10 Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Breitling wissen
WISSENSWERTES
Von Breitlings Rolle als Lebensretter bis hin zu den ersten Raumflügen aus der Zeit vor der Moonwatch – brandaktuell präsentieren wir Ihnen hier 10 Fakten über Breitling, die Sie vielleicht noch nicht kannten.
1. Die Breitling Cosmonaute war der erste Chronograph im Weltraum
Der berühmteste Chronograph, der bei einer NASA-Mission zum Einsatz kam, ist zweifellos der Omega Speedmaster Professional. Weniger bekannt ist jedoch, dass es eigentlich der Astronaut Malcolm Scott Carpenter war, der eine Breitling Cosmonaute zum ersten Chronograph außerhalb der Erdatmosphäre machte. Das Modell wurde speziell unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen entwickelt, die der Weltraum an ihn stellen würde.
Neben einem Rechenschieber für Navigationsberechnungen war der Tri-Compax-Chronograph mit einer 24-Stunden-Anzeige ausgestattet. Dies ermöglichte die Bestimmung der Tageszeit unabhängig von der Uhrzeitanzeige, und die Astronauten konnten die Position des Raumschiffs ermitteln, indem sie die genaue Uhrzeit und den Stand der Sonne kannten.

2. Alle BreitlingQuarzwerke sind von der COSC zertifiziert
Breitling lässt alle seine Quarzwerke von der Prüfstelle zertifizieren und darf sie daher offiziell als „Chronometer“ bezeichnen. Der elf Tage dauernde Zertifizierungsprozess umfasst eine Prüfung der Gangabweichung der Uhr, die (unabhängig von der Temperatur) maximal 0,05 bzw. 0,2 Sekunden pro Tag betragen darf. Im Gegensatz zu Rolex liegt jedem Lieferumfang von Breitling ein Zertifikat bei.

3. James Bond trug eine Breitling
Sean Connery trägt im Film „Fireball“ einen Breitling Top Time Chronograph. Major Boothroyd gibt ihm den Zeitmesser jedoch nicht nur, um die genaue Zeit zu bestimmen (es ist schließlich eine Bond-Uhr, Leute). Mithilfe eines eingebauten Geigerzählers konnte der redegewandte Agent im Dienste Ihrer Majestät auch die Werte der ionisierenden Strahlung messen. Bis heute war dies das einzige Mal, dass James Bond bei einem seiner gefährlichen Abenteuer auf der großen Leinwand eine Breitling trug.
4. Der Chronomat ist das Grundmodell für die Navitimer
Zu Recht gilt die montredo.com/brand/breitling/navitimer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Navitimer weithin als der Inbegriff eines Chronograph. Im Kern stammt das typische Erscheinungsbild der Navitimer mit geriffelter Lünette und Tri-Compax-Anordnung von der etwa ein Jahrzehnt zuvor eingeführten Chronomat. Die heutige montredo.com/brand/breitling/chronomat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chronomat hat nicht mehr viel mit ihrem früheren Modell gemeinsam, und wahrscheinlich wird diese Information deshalb oft übersehen.

5. Die Chronomat wurde ursprünglich für Mathematiker und Wissenschaftler entwickelt
Die Chronomat entstand in einer Zeit, in der Uhren häufig für bestimmte berufliche Anforderungen entwickelt wurden. Da Breitling ein Synonym für die Luftfahrt ist und die Navitimer später zum offiziellen Zeitmesser der APOA Pilot Association wurde, wird oft angenommen, dass die Chronomat ursprünglich speziell als Fliegeruhr konzipiert wurde. Doch ihr Name verrät gewissermaßen die von Breitling angestrebte Zielgruppe: Die Chronomat sollte ursprünglich Mathematiker bei ihrer Arbeit unterstützen, da sie mit zwei miteinander synchronisierten Skalen ausgestattet ist, die verschiedene mathematische Berechnungen ermöglichen.
6. Breitling stellte erst vor nicht allzu langer Zeit seine ersten ManufakturChronographwerke vor
Breitling ist untrennbar mit hochwertigen Chronographen verbunden. Überraschenderweise dauerte es bis 2009, bis Breitling sein erstes hauseigenes Chronographenkaliber auf den Markt brachte. Zuvor verwendete das Unternehmen ausschließlich Rohwerke von Uhrwerk-Zulieferern wie Venus, Valjoux und ETA. Das B01 selbst ist ein solides, präzises und zuverlässiges Kaliber. Die Marke gewährt zudem eine Herstellergarantie von beachtlichen 5 Jahre auf alle Modelle, die mit dem Breitling-01Uhrwerk ausgestattet sind.

7. Heute ist Breitling nicht mehr dasselbe Unternehmen, das es einst war.
Ende der 1970er Jahre geriet Breitling in finanzielle Schwierigkeiten und musste schließlich Insolvenz anmelden und zahlreiche Vermögenswerte veräußern. Die Rechte an den Namen „Breitling“ und „Navitimer“ wurden an den Konkurrenten Sicura verkauft, der damals für seine Taucheruhren und Chronographen im mittleren Preissegment bekannt war. Als einer der wenigen Hersteller, der nicht zu den drei größten Uhrenkonzernen Richemont, Swatch und LVMH gehört, setzt Breitling sein sportlich geprägtes Erbe fort, das auch heute noch weitgehend von Zeitmessung und Luftfahrt geprägt ist.
8. Die Breitling Emergency hat weit über ein Dutzend Menschenleben gerettet
Als weltweit erste Armbanduhr mit integriertem Notsignalsender ist die Breitling Emergency seit 1995 ein lebensrettender Zeitmesser. Tatsächlich hat sich die Uhr in mindestens zwei Fällen als echter Lebensretter erwiesen. Im Jahr 2003 wurden zwei gestrandete britische Hubschrauberpiloten in der Antarktis gerettet, und fast zehn Jahre später ein Jäger aus Alaska.

9. Breitling stellt ausschließlich übergroße Uhren her
Breitling hat den Ruf, großformatige Zeitmesser herzustellen, die nur von Menschen mit ebenso großen Handgelenken oder ganz einfach von Liebhabern übergroßer Uhren getragen werden. Allerdings bietet Breitling häufig auch moderat gestaltete Uhren mit Gehäusegrößen zwischen 40 und 42 mm an. Einige Modelle haben sogar nur 36 mm Durchmesser: Sie wurden speziell für schmalere Handgelenke entwickelt.
10. Ältere Breitling-Uhrwerke sind oft nicht signiert
In den 1940er- und frühen 1950er-Jahren waren die Brücken der meisten Breitling-Uhrwerke nicht mit einem Markenzeichen versehen. Dies betraf vor allem die einfacheren Modelle, z. B. jene, in denen das Kaliber Venus 170 verbaut war. Der Grund für das Fehlen einer Signatur lässt sich schnell erklären: Die meisten Hersteller hätten nie damit gerechnet, dass sich einmal eine treue Anhängerschaft um ihre Marken bilden würde. Der Kennzeichnung durch Signaturen, Etiketten und Seriennummern wurde nicht immer große Bedeutung beigemessen.

