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IWC

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IWC - Das Selbstverständnis von drei erhabenen Buchstaben

Die drei Buchstaben, die nichts anderes als International Watch Company bedeuten, wirken nüchtern und erhaben zugleich. Sie drücken ein gewisses Selbstverständnis aus und lassen zwischen den Zeilen wissen, dass man ganz genau weiß, welchen Platz man in der Uhrenwelt einnimmt. Es ist das Selbstverständnis einer Marke, die so viele Ikonen hervorgebracht hat wie nur wenig andere: Die Portugieser ist ein Mythos und war eine der ersten Dresswatches in Übergröße. Die Taucheruhr Aquatimer lieferte sich eine unerbittliche Tiefenrekordschlacht mit den Pendants von Omega und Rolex und die Ingenieur bildet neben der Patek Philippe Nautilus und der Audemars Piguet Royal Oak den dritten Kultentwurf des Uhrendesigners Gerald Genta. Berühmt ist man aber vor allem auch für die legendären Fliegeruhren der Mark-Serie – ein Erbe, das sich heute in einem in Umfang und Diversität unvergleichlichen Fliegeruhren-Portfolio niederschlägt.

Die Entstehungsgeschichte IWCs ist im Grunde schnell erzählt: Auf der Suche nach der perfekten Kombination von amerikanischem Pioniergeist und Schweizer Tradition führte der Weg Florentine Ariostos von Boston nach Schaffhausen – zunächst mit dem Ziel ganggenaue Taschenuhren in Serie herzustellen. Der Ehrgeiz und Eifer, mit dem die Arbeit bei IWC schon damals vorangetrieben wurde, reicht bis in die Gegenwart. So zurückhaltend wie der Markenname, so sind auch die meisten Uhren zumindest von Außen stille Ereignisse. Im Jahr 1993 baute man mit der Destriero Scafusia etwa die bis dato komplizierteste seriengefertigte Uhr der Welt. Heute setzt man unter anderem mit komplizierten Chronographen und Handaufzugsuhren mit besonders langer Gangreserve und natürlich mit in der Tradition IWCs stehenden Pilot Watches Schwerpunkte. Auch wenn der Schaffhausener Hersteller hauptsächlich größere Uhren mit Durchmessern jenseiter der 42-Millimeter-Grenze herstellt, will man sich dem Träger niemals aufdrängen. Man tut bei IWC tut daran, die Ikonen der Vergangenheit behutsam in die Gegenwart zu führen und dabei mehr Sein als Schein zu sein.

 


IWC – Kollektionen

Portugieser

Die Portugieser ist eine echte Ikone und wieviele Dresswatches können das schon wirklich für sich beanspruchen? Die Modellreihe steht für hochwertige Anzugsuhren in der Größenkategorie 40-Plus. Sämtliche Modelle verfügen über Inhouse-Werke und einige Portugieser werden mit Gangreserven von bis zu 8 Tagen angeboten.


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Aquatimer

Die Taucheruhr Aquatimer besticht mit einem aufgeweckten und unverkennbaren Design, welches die Uhr optisch deutlich von anderen Diver-Modellen abhebt. Vor allem die ausgeprägten Rehauts und ergonomischen Formen prägen das Erscheinungsbild dieses Zeitmessers, in dessen Inneren sowohl Manufakturwerke als auch Kaliber auf ETA-Basis zum Einsatz kommen.


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Ingenieur

Neben der Aquatimer bildet die Ingenieur den zweiten Eckpfeiler des sportlicheren Schaffens, welches nicht dem Pilotenuhrengenre angehört. Ein Modell mit langer Geschichte, in der etwa auch Gerald Genta als Designer mitwirkte. Ein Uhrenmodell, welches immer wieder mit neuen aufregenden Formen und Farben aufwartet.


