
Sofortige Erfolge: Erfolgreiche Uhrenmarken, die in den letzten 5 Jahre gegründet wurden
Look, price tag and brand image are the main selling points for most watch fans when it comes to buying a new watch. (Okay, the choice of movement is not exactly unimportant, either.) Even if brand image is not synonymous with brand history, long-established watch brands usually have a more prestigious image than competitors who have only just popped up. Just think of industry heavyweights like Breguet, Vacheron Constantin or Patek Philippe.
Doch auch in der Uhrenbranche scheinen die Ausnahmen die Regel zu bestätigen. Wir stellen Ihnen fünf Uhrenmarken vor, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, heute aber bereits an der Spitze der Uhrenbranche stehen.
5. DONE Uhren (2016)
DONE Watches ist ein Projekt des Uhrenliebhabers und Mikrotechnik-Ingenieurs Thierry Clottu, der 2016 – nach über einem Jahrzehnt in der Uhrenbranche – seine eigene Marke gründete. Für alle, die sich an dieser Stelle fragen, woher der Name stammt: DONE spielt auf das Wertversprechen „Donein Neuchâtel“ an.
Nach mehr als einem Jahr Forschung und Entwicklung präsentierte er seine Vorstellung einer perfekten Uhr in Form der MECHANICA ME1A: ein elegantes, modernes und zugleich zeitloses Modell. Jede Uhr der vier Kollektionen wird in der Schweiz gefertigt, besticht durch eine hochwertige Verarbeitung – z. B. Genfer Streifen, gebläute Schrauben usw. – und kostet einen dreistelligen Betrag (für die Einstiegsmodelle).
4. Monta Watch (2015)

2015 war auch das Gründungsjahr von Monta. Obwohl die Marke ihren Sitz in St. Louis, Missouri, hat, beschlossen die beiden Gründer Michael DiMartini und David Barnes, die Produktion in die Schweiz zu verlegen. Übrigens hatten die beiden bereits vor Monta mit der Marke Everest Bands großen Erfolg, die hochwertige Ersatz-Kautschukarmbänder (für Rolex, Panerai usw.) herstellt.
Nach eigenen Angaben produziert Monta „Schweizer Werkzeug-, Militär- und Taucheruhren“ – und man kann Gerecht , dass dies recht erfolgreich geschieht. Heute umfasst der Produktkatalog bereits vier Kollektionen, von denen die Taucheruhrenlinie namens Oceanking als erste auf den Markt kam. Hinzu kommt die Skyquest, ein Modell, das auf der Oceanking basiert, jedoch über eine zusätzliche GMT verfügt. Wer sich weder im Wasser noch in der Luft wohlfühlt und lieber festen Boden unter den Füßen hat, wird Gefallen an den Felduhren der Kollektionen Triumph und Atlas finden.
Die Preise für Monta-Uhren beginnen bei 1.420 US-Dollar (knapp 1.200 Euro) für das Modell „Triumph“ mit Kautschukarmband, was Gerecht der technischen Daten durchaus Gerecht ist.
3. Baltic Watches (2017)

Baltic Watches, gegründet vom jungen Franzosen Etienne Malec, ist eine über Kickstarter finanzierte Uhrenmarke aus Frankreich. Malecs Leidenschaft für die Uhrmacherkunst lässt sich zweifellos auf seinen Vater zurückführen, der ihm einst eine umfangreiche Uhrensammlung vermachte. Diese diente Malec als Inspirationsquelle für seine ersten beiden Kollektionen, HMS und Bicompax, die beide 2017 auf den Markt kamen. Der große Durchbruch gelang Ende 2018 mit der Baltic Aquascaphe.
Die Baltic Aquascaphe ist eine vom Vintage-Stil inspirierte Taucheruhr in einem modernen 38-mm-Gehäuse, die sich schnell zu einem echten Publikumsliebling entwickelte. Vor allem das „Beads of Rice“-Armband, das Sandwich-Zifferblatt und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugten viele Uhrenliebhaber, sodass die Uhr bereits kurz nach ihrer Markteinführung ausverkauft war.
Übrigens: Wenn du herausfinden möchtest, ob die Uhr wirklich hält, was sie verspricht, schau dir unbedingt YouTube-Rezension.
2. Uhrmacher MING (2017)

