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Longines

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Longines - Wertversprechen im Heritage-Gewand

Longines mischt seit jeher im Konzert der ganz Großen mit und ist seit jeher für seinen Innovationsgeist und die Fertigung von höchstpräzisen Uhren bekannt. Schon früh war man auch auf dem amerikanischen Markt präsent und bot zu einem relativ erschwinglichen Preis sehr hohe Qualität. So stand in einer Werbeanzeige aus den 50er Jahren geschrieben, dass es jedem selbst überlassen ist eine günstigere Uhr zu kaufen. Sobald man in preisliche Sphären von Longines vordringt, solle man sich aber auf keinen Fall für eine andere Marke entscheiden. Dafür – so die Werbebotschaft – gäbe es einfach keinen vernünftigen Grund.

So sehr die Luxusuhren-Branche an sich den Vernunftbegriff ad absurdum führt, die Botschaft ist aktueller denn je: Der starke Preisanstieg von mechanischen Armbanduhren macht das Angebot von Longines, dessen Kerngeschäft für Dreizeigeruhren und Chronographen in einer Preislage von 500,- EUR – 2.500,- EUR liegt, umso interessanter. Kaum ein anderer Hersteller bietet in diesem Segment ein ähnliches Wertversprechen, was Longines zur idealen Erstuhrenmarke macht. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Uhren von Longines so beliebt sind und man in St. Imier seit Jahren steigende Umsätze verbucht.

Auch die jahrzehntelange Kontinuität und ein Programm, das sich in Moderation und zeitlosem Geschmack übt, sind Grundessenzen der Longines-Formel. Herrenmodelle sind selten größer als 42 Millimeter und in so gut wie jeder Kollektion sorgt eine eigene Heritage-Kategorie für einen klassischen Retro-Look, den man einfach mögen muss.


Longines: die Kollektionen

Conquest

Das Wort Conquest ist bei Longines so allgegenwärtig wie Heritage und taucht unter anderem in Zusammenhang mit den Modellreihen Conquest Classic und Hydro Conquest auf. Der Facettenreichtum kennt hier kaum Grenzen und reicht von Taucheruhren über Chronographen bis hin zu eleganten Dresswatches, die sich an der speziellen Aura von Uhren aus vergangenen Jahrzehnten bedienen.


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Heritage

Irgendwie ein Zusatzverweis bei so manch anderer Kollektion und doch gleichzeitig eine eigene Modellreihe – Longines widmet seiner großen Geschichte unter dem Namen Heritage zahlreiche Modelle, die in ihrem Design ganz Vintage sind. Mit dem Namen Heritage 1942 präsentiert man in den Zifferblatt-Varianten Schwarz (L2.768.4.53.2) und Weiß (L2.768.4.13.2) zwei Schaltrad-Chronographen, die mit ihren einfarbig bedruckten arabischen Zahlen und ihren Tachymeter-Skalen am Zifferblattrand tatsächlich aus jener Zeit zu stammen scheinen.


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Evidenza

Die Evidenza-Kollektion steht ganz im Zeichen der Tonneauform. Viele Jahre als altmodisch verunglimpft, werden die irgendwie rund und doch eckigen Gehäuseformen seit Jahren wieder immer beliebter. Da einerseits den geraden Bandanstößen und andererseits dem runden Lauf des Zeigers Rechnung getragen wird, entspricht die Tonneau-Form gewissermaßen dem in seiner Form natürlichsten Grundentwurf eines Uhrengehäuses. Zur absoluten Ikone wurde die Evidenza durch ihren Auftritt im Film Casablanca am Arm von Humphrey Bogart.


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Master Collection

Die beliebteste Uhrenkollektion von Longines steht für harmonische Uhren und Vintage-inspirierte Designs. Von retrograden Anzeigen bis hin zu Mondphasen ist so ziemlich alles dabei, was das Einmaleins aus der Welt der Uhren so bereithält – Hauptsache die Uhr erscheint im Stile jener Zeit in den 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts, in der Longines in Sachen Präzision bereits als absolute Referenz galt.


