TAG Heuer Monaco

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Monaco Calibre 11 Steve McQueen

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TAG Heuer Monaco

Die Monaco hat ein Gesicht, das man unter Tausenden erkennt. Sie ist auffälliges Beispiel für den Geist TAG Heuers in seiner kreativsten Schaffensphase und verkörpert wie kein anderes Uhrenmodell die aufgeladene Symbolik des Rennsports der 70er und frühen 80er Jahre. Steve McQueen machte die Uhr mit dem Film Le Mans berühmt und ist für die Monaco-Kollektion nicht nur Markenbotschafter und Role Model, sondern überhaupt all das, wofür der sportliche Chronograph von Anfang an stand. Deshalb wurde die ikonenhafte Monaco in Dunkelblau, die im (zumindest bei Uhrenfreunden als solchen zu bezeichnenden) Filmklassiker so prominent in Szene wurde, auch nach ihm, dem King of Cool, benannt. Ist es übertrieben, wenn eine Monaco bei Auktionen in Patek-Preisregionen vordringt? Aus unserer Sicht keineswegs. Die Optik war damals schon speziell.

Das Zifferblatt ist so ausdrucksstark wie jenes der Zeitgenossen namens Carrera und Autavia. Und nicht zuletzt ist da noch diese Gehäuseform, bei der die Vollendung des Quadrates nur durch eine leichte Wölbung zweier gegenüberliegender Kanten verhindert wird. Die Monaco ist auch eine Uhr mit Historie: So war sie einer der ersten Chronographen mit Automatik-Aufzug, der erste Chronograph mit Mikrorotor, der erste automatische Chronograph mit modularem Aufbau und überhaupt die erste wasserdichte Armbanduhr mit quadratischer Gehäuseform. Vor allem aber verkörpert die Monaco aber damals wie heute einen Lifestyle, der vom Bild des prototypischen Rennfahrers und Playboys vergangener Tage geprägt ist.

Monaco in Zahlen – Top 5 Facts

5 wie fünfstellige Euro-Beträge

Heute gilt die Monaco als ein unter Sammlern sehr gefragtes Modell – und das ist noch reichlich untertrieben. Vor allem die als Steve McQueen bekannte dunkelblaue Variante ist heiß begehrt und erzielt im guten bis sehr guten Originalzustand durchaus Preise im niedrigen fünfstelligen Bereich. Im Jahr 2012 wurde eines der drei während der Dreharbeiten zum Film Le Mans getragenen Exemplare sogar zu einem Preis von USD 799.500,- ersteigert.

11 wie Calibre 11

Das Calibre 11 wird bis heute unweigerlich mit den frühen Monacos in Verbindung gebracht, in denen das Werk mit seiner markanten linksseitigen Krone verbaut wurde. Die berühmteste aller Monacos mit dunkelblauem Zifferblatt und dem Beinamen Steve McQueen beherbergt seit dem Jahr 2015 nicht mehr das Caliber 12 sondern den neusten Ableger des legendären Chronographen-Uhrwerks.

5 wie die fünf aussagekräftigen Buchstaben in Heuer

TAG Heuer pflegt sein Erbe und bringt regelmäßig Heritage-Modelle heraus, die an die großen Klassiker der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern sollen. Auch die neue Monaco Steve McQueen ziert den Schriftzug Heuer auf dem Zifferblatt, um an jene Ära des Unternehmens zu erinnern, als Heuer noch ein höchst erfolgreiches Dasein als reines Familienunternehmen unterhielt.

24 wie 24 Stunden von Le Mans

Steve McQueen war Hauptdarsteller und Co-Produzent im bei Uhrenliebhabern legendären Streifen Le Mans aus dem Jahr 1970. Der Film machte nicht nur das 24-Stunden-Rennen, sondern auch die TAG Heuer Monaco einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Mit der Twenty-Four würdigte TAG Heuer die Rolle des Rennens für die Monaco-Kollektion mit Namen und legte das Modell in einer auf 950 Stück limitierten Edition auf.