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Fliegeruhr

Kaum eine andere Uhrenmarke ist so eng mit Fliegeruhren verbunden wie IWC. Die berühmten Modelle der Mark-Serie und die Große Fliegeruhr bestimmen auch heute noch die DNA von IWC. Neuere Modelle wie die Top-Gun Miramar überzeugen mit einem atemberaubenden Military-Pilot Look in Übergröße, doch mit der jüngst lancierten Mark XVIII zeigt man auch wieder Tendenzen hin zu mehr Understatement.


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Portofino

Die Portofino-Kollektion bildet so etwas wie den verlängerten Arm der Portugieser-Kollektion. Als Bootsuhr gedacht, ist das Modell Portofino Yacht-Club einen Tick sportlicher als die restliche Kollektion. So wie die Portugieser verfügt auch das Portofino-Portfolio über Modelle mit dem Manufakturwerk 59210 mit 8-tägiger Gangreserve und Gangreserveanzeige.


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IWC in Zahlen

2 wie 2 portugiesische Geschäftsleute

Der Name Portugieser verweist nicht etwa auf einen Ursprung als Schiffschronometer im Dienste der portugiesischen Seefahrt. Dennoch war die Anforderung einer möglichst hohen Ganggenauigkeit das Leitmotiv, als ein Großauftrag für die Fertigung der ersten Portugieser-Modelle in Schaffhausen einging. Erteilt wurde dieser Auftrag von zwei portugiesischen Geschäftsmännern. Ein späterer Uhrenklassiker war geboren. Daran, dass man die Vorteile eines Taschenuhrwerkes auch für Armbanduhren nützen kann, erinnerte man sich bei IWC auch wenige Monate später, als man in der ersten Großen Fliegeruhr ebenso ein überdimensioniertes Werk verbaute, welches zunächst eigentlich für Armbanduhren bestimmt war.

26 wie die 26 Buchstaben des deutschen Alphabets

IWC ist der bedeutendste Deutschsprachige unter den Schweizer Uhrenherstellern. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die beiden Marken Breitling und Omega zwar im vornehmlich deutschsprachigen Solothurn angesiedelt sind, bei beiden Unternehmen jedoch Französisch die offizielle Betriebssprache darstellt.

1 wie erstgradig verschwägert mit C.G. Jung

Tatsächlich war der berühmte Psychologe und Psychiater Carl Gustav Jung einst Teilhaber von IWC. Und zwar deshalb, weil die ältere Tochter des Inhabers Emma Rauschenbach die Ehefrau von Carl Gustav Jung, dem berühmten Weggefährten und späteren Widersachers von Sigmund Freud war. Hätte sich dieser nicht so sehr mit den Tiefen der menschlichen Psyche, sondern mehr mit Bilanzen und Verkaufsstrategien beschäftigt, dann hätte er möglicherweise auch die Firmenleitung von IWC übernommen. So trat aber letztlich der Ehemann der jüngeren Tochter und nicht C.G. Jung an diese Stelle.

5 wie 5 Schrauben als Design-Element

Gerald Genta hat nicht nur die Nautilus von Patek Philippe und die Royal Oak von Audemars Piguet entworfen. Mit der IWC Ingenieur entstand eine dritte Ikone auf dem Reißbrett des legendären Uhrendesigners. Während die Royal Oak über acht auf der Lünette sichtbare Schrauben verfügt, kommen beim Entwurf der Ingenieur fünf Drehstifte zum Vorschein. Über Gerald Genta und die großen Drei, die er hervorgebracht hat, ist hier mehr zu erfahren.

125 wie 125 zusätzliche Bauteile

Die 1993 anlässlich des 125. jährigen Firmenbestehens kreierte Il Destriero Scafusia wurde zur bis dato weltweit kompliziertesten mechanischen Armbanduhr. Sie verfügt unter anderem über ein Tourbillon, einen Rattrapante-Chronographen, Minutenrepetition und einen ewigen Kalender. Die auf 125 Stück limitierte Destriero Scafusia ist bis heute eine Legende und ein gern zitiertes Beispiel dafür, dass die Frage, ob ein Uhrwerk in den eigenen vier Wänden produziert wurde oder nicht (das Werk der Uhr basiert auf einem ETA/Valjoux 7750) bei der Beurteilung von Innovationskraft und Know-How nicht immer entscheidend sein muss.