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La Grande Classique

Klassisch-elegante Dresswatches für Sie und Ihn, die sowohl in Gold als auch in Edelstahl angeboten werden. Die Damenkollektion beinhaltet eine Reihe von Uhren mit Brillanten-Besatz, die entweder am Gehäuserand oder als Stundenmarkierungen appliziert werden. Die Herrenmodelle zeigen sich noch schlichter und zurückhaltender und bringen genau das auf den Punkt, wodurch Dresswatches immer schon charakterisiert waren: zeitlose Eleganz, die von schlichten Formen bestimmt ist.


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Longines in Zahlen

2.781 wie 2.781 verschiedene Modelle

Wenn etwa Tudor oder Junghans als Hersteller mit einem relativ schmalen Portfolio bekannt sind, dann ist die hinter dem Longines-Programm stehende Philosophie dem diametral entgegengesetzt: In der Kollektion aus dem Jahr 2015 findet sich etwa eine Vielfalt von exakt 2.781 verschiedenen Modellen, womit bei Longines wirklich jeder Uhrenfan auf das richtige Modell stößt. Der Referenzenreichtum ist in jedem Fall von anderen Herstellern unerreicht. Neben Modellen für Herren wird bei Longines seit jeher auch Damenuhren ein wichtiger Stellenwert eingeräumt. Unter den Kollektionen sind vor allem die retroeske Master Collection (L2) und die Conquest-Kollektion (L3) mit dem Taucheruhrenmodell Hydro Conquest sehr beliebt, welche mit ihren Designs den Geist vergangener Tage neu aufleben lassen.

40 wie mehr als 40 Mio. Uhren

Im Laufe der Firmengeschichte hat Longines bereits an die 40 Millionen Uhren verkauft. Longines liegt in der jährlichen Produktion nicht mehr allzu weit hinter den Branchengranden Omega und Rolex, sodass man sich in großen Schritten einem siebenstelligen jährlichen Absatz nähert. Nach Umsatz ist Longines die Nummer vier weltweit, direkt hinter den großen Drei - namentlich Rolex, Omega und Cartier. Gleichzeitig ist man einer der größten Assembleurs von ETA-Werken. Obwohl Longines vor allem auch für die Fertigung hochwertiger Chronographen bekannt ist, entfällt das Gros der heutigen Produktion auf Dreizeigeruhren, die in etwa 85% des Produktionsvolumens ausmachen.

0 wie der Nullmeridian von Greenwich

Dass eine einfache Ortsbestimmung in Ost-West-Richtung nützlich sein kann, weiß kaum jemand so gut wie Charles Lindbergh. Schließlich war er die erste Person, die allein und mit einem einmotorigen Flugzeug den Atlantik überquerte. Er entwickelte deshalb in Zusammenarbeit mit Longines eine Uhr, auf der die Koordinaten des Nullmeridians von Greenwich als Referenz angezeigt werden und somit für die Anzeige des Stundenwinkels dienen. Damit wird eine einfache Bestimmung des Längengrades - also der Navigation in Ost-West-Richtung - ermöglicht (Eine Position entlang des Nullmeridians entspricht etwa dem Stundenwinkel 0.). Die Longines Lindbergh Stundenwinkeluhr ist auch heute noch eine absolute Ikone, die gleichzeitig sehr erschwinglich ist.

71,50 wie der Dollar-Preis einer Longines der frühen Fünfziger

Luxusuhren der teuersten Güte wie etwa Modelle von Patek Philippe oder Vacheron Constantin waren in den 50er Jahren ab ca. 400,- US-Dollar erhältlich. Eine Rolex war zu jenen Zeiten noch deutlich günstiger: Eine Submariner war zum Beispiel um ca. 150,- USD zu haben. Longines galt seit jeher als Hersteller mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Im Jahr 1952 bekam man eine Longines bereits für 71,50 US-Dollar, obwohl man damals schon ein positiv hervorstechendes Renommee in Bezug auf Innovationskraft und Präzision hatte. Auch heute bleibt man diesen Prinzipien treu und bietet eines der besten Wertversprechen für jeden gezahlten Euro.

