
Upgrade-Brigade: Alternativen zu Diesel-Uhren

MONTREDOredos „Upgrade Brigade“ hat es sich wieder einmal zur Aufgabe gemacht, die Handgelenke dieser Welt zu verschönern. Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, warum manche Zeitgenossen Teller am Handgelenk tragen, dann betrachten Sie dies als Ihre Erleuchtung. Diese überdimensionalen, untertassenartigen Objekte sind tatsächlich Diesel-Uhren. Mit einem stattlichen Durchmesser, der weit über die 50-mm-Marke hinausgeht, und vielversprechenden Namen wie „Mr. Daddy“ und „Mega Chief“ ist ein dominantes Erscheinungsbild garantiert.
Doch diese Monstrositäten haben ein Problem: Sie verfehlen ihr Ziel bei weitem. Grundsätzlich ist gegen eine beeindruckende Uhr mit dem richtigen Design und den passenden Abmessungen nichts einzuwenden – jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden. Bei diesen gigantischen Modellen stimmen jedoch weder die Proportionen noch das Gesamtbild. Nicht zuletzt – wie bei jeder Modeuhr – ist der Preis schlichtweg viel zu hoch angesetzt. Wie fast immer bei Modeuhren führt eine kurze Recherche bei Aliexpress zu erstaunlichen Entdeckungen hinsichtlich der Preise scheinbar identischer Uhren.
Für alle, die das extravagante Aussehen lieben oder einfach der Meinung sind, dass eine Armbanduhr vor allem groß sein muss, hat unsere Upgrade-Brigade einige wunderbare Alternativen zusammengestellt:
Casio G-Shock GM-6900-1ER

Unser erster Vorschlag ist ein Klassiker unter den markanten Armbanduhren. Im Jahr 1981 stellte Kikuo Ibe, CASIOs führender Uhrendesigner, ein Team zusammen, um seine Vision einer unzerstörbaren Uhr zu verwirklichen. Das Ergebnis: die stoßfeste G-Shock. Es gibt nicht wenige Uhrenliebhaber, die behaupten, dass eine Casio G-Shock allein schon wegen ihres Kultstatus in keiner Sammlung fehlen darf.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der G-Shock mit der Referenznummer DW6900, die erstmals 1995 auf den Markt kam, hat Casio in diesem Jahr Metallversionen herausgebracht. Als Alternative zu einer Diesel-Uhr haben wir uns für die Edelstahlversion in Silber entschieden. Definitiv viel cooler als ein Diesel-Teller und mit 199 € preislich fair.
Seiko SNJ025 „Solar Arnie“

Unser nächster Vorschlag ist ein echter Filmstar. Bekannt aus den Kultfilmen „Predator“ („Get to the choppa!“) sowie „Commando“, zierte diese Uhr bereits das Handgelenk von Arnold Schwarzenegger – allein diese Tatsache reicht schon für eine Empfehlung aus. Diese Assoziation brachte der Seiko H558-5009 natürlich den Spitznamen „Arnie“ ein.

Mit der SNJ025 hat Seiko ein Upgrade auf den Markt gebracht, das an das ursprüngliche Modell H558-5009 anknüpft und mit seiner Gehäusegröße von 47,88 mm an jedem Handgelenk eine starke Präsenz verspricht. Die Uhr ist für 469 € im Handel erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Herstellers.
Seiko Marine Master Pro. 1000M „Emperor Tuna“

Im Jahr 1968 traf bei Seiko ein Brief ein, in dem sich ein Sättigungstaucher beschwerte: Er bemängelte die Qualität der Seiko-Taucheruhren, die angeblich starken Stößen und dem Unterwasserdruck nicht ausreichend standhielten. Natürlich konnte sich Seiko das nicht gefallen lassen und machte sich daraufhin daran, die ultimative professionelle Taucheruhr zu entwickeln. Das Unternehmen investierte enorme Anstrengungen in dieses Projekt, und 1975 kam die erste Seiko Tuna zusammen mit 20 Patenten auf den Markt.

Seit dieser ersten Tuna zeichnen sich alle Uhren der Serie durch die verschraubte Schutzkappe aus, die optisch an eine Thunfischdose erinnert und der Uhr ihren Spitznamen einbrachte.
Mit der Marine Master Pro. 1000M Emperor Tuna Ref. SBDX013 erhalten Sie eine echte Taucheruhr der Extraklasse mit einer Wasserdichtigkeit von 1000M und einem Titangehäuse mit superharter Beschichtung, das optisch dem Original von 1975 sehr nahekommt. Zusammen mit dem Kaliber 8L35 ist der Preis von 3.500 € für diesen Tauchklassiker durchaus gerechtfertigt.
Weitere Uhren für einen selbstbewussten Auftritt finden Sie in unserem Online-Shop unter montredo.com/watches/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">.