IWC – Eine Chronologie


1868: Florentine Ariosto Jones, ein Uhrmacher aus Boston, gründet IWC (International Watch Company) im Schweizer Schaffhausen nahe der deutschen Grenze.

1936: IWC lanciert die erste Fliegeruhr des Unternehmens.

1939: Die Portugieser-Kollektion wird eingeführt.

1940: Die erste Große Fliegeruhr wird vorgestellt und eine Legende ist geboren. Auch heute noch ist die Big Pilot eine der begehrtesten Modelle von IWC.

1948: Die legendäre IWC Mark XI Pilotenuhr wird auf den Markt gebracht. Der heutige Klassiker beherbergt das legendäre Manufakturkaliber 89, das auch in zahlreichen eleganten Dreizeigeruhren eingesetzt wird.

1954: Die IWC Ingenieur wird lanciert. Sie beherbergt das erste Automatik-Kaliber Schaffhausener Herkunft, das sich in beide Drehrichtungen aufziehen lässt.

1969: Als einer der ersten Schweizer Hersteller bringt IWC einen quarzgesteuerten Antrieb heraus, der im Inneren einer IWC Da Vinci tickt.

1976: Gerald Genta designt die Ingenieur SL mit der Referenz 1832. Als Vorlage dient die Form eines Taucherhelms. Wie für die Entwürfe von Gerald Genta typisch, werden Schraubenköpfe nicht versteckt, sondern in das Design integriert.

1987: Die IWC Novecento erscheint. Die Uhr ist eine der wenigen rechteckigen Uhren mit wasserdichtem Gehäuse und ewigem Kalender.

1993: Zum 125. Geburtstag der Marke wurde die Il Destriero Scafusia kreiert. Die zu diesem Zeitpunkt weltweit komplizierteste mechanische Armbanduhr verfügt über Tourbillon, Schleppzeiger-Chronograph, Minutenrepetition, ewigen Kalender und weitere Komplikationen.

2000: IWC wird Teil von Richemont.

2004: Eine Neuauflage der Aquatimer wird vorgestellt.

2010: Eine neue Portugieser-Kollektion wird vorgestellt. Darunter befindet sich die neue, etwas sportlichere Portugieser Yacht Club sowie eine Portugieser mit fliegendem Tourbillon und retrograder Datumsanzeige.

2011: Die Portugieser Sidérale Scafusia wird vorgestellt und verfügt über zahlreiche Komplikationen.

Botschafter von IWC

Mit Kevin Spacey, Ewan McGregor, Christoph Waltz und Cate Blanchett ist man in der Welt der anglo-amerikanischen Filmindustrie ebenso vertreten wie auf den großen Laufstegen – etwa an den Handgelenken von Adriana Lima und Karolina Kurkova. Auch Fußballerlegenden wie Luis Figo und Zinedine Zidane sind Markenbotschafter. Zu Ehren „Zizous“ wurde auch eine Limited Edition herausgebracht: Die Ingenieur Zinedine Zidane huldigt dem großen Ballkünstler, der sich zu aktiven Zeiten fast genauso um die eigene Achse drehte, wie der Sekundenzeiger des nach ihm benannten Uhrenmodells. Auf dem jährlich stattfindenden IWC-Event reichen sich etwa Boris Becker und Moritz Bleibtreu die Klinke in die Hand. Eigentlich aber ist es dem typischen Träger einer Uhr von IWC relativ egal, wer auf welchem roten Teppich sonst noch eine Uhr aus Schaffhausen trägt und sich Friend of the Brand nennen darf.