4 wie vier Jahre on Air

Während sich heute Produkt-Neuheiten in Windeseile übers Internet verbreiten, wurden die größten Innovationen früher in Weltausstellungen vorgestellt. Longines hielt Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur zahlreiche Präzisions-Rekorde, sondern dem Hersteller wurden auch bei den Weltausstellungen in Paris und Wien zuhauf Preise und Gold-Medaillen verliehen. Anschließend begann man auch auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen: Einige Jahrzehnte später war man für die von 1951 bis 1955 ausgestrahlte Fernsehsendung Longines Chronoscope Namenspatron und Sponsor. Hierbei wurden Persönlichkeiten wie John F. Kennedy oder Richard E. Byrd als bedeutende Zeitzeugen interviewt ehe die neusten Longines-Modelle vorgestellt wurden. Dies zeigt eindrucksvoll, dass man als einer der führenden Hersteller von Präzisionszeitmessern auch auf dem amerikanischen Markt große Anstrengungen unternahm und in Windeseile expandierte.


Longines: eine Chronologie


1832: Longines wird von Auguste Agassiz in St. Imier gegründet.

1867: Die erste Uhrenfabrik wird eröffnet, in der sämtliche Produktionsschritte für die Fertigung einer Uhr unter einem Dach vollzogen werden. Mit dieser langfristigen Planung für die Herstellung von in Serie gefertigten und höchst-präzisen Zeitmessern errang man in den darauffolgenden Jahren zahlreiche Preise – etwa bei der Weltausstellung in Wien (1873) und in Paris (1879).

1893: Longines wird als Marke registriert und ist somit die älteste eingetragene Uhrenmarke der Welt.

1896:Longines entscheidet über den Gewinn von Medaillen bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit.

1918: Longines stellt eine der ersten Fliegeruhren her.

1931: Die Longines Stundenwinkeluhr wird vorgestellt und ermöglicht Piloten die Bestimmung des Längengrades, was fortan vor allem bei Überseeflügen eine große Navigationshilfe darstellte.

1941: Die Tonneau-förmige Evidenza wird lanciert und ist auch heute noch Teil der Longines-Kollektion. Das Viereck mit den runden Seitenkanten ist als Gehäuseform seit einigen Jahren wieder im Kommen.

1954: Die Conquest-Kollektion wird vorgestellt. Mit ihr wird bei Longines das Konzept von Kollektionen eingeführt, also zu einer Modellreihe zusammengefasste, unterschiedliche Referenzen mit demselbem Grundthema.

1959: Die Flagship-Reihe bildet nach der Conquest die zweite Kollektion Longines’. Besonderes Merkmal ist die „Caravellen“-Signatur, die auf dem Gehäuseboden eingraviert ist.

1967: Hundert Jahre nach der Eröffnung der Fabrik Les Longines wird mit der Ultra-Chron eine höchst präzise Automatik Uhr vorgestellt. Das Nachfolgemodell folgte sechs Jahre später mit der Super-Quartz (nicht zu verwechseln mit dem von Breitling angebotenen Hochleistungs-Quarzmodell mit dem Namen SuperQuartz).

1997: Die Longines Dolce Vita wird eingeführt.

2005: Die Master Collection wird lanciert.

2007: Als Taucheruhr wird die Hydro Conquest in das Programm von Longines aufgenommen.

Longines Aficionados

Bekannt ist, dass bei von Admiral Richard Byrd geführten Antarktis-Expeditionen Longines-Uhren zum Einsatz kamen und auch andere namhafte Pioniere wie Roald Amundsen, Louis Amédée de Savoie und Sir Hubert Wilkins auf die Dienste des Herstellers setzten. Gut dokumentiert ist auch die Nähe zu Charles Lindbergh und Amelia Earhart, die bei ihren waghalsigen Flügen auf Uhren von Longines vertrauten. Mit einem Auftritt in Casablanca, dem vielleicht berühmtesten Hollywood-Spielfilm aller Zeiten, war eine Longines Evidenza am Handgelenk Humphrey Bogarts zugegen, als dieser „Kleines“ a.k.a. Ingrid Bergmann darum bat, ihm in die Augen zu sehen. Die Uhr war nicht nur in seiner Rolle als Rick Blaine, sondern auch privat seine bevorzugte Wahl. Heute gehören etwa Topmodel Miranda Kerr, der ehemalige Tennis-Punk Andre Agassi und The Mentalist Simon Baker zu Longines’ prominentesten Botschaftern.