MING ist das geistige Kind eines Uhrenkollektivs aus sechs Freunden und Geschäftspartnern, allen voran der Malaysier Ming Thein. Thein schloss im Alter von 16 Jahren sein Masterstudium in Physik an der Universität Oxford ab, bevor er kurz darauf beschloss, eine Karriere als professioneller Fotograf einzuschlagen. In dieser Funktion arbeitete er für Marken wie Jaeger-LeCoultre, Van Cleef & Arpels, Maîtres du Temps, Richemont und die Swatch Group. Im Jahr 2017 beschloss er jedoch, Uhren unter seinem eigenen Namen herzustellen.
Das aktuelle MING-Sortiment umfasst vier Uhren: Während die 17.06 eine eher schlichte Dreizeigeruhr auf ETA-Basis ist, ist die 27.01 bereits einen Schritt raffinierter, da sie auf einem stark modifizierten ETA Peseux 7001 basiert. Im August 2020 folgte die erste Taucheruhr der Marke, die 18.01 H41, die innerhalb weniger Stunden nach ihrer Markteinführung ausverkauft war. Zu guter Letzt gibt es die 19.02, die die Messlatte deutlich höher legt. Es handelt sich um eine Weltzeituhr mit einem vollständig von Schwarz-Etienne entwickelten hauseigenen Kaliber (mit Mikrorotor), die rund 11.000 Schweizer Franken kostet. Alle Uhren werden standardmäßig mit Armbändern der französischen Luxusmarke Jean Rousseau geliefert.
Bereits 2019, nach nur zwei Jahren im Geschäft, wurde MING ausgezeichnet: Das Modell 17.06 Kupfer den GPHG-Preis in der Kategorie „Horological Revelation“.
1. Norqain-Uhren (2018)

Norqain wurde erst vor zwei Jahren ins Leben gerufen, hatte aber einen unvergleichlichen Vorsprung. Hinter der jungen Marke steht Ben Küffer, Sohn von Marc Küffer, der so gut wie sein ganzes Leben lang in der Schweizer Uhrenindustrie tätig war und seinem Sohn sicherlich mit dem einen oder Andere unter die Arme greifen konnte. Auch dank dieser Umstände (neben anderen natürlich) hatte Norqain vom ersten Tag an einen echten Vorsprung – ein Punkt, der der Fairness halber angesprochen werden muss.
Norqain ist nach wie vor völlig unabhängig und hat seinen Sitz in Nidau bei Biel, wo das Unternehmen Uhren in der Preisklasse zwischen 2.000 und 4.000 € herstellt. Nach dem Produktionsstart im Jahr 2018 ging es schnell bergauf: Die Marke wird seit Mai 2019 nicht nur von Wempe vertrieben, sondern bezieht seit kurzem auch Kaliber von Kenissi – dem Unternehmen, das die hauseigenen Kaliber von Tudor herstellt. Mit Andere : Während Andere in der Anfangsphase (oder sogar ihr ganzes Leben lang) noch auf Kaliber von Sellita, STP und Miyota angewiesen sind, verwendet Norqain bereits Kaliber in Tudor-Qualität. Gar nicht schlecht!
Weniger ist mehr?
Es ist keine Überraschung, dass traditionsreiche Uhrenmarken ihre jahrhundertealte Geschichte für sich nutzen. Wer jedoch gut darauf verzichten kann, aber nicht auf Qualität und ein stimmiges Markenkonzept, tut gut daran, sich die hier vorgestellten Marken zunutze zu machen, insbesondere was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht.
Egal, ob Sie sich für die Platzhirsche der Uhrenbranche oder für aufstrebende Nischenmarken interessieren – schauen Sie unbedingt in unserem Shop vorbei.