39 wie 39 zum Quadrat

Im Vergleich zur ursprünglichen Monaco-Variante mit 38 Millimetern Seitenlänge misst die aktuelle Monaco Referenz um exakt einen Millimeter mehr. Mit einer Gehäusevergrößerung von lediglich einem Millimeter wurde der ursprüngliche Charme der Monaco beibehalten und sehr behutsam an die Gegenwart herangeführt. Gleichzeitig trägt sich die Uhr deutlich größer, als eine Größenangabe von 39 Millimetern vermuten lassen würde. Der Grund ist, dass es sich bei der Angabe nicht um den Durchmesser einer runden Uhr, sondern um die Seitenlänge eines annähernd quadratischen Gehäusegrundrisses handelt (Da die vier Ecken des Quadrates außerhalb der Kreislinie liegen, ist ein Kries kleiner als ein Quadrat mit entsprechender Seitenlänge).

Monaco – Eine Chronologie

1882: Edouard Heuer stellt den ersten Chronographen von Heuer vor und lässt den zum Einsatz kommenden Mechanismus patentieren. Der Chronograph ist fortan wesentliche Säule im Schaffen Heuers.

1969: Das durch die Monaco berühmt gewordene Calibre 11 wird herausgebracht.

1969: Die TAG Heuer Monaco wird vorgestellt und wird zum weltweit ersten quadratischen Chronographen und gleichzeitig zur ersten wasserdichten quadratischen Armbanduhr.

1970: Während der Dreharbeiten zum Kultfilm Le Mans wird Steve McQueen auf die Heuer Monaco aufmerksam und setzt die Uhr filmisch in Szene.

1971: Le Mans läuft in den Kinos und die Monaco wird zum Kultobjekt.

1986: Die TAG Heuer Formula 1 wird aus der Taufe gehoben.

1998: Die Monaco wird in einer Limited Edition von 5000 Stück erstmals wieder neu aufgelegt.

2009: Das Calibre 11 erhält eine Neuauflage.

2015: Die klassische TAG Heuer Monaco Steve McQueen wird nicht mehr mit dem Kaliber 12, sondern nunmehr mit einer Neuinterpretation des Calibre 11 ausgestattet.

Wie die Monaco durch Steve McQueen zur Legende wurde – Hinter den Kulissen zu Le Mans

Was Paul Newman für die Daytona, das ist Steve McQueen für die Monaco. So wie sein Schauspielkollege ist er nicht nur Markenbotschafter, sondern auch Namensgeber einer über die Jahre entstandenen, ganzen Palette unterschiedlicher Referenzen, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit einen gemeinsamen personifizierten Beinamen erhalten haben. Zentrales Charakteristikum der Monaco Steve McQueen ist das blaue Zifferblatt, wie es auch im Film Le Mans vor die Kamera gehalten und dramaturgisch in Szene gesetzt wurde. Die Verbindung zwischen TAG Heuer und Steve McQueen ergab sich durch dessen langjährigen Freund und Rennfahrer Jo Siffert, der seinerseits mit Jack Heuer gut bekannt war. So stellte der Schweizer zahlreiche Verbindungen zu Formel-1-Teams her und brachte als emsiger Heuer-Sales-Agent in Teilzeit zahlreiche Uhren in die Cockpits der wichtigsten Rennställe. Während der Dreharbeiten zum Film Le Mans lieh sich McQueen den Rennanzug von Siffert, auf dem der Heuer-Schriftzug prominent die Brust des Fahrers zierte und die beiden auf die Idee brachte, die passende Uhr als Requisite einzusetzen. Auch sollte deshalb die Rolle der Zeitnehmung etwas mehr ins Zentrum der Handlung rücken. Nachdem Siffert die Verbindung zu Jack Heuer hergestellt hatte, reiste dieser persönlich nach Frankreich, um eine Auswahl aktueller Heuer-Modelle vorzustellen. Steve McQueen entschied sich schließlich für den auffälligen, fast quadratischen Chronographen, von dem anschließend drei Exemplare als Filmrequisite dienten. Der Rest ist Geschichte.

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