in der Hydrokultur wirklich beeindruckend.

Ich gebe es zu – ich bin ein Fanboy. Ich gebe auch zu, dass ich große, alte Bärenpfoten habe, was positiv gesehen bedeutet, dass ich eine Luminor absolut tragen kann. Dennoch hat mich das nicht unerhebliche Gewicht der Stahlriesen bisher effektiv davon abgehalten, einen Kauf auch nur in Betracht zu ziehen. Die PAM1661 kommt also gerade rechtzeitig.

Sicherlich verbinden viele Uhrenkäufer Gewicht mit Luxus, Qualität und Zuverlässigkeit, und für sie mögen selbst die edelsten Uhren, wenn sie aus modernen Materialien gefertigt sind, im Vergleich zu Stahl, Gold und Platin billig wirken. Man denke nur an das Titan der Grand Seiko und von Bulgari, Carbon Carbon dieser Luminor oder das Breitlight®-Polymer von Breitling – all diese Uhren haben es vielleicht schwer, ernst genommen zu werden, und die federleichten Breitlings wurden sicherlich irgendwann, irgendwo, von irgendjemandem als die „Trabis“ unter den Luxusuhren bezeichnet. Ich persönlich habe diese Einstellung nie wirklich verstanden. Wenn ich so viel Geld für eine Uhr ausgebe, möchte ich eine, die leicht und bequem ist, und keine Fessel. Rennradfahrer nicken da sicher zustimmend.


Die Kirche des Heiligen Sandwichs

PAM1661 Luminor Marina Carbotech Dial
Würstchen sind des Teufels, zumindest unter den Panerai-Orthodoxen

Die Luminor Marina Carbotech ist für mich die perfekte Panerai: Ein Kaliber P.9010 in einem ultraleichten Carbongehäuse, wasserdicht bis 300 Meter, alles an einem relativ schönen Kevlar-Armband mit Titanverschluss – ein wahres Fest für Fans moderner Materialien. Aber auch der eingefleischte Panerai-Traditionalist wird hier etwas finden, das ihm gefällt: Der heilige Gral der Orthodoxen – das „Sandwich-Zifferblatt“ – hat ein glanzvolles Comeback gefeiert! Vor einigen Jahren kam es im gesamten Internet zu regelrechten „Battles Royale“, als Panerai begann, das mehrschichtige (Sandwich-)Zifferblatt mit seinen charakteristischen ausgestanzten Ziffern und Indizes bei mehreren seiner klassischen Modelle auslaufen zu lassen. Sein Nachfolger wurde umgehend als „Sausage Dial“ bezeichnet, ein flaches Zifferblatt, auf dem das dick aufgetragene Leuchtmaterial ähnlich wie eine Wurst hervorstach.

Drei verschiedene Varianten, anschaulich dargestellt

Auch wenn ich in diesem eher albernen „heiligen Krieg“ keine Partei ergreife, freue ich mich sehr, dass Panerai seine klassischen Designelemente in eine moderne Interpretation der Uhrmacherkunst integriert hat, und ich wünsche den Designern viel Mut für die Zukunft!